Independent Games Festival: Finalisten 2009

Independent Games Festival 2009: MedienpädagogInnen-Inspirationen

Innovativ ist immer gut, und independent sowieso. Also schauen wir uns doch mal Spiele an, die (noch) nicht von den Schwer-gewichten vertrieben werden. Schauen wir auf die, die im stillen Kämmerlein entwickelt und für einen kleinen Geldbetrag (wenn nicht gar kostenlos) zu haben sind – und sich damit für die notorisch unterfinanzierte Medienpädagogik empfehlen.

Der Einstieg in die Welt der innovativen Spiele soll an dieser Stelle das Independent Games Festival sein, genauer die Gewinner bzw. Nominierungen des Jahres 2009. Ich habe mir einige herausgepickt und angespielt, die anderen sind deswegen aber nicht weniger interessant. Erfahrungen immer gerne hierher.

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Mario von Wantoch-Rekowski Kurzbio
Mario von Wantoch-Rekowski zog es von Berlin nach Rheinland-Pfalz und er arbeitet hauptberuflich beim Landesfilmdienst RLP e.V.. Er studierte Medienkommunikation und kam über seine Studienschwerpunkte Medienpsychologie und -ethik zur Medienpädagogik. Neben seiner praktischen Arbeit versucht er sich auch immer wieder an neuen medialen Entwicklungen und deren möglichen medienpädagogischen Nutzen. Seine Schwerpunkte im Blog sind Medienpsychologie, Jugendschutz und (freie) Spiele.

(K)Eine Animation erstellen mit Memoov

Screenshot eines Memoov-Videos

Screenshot eines Memoov-Videos

Manche Dinge sind echt gar keine Empfehlung wert. Aber auch das kann eine hilfreiche Information für LeserInnen sein, deswegen berichte ich dann doch vom Praxistest des Online-Animationstools „Memoov„: Ähnlich wie GoAnimate versprechen die MacherInnen des Tools schnell und einfach erstellte coole Animationen im Flash-Zeichenstrick-Stil. Auf den ersten Blick ist die Website auch vielversprechend: einige Locations, viele Chraktere und damit vielfältige Möglichkeiten, eine Geschichte zu erzählen und zu animieren; darüber hinaus können die Animationen mit selbst eingesprochenem Ton unterlegt werden.

Dann hat für mich aber schon der Spaß aufgehört: Die Bedienung finde ich alles andere als intuitiv, die Dokumentation ist schlecht (und auf Englisch, also für Jugendliche eh nur bedingt geeignet), es muss viel herumprobiert werden mit fragwürdigen Ergebnissen. Dass die Produkte nach all dem Frust auch noch bei youtube publiziert werden, erhöht den Spaßfaktor nicht unbedingt.

Von daher meiner Meinung nach für die Medienpädagogik ungeeignet und allenfalls einen zweiten Blick wert, wenn die Beta-Phase vorbei ist. Was meinen Sie?

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 17.02.2010

Mit WordPress Menschen zusammenbringen

"Baseball Team" (Ausschnitt) © J. C. Johnson, World of Images, CCDMD

"Baseball Team" (Ausschnitt) © J. C. Johnson, World of Images, CCDMD

Man trifft sich, viel, gerne, immer wieder, überall: unter Jugendlichen, in der Jugendarbeit, in der Schule – und damit auch in der Medienpädagogik. Manchmal sind dabei technische Hilfsmittel angesagt, etwa für eine gemeinsame Community oder für eine Projektplattform zur gemeinsamen Recherche für ein Medienprojekt.

Dank Web2.0 kommt niemand mehr in Verlegenheit, eine solche Community oder Plattform nicht selbst zur Verfügung stellen zu können und viele Angebote sind auch kostenlos. Sollen jedoch die Daten aus irgendeinem Grund lokal oder auf dem eigenen Webserver gespeichert werden, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine davon ist WordPress und seine Erweiterungen. Ich habe verschiedene Möglichkeiten recherchiert, getestet und stelle die Ergebnisse hier zusammen.

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Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Saudumme Fragen, saugute Tutorials

Screenshot aus dem Tutorial

Videotutorials können auch richtig Spaß machen. Das zeigt Ulf Ligniez mit seinen liebevollen Animationen, die gleichzeitig auch inhaltlich gut und lehrreich sind. Mit seiner Reihe „Saudumme Fragen“ führt er unter anderem in Programme wie Photoshop und „Super“ ein und setzt dabei Standards: Die Animationen selbst sind sehr gelungen, die Nachvertonung hervorragend mit einem sehr guten Sprecher, das Konzept schlüssig, unterhaltsam und oft auch sehr lustig.

In diesem Sinne ist mein Favorit „Saudumme Fragen 01 – Videos umwandeln mit Super“ kein medienpädagogisches Beispielvideo im engeren Sinne, sondern vor allem gute und lehrreiche Unterhaltung für MedienpädagogInnen, ein Tutorial für alle Fälle – und eine Inspiration, sich auch mal anders an Tutorials zu wagen. Viel Spaß!

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Hollywood an die Gamer

Dass Filme als ein kulturelles Medium, gesellschaftliche Kontroversen aufnehmen, Botschaften vermitteln und versuchen Prozesse in Gang zu setzen, ist nicht neu und grundsätzlich zu befürworten. Fast so als hätten sie sich abgesprochen, sind nun binnen weniger Wochen gleich drei Filme erschienen, die sich, mal enger, mal weiter mit dem Einfluss von moderner Technologie auf unsere Sozialität befassen.

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Martin Geisler Kurzbio
Prof. Dr. Martin Geisler, studierte an der Fachhochschule Erfurt Sozialpädagogik. Nach seiner Promotion an der Universität Erfurt (2008), mit dem Titel "Mythos Clans - Dimensionen und Strukturen von Computerspielgemeinschaften", war er als Referent und Dozent für Medienpädagogik und eLearning Mitarbeiter der Fachhochschule Erfurt. Seit 2007 leitet er das medienpädagogische Institut für Computerspiel - Spawnpoint. Seit Oktober 2011 ist er an der Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena am Fachbereich Sozialwesen Professor für Medien- und Kulturpädagogik.

YouTube im Handumdrehen auf der Festplatte

Gerade rund um Videoprojekte in der Medienpädagogik gelüstet es eineN immer mal wieder, Videos von YouTube als Datei auf einer (Offline-)Festplatte zu haben. Für diese Momente gibt es zahlreiche Online-Angebote, die die Konvertierung schnell und unkompliziert vornehmen – wenn mensch sie gefunden hat. Ich muss nämlich immer wieder scharf überlegen, wie denn die tolle Konvertierungsseite von neulich hieß.
Das ist nun vorbei, denn dank 3outube.com ist die Konvertierung nach zwei Tastenklicks erledigt – und ohne Grübeln. Das einzige, was zu tun ist, ist das „y“ in der YouTube-Adresse mit einer „3“ zu tauschen. Genial einfach. [Dank an René Scheppler!]

"3 Mosaic" von Leo Reynolds auf flickr.com

Gerade rund um Videoprojekte in der Medienpädagogik gelüstet es eineN immer mal wieder, Videos von YouTube als Datei auf einer (Offline-)Festplatte zu haben. Für diese Momente gibt es zahlreiche Online-Angebote, die die Konvertierung schnell und unkompliziert vornehmen – wenn mensch sie denn gefunden hat. Ich muss nämlich immer wieder scharf überlegen, wie denn die tolle Konvertierungsseite von neulich hieß.

Das ist nun vorbei, denn dank 3outube.com ist die Konvertierung nach zwei Tastenklicks erledigt – und ohne Grübeln. Das einzige, was zu tun ist, ist das „y“ in der YouTube-VideoURL mit einer „3“ zu tauschen. Genial einfach.

[Dank an René Scheppler!]

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 10.02.2010

Fotofundus – suchen und finden

von found-photos auf flickr.com

von found-photos auf flickr.com

Bilder im Internet zu suchen ist kein Hexenwerk. Der Gigant Google bietet eine ziemlich mächtige und diffenzierbare Bildersuche an, bei der u.a. auch die Lizenzen mit berücksichtigt werden können. Wer sich aber seine Unabhängigkeit wahren möchte und gerne auch Alternativen nutzt, der hat dank webresourcesdepot gute Chancen auch abseits des Mainstream qualitativ sehr hochwertige Bilder nach unterschiedlichen Kriterien zu finden. Für medienpädagogische Bildbearbeitungsprojekte oder Flyerentwürfe sicherlich interessant – so müssen nicht die Urlaubsbilder herhalten

Besonders gut gefällt mir an einer der genannten Datenbanken, dass sie ein ungewöhnliches  Suchschema bereit hält. So bietet die Seite unprofound die Möglichkeit die Bilder nach den dominanten Farben sortieren zu lassen. Ein Klick auf den rosa-Button liefert dann also Suchergebnisse die überwiegend in rosa gehalten sind.

Und damit die Seiten nicht verloren gehen habe ich die „Freie Fotos„-Seite ergänzt um:

und noch viele mehr. Viel Spaß beim Stöbern.

Mario von Wantoch-Rekowski Kurzbio
Mario von Wantoch-Rekowski zog es von Berlin nach Rheinland-Pfalz und er arbeitet hauptberuflich beim Landesfilmdienst RLP e.V.. Er studierte Medienkommunikation und kam über seine Studienschwerpunkte Medienpsychologie und -ethik zur Medienpädagogik. Neben seiner praktischen Arbeit versucht er sich auch immer wieder an neuen medialen Entwicklungen und deren möglichen medienpädagogischen Nutzen. Seine Schwerpunkte im Blog sind Medienpsychologie, Jugendschutz und (freie) Spiele.

Fast wie im richtigen Leben

Screenshot aus "Choose A Different Ending"

Screenshot aus "Choose A Different Ending"

Selbst wenn das Leben ein Ponyhof sein sollte – es müssen doch immer wieder schwierige Entscheidungen getroffen werden. Und Kleinigkeiten können große Auswirkungen haben. Das macht interaktive Videos so lebensnah und kann medienpädagogischen Videoprojekte, die ein solches Produkt anstreben, eine besondere inhaltliche Tiefe geben.

Ein hervorragendes Beispiel für die Umsetzung von interaktiven Filmen mit YouTube Video Annotations liefert die Kampagne „Choose A Different Ending“ der London Metropolitan Police im Rahmen von Gewaltprävention. Nicht nur die Interaktivität und der inhaltliche Fokus – auch die gelungene Gestaltung in Ego-Perspektive macht das Video zur medienpädagogischen Inspiration der Woche. [via PAGE online]

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Kostenloser Netzwerkscanner für Windows

netscanNützliche Helferlein erleichtern uns die Arbeit, sei es im Büroalltag oder in medienpädagogischen Projekten. Nicht allzu selten muss mensch als pädagogische Fachkraft jedoch auch die Rolle des IT-Administrators übernehmen. In solchen Fällen stellen z.B. kleine Tools wie clipboardpath oder Joiku eine enorme Bereicherung in der Arbeit mit Netzwerken dar. Als weitere Empfehlung an dieser Stelle bietet sich das kostenlose Programm SoftPerfect Network Scanner (Windows) an. Mit wenigen Klicks werden in einem fest definierten IP Bereich alle verbundenen Geräte (Computer, Router, Smartphones etc.) mit entsprechender IP und MAC-Adresse, sowie den jeweiligen Freigaben angezeigt, welche sich per Mausklick direkt öffnen lassen. Eine tolle Möglichkeit schnell nachzuschauen, wer alles mit dem Netzwerk verbunden ist oder welche Adresse zu welchem Gerät gehört.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

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