Neues auf dem Gebiet der Stereofotografie
Wem bisher Rohmaterial fehlt, oder die Erstellung von Rohmaterial zu aufwändig war, um in medienpädagogischen Projekten mit Anaglyphen und andern Stereo- bzw. 3D-Bildern zu experimentieren (erste Anregungen haben wir hier gegeben) wird nun von Seiten der Industrie geholfen. Auch die c’t hat im Juli sich mal wieder dem Thema 3D gewidmet und prognostiziert eine weitere (die finale?) Hochzeit des 3D. Im Rahmen dessen lassen sich viele interessante Informationen bei heise finden.
Von farbig zu schwarzweiß
"Zebra crossing – Zebrastreifen" von alles-schlumpf auf flickr.com
Schwarzweißfotos haben durch die Digitalfotografie und die damit verbundenen Bildbearbeitungsmöglichkeiten eine Renaissance. Und auch bei medienpädagischen Fotoprojekten ist es gut zu wissen, wie mensch möglichst einfach und mit besten Ergebnissen ein farbiges Bild in schwarz/weiß umwandelt.
Dass es dafür mehr Möglichkeiten gibt als nur den Farbmodus zu wechseln ist mittlerweile ein Allgemeinplatz, wenn auch die Alternativen nicht immer klar sind. Mit dieser Unklarheit räumen zwei Tutorials auf, die die Macwelt für Adobe Photoshop und iPhoto 09 veröffentlicht hat. Eine gute Lektüre für die eigene Fortbildung.
Independent-Kurzfilme an einem Ort
Screenshot aus "Nemesis"
In dieser Woche gibt es gleich einen ganzen Packen von potenziellen Beispielfilmen für die medienpädagogische Videoarbeit. Das „Independent Short Film Blog“ ist eine wahre Fundgrube für Independent-Kurzfilme, darunter viele preisgekrönte Werke wie mein Liebling, der norwegische „Nemesis“. Alle Videos im Blog sind zudem frei im Internet verfügbar. Eine Steilvorlage für das nächste Videoprojekt!
Exposé und Spaces unter Windows nutzen
Einer unserer beliebtesten Artikel beschäftigt sich mit den Vorteilen eines Macs in der medienpädagogischen Arbeit. Aber auch im normalen Büroalltag bieten Mac-OS Funktionen wie Exposé oder Spaces enorme Vorteile.
Im Tippsblog bin Ich schon vor einiger Zeit auf einen Artikel gestossen, indem es um die Nutzung von Exposé und Spaces unter Windows geht. Kostenlose Tools bieten tolle Ergänzungen zum Windows Betriebssystem, die allerdings auf älteren PCs etwas träge verlaufen.
RGB und HEX-Farbcodes leicht herausfinden
Oftmals kommt es während eines medienpädagogischen Projektes zu der Situation, dass der Farbcode eines Bildes oder eines Ausschnittes herausgefunden werden muss. Für Photoshop- oder Fireworks-Experten ist dies kein Beinbruch, was aber tun, wenn keines dieser Grafik-Boliden installiert ist?
Abhilfe kann ein kleines Firefox Addon schaffen. Colorzilla stört keine Arbeitsabläufe und ist kaum zu bemerken. Mit einem Klick auf die Pipette, die im Browserfenster oberhalb der Windows-Startleiste erscheint, werden die entsprechenden RGB oder HEX-Farbcodes angezeigt.
Programmspezifische Keyboardcover
© Manuel Dejonghe
MedienpädagogInnen sind Alleskönner. Zumindest sollten sie vieles können um ein abwechslungsreiches Programm anbieten zu können. Allerdings gibt es ein entscheidende Hürde: Wer eine (spezialisierte) Software nur alle paar Wochen mal nutzt vergisst schnell die kleinen aber feinen Kniffe und die Tastenshortcuts.
Websiteentwürfe leicht gemacht
"Moodboard Schnipsel" von dbloete auf flickr.com
Nicht immer müssen bei medienpädagogischen Website-Projekten Gestaltungsentwürfe gemacht werden – aber wenn, dann ist das kein leichtes Unterfangen, denn wer diskutiert schon gerne über kreative Entwürfe und damit über Geschmäcker?
Nun bin ich auf Moodboards aufmerksam geworden, eine Methode aus dem gestalterischen Bereich, mit dem erste Attribute einer Website, eines Videos oder auch eines Wohnzimmers visualisiert werden können. Und ich finde, dass Moodboards auch eine Methode für die medienpädagogische Arbeit sein können: Wenn alle TeilnehmerInnen einer Projektgruppe ein solches Produkt zu einer Website (oder einem Video) erstellen, ist das eine gute Basis, um über einen gemeinsamen Look zu diskutieren. Das Dr. Web Magazin führt ins Thema ein und nennt gute Links; hier und hier gibt es erste Anleitungen.
Praxinoskopische Animation
Screenshot aus "We Got Time"
Digitalisierung und neue Technologien hin oder her – traditionelle und ursprüngliche Animationstechniken haben eine immense Ausstrahlung und Faszinationskraft. Das wissen MedienpädagogInnen, die in der Filmbildungsarbeit mit Kindern schonmal mit einem Zoetrop oder Praxinoskop gearbeitet haben – und das können die BetrachterInnen des Musikvideos „We Got Time“ erfahren.
Das Musikvideo ist mit Praxinoskopen auf Plattentellern gestaltet, in einer Detailliebe und Virtuosität, die begeistert. Und damit wird das Video gleich in zweierlei Hinsicht zu einem Beispielfilm für die Medienpädagogik: Als Animations-Inspiration und als Illustration der Funktionsweise eines Praxinoskops. Für diesen Zweck ist auch das MakingOf sehr sehenswert! [Danke an PAGE!]
Noch mehr Quellen für freie Musik und Sounds
"Plattenspieler" von gedankenstuecke@flickr.com
Es ist unsere populärste Seite und ab sofort gibt es noch mehr Grund, sie zu bookmarken und/oder zu verlinken: Wir haben unsere Seite zu freier Musik mit neuen Quellen für kostenlose bzw. GEMA-freie Musik sowie Sounds zum Einsatz in medienpädagogischen Produkten ergänzt. Mittlerweile finden sich mehr als 30 Seiten mit entsprechenden Inhalten in unserer Liste. Viel Erfolg beim Stöbern und danke fürs Verlinken!
Time Machine: Fehlersuche
Wer – vielleicht auf unsere Anregung hier – Time Machine als Backup in medienpädagogischen Projekten verwendet, ist möglichweise auch schon über das Problem gestolpert, dass, wenn Time Machine den Dienst verweigert, man im Unklaren über die Ursache bleibt.
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