Einfaches Handbuch zur Videoproduktion
„Superstition“ von erix! auf flickr.com
(Anmerkung der Redaktion: der im Artikel angegebene Link funktioniert nicht mehr. Auch haben wir das Handbuch nirgends im Netz mehr gefunden. Sollte jemand den Link kennen, bitte in die Kommentare. Wir lassen den Artikel aber aus historischen Gründen im Netz.)
youtube profitiert nicht nur von der Kreativität seiner NutzerInnen – teilweise unterstützt die Website sie auch. Ein Beispiel dafür ist das (defekter Link) youtube-Handbuch mit Tipps zur Videoproduktion.
VideomacherInnen bekommen dort in kurzen Texten und kurzen Videos die Basics des Filmemachens nahegebracht: Einstellungsgrößen, Ausleuchten, GreenBox, einfache Tricks. Menschen mit Erfahrung reißt das nicht vom Hocker, kann aber Material bieten für den Einstieg beim nächsten medienpädagogischen Videoprojekt.
Wider dem „Stopp“: RetteDeineFreiheit
Ein Projekt von Alexander Lehmann
Trotz Online-Petition und vielfältigen Hinweisen von interessierten Kennern und berufsmäßigen Experten: das jugendschutzrelevante „Stopp“-Schild wurde Realität. Die Zeit Trübsal zu blasen und schlaue Reden zu halten ist vorbei, jetzt wird es Zeit nachzutreten – auch für MedienpädagogInnen.
Den Anfang (für mich) machte Volker Pispers mit seiner scharfsinnigen Stoppschild-Analyse. Die zweite Runde wird durch das Projekt und dem dazugehörigen Video RetteDeineFreiheit eingeläutet. Es hebt sich von ähnlichen dadurch deutlich ab, dass es sehr gut analysiert, hervorragend ausgearbeitet und zudem nachvollziehbar mit Quellen belegt ist. Somit ist für jedeN, die/der den Text liest und den Links folgt die Möglichkeit gegeben sich anhand der gelieferten Informationen einen Einblick in die Debatte um die Nutzlosigkeit, den Dilettantismus und den wahlstrategisch motivierten und medienwirksam inszenierten Aktionismus zu verschaffen.
Und im Idealfall wird mensch angefixt und schaltet sich in die öffentliche Diskussion ein (gerne auch hier)!
Klickt´s – geh Nazis nicht ins Netz
Klickt´s ist eine neue Broschüre von jugendschutz.net, die 12-15 Jährige für rechtsextreme Propaganda im Internet sensibilisieren soll. An konkreten Beispielen, zeigt die Broschüre spielerisch und modern, wo im Netz Gefahren lauern, wie die rechtliche Lage ist und was Einzelne tun können, um Neonazis nicht ins Netz zu gehen. Die Broschüre steht als PDF Dokument zum Download bereit oder kann bei den Landeszentralen für politische Bildung bestellt werden.
ABC der PS-Plugins und Filter
Freie Photoshop Plugins und Filter beim Smashing Magazine
Wir haben schon häufig auf einzelne Filter und Plugins für Photoshop hingewiesen. Beim Smashing Magazine gibt es nun mit dem ABC der freien Photoshop Plugins und Filter eine weitere umfassende Orientierungshilfe. Hier sind viele kleine Helferlein verzeichnet die mal mehr und mal weniger notwendig bzw. sinnvoll sind. In jedem Fall schadet es nicht sie sich anzuschauen und so für experimentierfreudige Kinder und Jugendliche beim nächsten medienpädagogischen Projekt vorbereitet zu sein.
Viel Spaß beim Stöbern!
Was Kinder im Internet suchen.
Im Rahmen der weit verbreiteten TOP 100-Manie wurde jüngst von Symantec eine Liste der am häufigst verwendeten Suchbegriffe von Kindern veröffentlicht. Zwischen Februar und Juli 2009 hat Symantec über 3.5 Millionen Anfragen von Kunden des OnlineFamily. Norton Service ausgewertet. Wie überraschend es ist, dass Kinder überwiegend nach Begriffen wie „You Tube“, „Ebay“, „Sex“ und „Porn“ suchen, ist natürlich jedem selbst überlassen. Wichtig kann dieses Ergebniss jedoch für Medienpädagogen sein, die ein Internetcafé für Kinder bereitstellen. Um zu verhindern, dass Kinder in ihrem Sucheifer auf ungeeignete Inhalte stossen, sollte dann doch lieber eine Kindersuchmaschine wie blinde-kuh, fragFINN oder helles-koepfchen genutzt werden.
Hotkeys trotz Boot Camp 2.1
Mit ac'tivAid sind die Hotkeys nutzbar
Snowleopard ist raus und Windows kann unter Boot Camp 3.0 installiert werden. Es gibt aber auch noch solche MedienpädagogInnen und Ottonormaluser, die sich noch mit Boot Camp 2.1 rumschlagen und stets auf der Suche nach den richtigen Treibern sind. Ich berichte da durchaus aus eigener Erfahrung – an eine Kosten-Nutzen-Analyse möchte ich dieser Stelle lieber nicht denken.
Hier nun zunächst eine kurze Schilderung des Problems, dann ein Lösungsvorschlag.
Das beste Handy für die Medienpädagogik
"keys&display" von yeno*dio auf photocase.com
Ein Handy auszusuchen ist nie einfach, der Markt ist groß, die Entwicklung schnell – und wenn das Gerät in der Medienpädagogik eingesetzt werden soll kommt dazu, dass Werbebroschüren, Tests und VerkäuferInnen auf ConsumerInnen ausgerichtet sind und wenig auf professionelle SucherInnen.
Ich habe lange gesucht und schließlich gefunden und schreibe hier meine Suchkriterien und Entscheidungsgrundlagen auf, um MedienpädagogInnen in einer ähnlichen Lage eine Orientierung zu geben. Haben Sie Ergänzungen, andere Kriterien und Erfahrungen? Ich freue mich über Kommentare.
Lego-Stropptrick zum Wochenende: 8-bit trip
Ich bin vorhin auf ein Video aufmerksam gemacht worden, von dem ich ziemlich früh wusste, dass ich darüber schreiben würde. Das Video ist so sauber und professionell gemacht, dass ich beim zweiten Durchgang nach Hinweisen auf Animations- und Effektsoftware gesucht habe. Ich konnte aber keine Passage finden, die den Einsatz von Computer-Magie rechtfertigen würde, nichts dabei, was man nicht auch mit „normaler“ Stoppfilmtechnik hinbekommen könnte. Die angegebenen 1500 Stunden Arbeit kommen aber auch hin.
Aktiver Verbraucherschutz beginnt beim Verbraucher!
Hilfe beim sicheren Umgang mit dem Internet bietet "Verbraucher sicher online"
Datenklau und illegaler Handel mit Daten hin oder her, am Anfang steht immer der Konsument der seine Daten preis gibt. Das soll nicht heißen, dass jedeR dessen Daten gehandelt werden ausschließlich selbst die Verantwortung dafür trägt. Ein sparsamer und bewusster Umgang mit seinen Daten kann aber helfen den Missbrauch einzuschränken.
Hilfe bietet dabei die Seite Verbraucher sicher online von der TU Berlin und das Partnerprojekt Surfer haben Rechte vom Verbraucherzentrale Bundesverband, die vom BMELV (Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) gefördert werden. Unter den Rubriken „Sicher online“, „Meine Daten sichern“ und „Computer absichern“ werden Hinweise zum sichereren Umgang gegeben, ggf. gibt es Anleitungen nach denen mensch Schritt für Schritt den Empfehlungen nachkommen kann. Außerdem wird an geeigneter Stelle immer wieder auf die betreffenden Rechte eines Users eingegangen und auf weiterführende Beiträge anderer Seiten verwiesen.
Derzeit befindet sich die Seite noch in der Beta-Phase, macht aber schon einen gut ausgearbeiteten Eindruck. MedienpädagogInnen können also schon bei der nächsten Informationsveranstaltung hierauf verweisen, zumal auch Verstöße gemeldet werden können.

Unbekannt sollte klicksafe.de mittlerweile nicht mehr sein, dem/der einen oder anderen MedienpädagogIn ist sie vielleicht auch schon über den Mauszeiger gelaufen: die Broschüre „