Freie Landeier

StopMotion-Animation in der Medienpädagogik

Still aus dem Video

StopMotion-Animationen mit Alltagsgegenständen sind ein sehr beliebtes Genre in der Medienpädagogik, gerade wenn das Projekt und damit auch die Bastelzeit kurz sind. In solchen Settings ist dann oft auch wenig Raum für aufwändige Nachvertonungen.

Dass solche Videos trotzdem schöne Geschichten erzählen können, die nichts zu wünschen übrig lassen, das zeigt der Trickfilm „Freilandeier“ – auch wenn der wiederum offenbar sehr aufwändig animiert wurde. In jedem Fall ist er unsere medienpädagogische Inspiration der Woche.

[Dank an Jo Gather!]

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Sinnvolle Plugins für WordPress

http://www.mindgears.de

Wordpress ist ein klasse Content Management System. Die Grundlagen für die Installation haben wir bereits in unseren Screencasts gezeigt. Aber in diesen Videos geht lediglich um das Grundgerüst. Das, was WordPress in seiner Vielfalt an Funktionen ausmacht, sind die Plugins. Diese lassen sich in der aktuellen Version im Backend unter Plugins problemlos suchen und direkt installieren. An dieser Stelle möchte ich eine Sammlung meiner beliebtesten Plugins starten und lade Sie herzlich ein, diese in den Kommentaren zu ergänzen:

  • Adminimize: Mit diesem Plugin kann das Backend in seinen Funktionen für alle möglichen Benutzer abgespeckt und den Bedürfnissen angepasst werden.
  • all in one SEO Pack: Wie der Name schon sagt – ein ausführliches Plugin zur Suchmaschinenoptimierung
  • Buddypress: Plugin für WordPress basierende Communities
  • Feedstats: ein kleines Plugin für die Statistik des RSS Feeds
  • SI CAPTCHA Anti Spam: der klassische Captcha Code vor der Eingabe eines Kommentares.
  • Fast Secure Contact Form: ein Plugin für ein Kontaktformular. Sehr einfach einzustellen.
  • Page links to: Mit diesem Plugin ist es möglich, einen Menüpunkt in der Navigationsleiste direkt auf eine externe URL umzuleiten.
  • Post Notification: Sehr schnell und einfach einen E-Mail Newsletter integrieren. (Beispiel)
  • WordPress Popular Posts: Zeigt in einem Widget die beliebtesten Artikel an.
Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.
Verfasst am 09.08.2011

20 Seiten Transparenz

USK veröffentlicht Leitkriterien

www.usk.de

Eigentlich tat mir die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) schon immer Leid… Auf der einen Seite standen die Kritiker, die die vergebenen Kennzeichnungen zu „lasch“ fanden und auf der anderen Seite die, denen die Spruchpraxis viel zu „streng“ war. Beiden Seiten gemein war jedoch der Ruf nach mehr Transparenz, was die Alterskennzeichnung von Games angeht.

Nachdem u.a. die Ergebnisse der durch das Hans-Bredow-Institut durchgeführten  Studie zum Jugendschutzsystem im Bereich Video- und Computerspiele bereits 2007 den Grundstein für den strukturellen Umbau der USK legten, legt nun die USK selbst mit der Veröffentlichung der Leitkriterien der USK für die Prüfung von Computer- und Videospielen nach. Neben den „Grundsätze der USK“ liegt somit das Fundament aller Computer- und Videospielekennzeichnungen, eben jene Leitkriterien, für alle abrufbar offen.

Beide Dokumente lassen sich auf der Seite der USK finden.

Spannend sind für mich hierbei vor allem die schnellen Reaktionen der Gamer nahen Zeitschriften und Onlineportale, die nicht nur als erste über die Veröffentlichung der Kriterien berichteten, sondern zugleich ernüchtert feststellten, dass die Kriterien keine Grundlage für eine persönliche Einschätzung der Gamer zur USK Kennzeichnung kommender Titel sei. Sie begründen dies u.a. damit, dass die Auslegungen und Diskussionen der Kriterien innerhalb eines Prüfausschussen natürlich immer individuell und damit keine Prüfschablonen sind – und das ist auch gut so!

Nichts desto trotz oder gerade deswegen sehe ich hier einen spannenden Ansatzpunkt für die Medienpädagogik sich z.B. mit Jugendlichen aber auch Erwachsenen anhand von Grundsätzen und Leitkriterien der USK-Kennzeichnungspraxis projektbezogen zu nähern – insbesondere deshalb, da sich die USK bei der Formulierung ihrer Leitkriterien auch am gesellschaftlichen Diskurs orientiert!

Gerrit Neundorf Kurzbio
studierte in Leipzig und in Darmstadt Sozialpädagogik, wo er u.a. durch Prof. Dr. Franz-Josef Röll von der Medienpädagogik infiziert wurde. Von 2002 bis Mai 2009 war er als Medienpädagoge beim Landesfilmdienst Thüringen e.V. angestellt und betreute dort mehrere landesweite Projekte. Seit 2007 ist er einer der Leiter von Spawnpoint - Instituts für Spiel- und Medienkultur e.V. Für das Land Thüringen ist er seit 2011 als Jugendschutzsachverständige bei der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) tätig.

Kinder wollen singen – das Kinderlieder App

Singen ist toll, besonders für Kinder – aber welche Lieder dürfen denn einfach so kopiert, ausgeteilt und gesungen werden, ohne dass irgendwelche Rechteinhaber sich angegriffen fühlen? Sicher haben Sie in diesem Zusammenhang die Aktion des Vereins Musikpiraten e.V. mitbekommen. In der Diskussion um GEMA Gebühren für die kopierten Liedblätter in Kindergärten und Kindertagesstätten, hat der gemeinnützige Verein Bücher mit gemeinfreien Kinderliedern erstellt und diese allen Einrichtungen zur Verfügung gestellt. Diese Liste mit Liedern gibt es auch als kostenloses App für iOS. Bekannte und beliebte Kinderlieder werden gut sortiert mit Text, Noten und Tabulatur dargestellt und können nach Belieben kopiert und verteilt werden.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Medienpaedagogik Praxis-Podcast #17: Greenscreens mit iMovie

Die Verwendung von Greenscreens in der Videoarbeit ist recht weit verbreitet. Durch diese Technologie ist es   in iMovie problemlos möglich, den Hintegrund eines Videoclips auszutauschen. Verwendet wurde bei dieser Aufnahme ein handelsüblicher grüner Stoff, 200 cm x 150 cm für 10 EUR. Wichtig ist jedoch, dass zum einen das Licht stimmt, im Stoff keine Nähte oder Falten sind und dass zum anderen die Akteure keine grüne Kleidung tragen und etwas Abstand zum Greenscreen haben, weil ansonsten das Licht grünlich auf die Person reflektiert wird.

[Tutorial downloaden]

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Online-Bildbearbeitung mit iPiccy

Vielseitige Möglichkeiten der Bildbearbeitung, eine intuitive Bedienung und zahlreiche Effekte – das sind Punkte, die den kostenlosen Online-Bild-Editor iPiccy auszeichnen. Die zu bearbeitende Datei kann entweder per Uploader oder URL geladen, per Webcam aufgenommen oder selbst gemalt werden. Mit wenigen Klicks ist es möglich, Änderungen an Größe, Position etc vorzunehmen oder verschiedene Filter und Effekte anzuwenden. Die Resultate können nach Belieben abgespeichert oder im Netz geteilt werden. Meiner Meinung nach ein interessantes Angebot, sei es als inhaltlicher Bestandteil medienpädagogischer Projekte oder als kostenlose Bildbearbeitungsalternative für den Jugendraum PC.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.
Verfasst am 02.08.2011

Alles neu macht der August – mobile Apps

Nach einer erholsamen und inspirierenden Sommerpause melden wir uns mit dem heutigen Tag zurück. Nach dem altbewährtem Motto: „alles neu macht der August“ freuen wir uns sehr, Euch und Ihnen unsere neue statische Seite über mobile Apps zu präsentieren. Auf dieser Seite stellen wir künftig Applikationen vor, die unserer Meinung nach einen Mehrwert für die medienpädagogische Arbeit darstellen. Also, viel Spass!

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.
Verfasst am 01.08.2011

Sommerpause

Liebe LeserInnen, die Sommerferien stehen an, und auch wir wollen uns etwas Zeit nehmen, uns zu entspannen und neue Ideen und Impulse zu sammeln.

Nach dem altbewährten und allseits bekannten Motto: „Alles neu macht der August“ freuen wir uns, ab nächstem Monat nicht nur mit neuen Artikel zu erscheinen, sondern auch mit einer neuen statischen Seite über Android- und iOS-Apps.

Viele Grüße, schöne Ferien und einen erholsamen Urlaub

Ihr Team vom Medienpaedagogik Praxis-Blog

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.
Verfasst am 01.07.2011

Skobbler – günstige Navigation für Android und iOS

Mit Skobbler möchte ich heute eine Navigations-App für Android und iOS vorstellen, die sich auf dem Wege zur nächsten medienpädagogischen Veranstaltung oder zum nächsten Vortrag als wichtiges Helferlein herausstellen kann. Für nur 1,59 EUR gibt es eine komplette mobile Navigationslösung, die auf dem Kartenmaterial von OpenStreetMaps basiert. Hierbei handelt es sich um eine freie Sammlung geografischer Daten, die für jeden Menschen zur Verfügung steht. Während Android Nutzer spontan auf die in meinen Augen recht gute Navi-Lösung von Google Maps zurückgreifen können, schauen iPhone und iPad Besitzer im AppStore meißtens erst auf recht hohe Preise, und danach in die Röhre.

Im Praxistest zeigt Skobbler ähnliche Schwächen und Stärken wie z.B. mobile Lösungen von TomTom, Falk etc. Die Routenführung ist nicht optimal, Umwege werden gerne in Kauf genommen – aber ich bin jedesmal angekommen, und das ist ja das wichtigste. Aber wie gesagt, OpenStreetMap lebt von der Beteiligung und ist auch nur so gut wie die  Mitarbeit der Community. Jeder User hat die Möglichkeit, Veränderungen der Strecke, wie z.B. ein neuer Kreisel), direkt online mitzuteilen, und somit an der Weiterentwicklung des Kartenmaterials mitzuwirken.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.
Verfasst am 29.06.2011

Pixel zum Anfassen

Pixel-Schriftarten zum Basteln in der Medienpädagogik

Screenshot von der Website, (c) Tobias Sommer

„Greifbare“ Angebote für die Medienpädagogik schaffen es immer mit einem Satz in meine Artikelliste. Vielleicht liegt das daran, dass Träume (die Computerspiele ja irgendwie sind) Realität werden, vielleicht daran, dass Basteln und reales Produzieren eine schöne Abwechslung vom meist abstrakten digitalen Arbeiten sind.

Die „Punched Out Font“ ist in jedem Fall solch ein greifbares Angebot: Die Schriftart ist gleichzeitig ein Bastelbogen für Buchstaben im Pixel-Look. Und weil der ohnehin gerade hip ist, ist „Punched Out“ sicher eine schöne, praktische Ergänzung für das eine oder andere Computerspielprojekt.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

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Pat-O-Meter

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