Kostenloses Webstreaming
Immer wieder taucht bei medienpädagogischen Projekten oder bei anderen Anlässen die Frage auf, wie mensch denn im Wetten-dass-Style jemanden per Videokonferenz dazuschalten oder ein Event per Streaming übertragen könne. Dank Skype muss diese Frage nicht mehr zwangsläufig mit einem Kopfschütteln beantwortet werden, aber ich habe mich immer wieder gefragt, ob es nicht eleganter ginge, am besten ohne eigenes Programm und nur im Browser und für viele BenutzerInnen gleichzeitig sichtbar. Jetzt weiß ich: das geht!
Newsfeeds schick aufgemacht
Heute mal zur Abwechslung ein Hinweis, der nichts direkt mit Medienpädagogik zu tun hat, sondern unseren LeserInnen das Leben schöner machen soll: Wer Newsfeeds nicht gerne im schnöden RSS-Reader liest, sondern lieber als PDF oder gar ausgedruckt, dem/der wird nun mit Tabbloid geholfen. Der Webservice fasst eine beliebige Anzahl von Feeds (ohne Anmeldung!) im Handumdrehen in einem PDF zusammen und schickt es zu einem gewünschten Zeitpunkt täglich oder wöchentlich zu. Das Ergebnis kann sich sehen und lesen lassen. So sieht das aktuelle Tabbloid unseres RSS-Feeds für heute aus.
Absender unbekannt
Es ist eine Seite, die den Fotoschnipseln aus den Passbildautomaten bei Amélie Poulain alle Ehre macht: Bei „Absender unbekannt“ sammeln Menschen aus Nah und Fern Papierfundstücke aus Treppenhaus, Büro, von der Straße oder auch aus dem Blumenkasten. Sie sorgen dafür nicht nur für gute Unterhaltung aller Menschen, die mal eben so vorbeisurfen. Ich finde, die Seite eignet sich auch als Methodengrundlage für die medienpädagogische Arbeit und Unterstützung für Kreatives Schreiben. Beispielsweise, wenn für Hörspiele, Videos oder andere fiktive Produkte Inspirationen gesucht werden. Denn wem fallen zu den unten stehenden Schnipseln keine kreative Drehbuch-Geschichte ein? Den ganzen Beitrag lesen
Sammlung von 50 Trickfilmen
Ach du grüne Neune, die Menschen bei Smashing Magazine haben schon wieder zugeschlagen!
In dem Neujahrspost geht es um fünfzig (50!) „incredible“ Stopptrickfilme. Einzelne von diesen Filmen sind schon in den üblichen verdächtigen Blogs oder auch hier gezeigt und genannt worden, diese Sammlung nun ist aber eine wirklich überaus anspruchsvolle Zusammenstellung, die quasi alle Bereiche abdeckt, und ohne weitere Probleme als Beispiel für medienpädagogische Projekte mit Jugendlichen herhalten kann.
Meine persönlichen Favoriten der Liste sind „Human Skateboard“ und „Tony vs. Paul“ wegen der „Schwebetechnik“. Im Trickfilm Sachen ermöglichen, die üblicherweise nicht möglich sind, gibt dem Trickfilm doch immer wieder ein Stück von seinem „Trick“ zurück.
Aber Achtung: Wie viele Posts von dem Smashing Magazine ist auch dieser hier wieder ein kompetenter Mittagspausenkiller.
Gewaltdarstellungen in eGames ? höherer Spielanreiz!?
Na das ist doch mal wieder ein argumentativer Stich (bitte nur als Wortspiel auffassen 😉 ) ins Herz aller Computerspielgegner. Die weitläufige und gern dogmatisch verbreitete Meinung, dass gerade Gewaltdarstellungen in Computerspielen für einen gewissen Spielanreiz verantwortlich sind, wird nun durch eine neue Studie – zumindest in Frage gestellt. Eine medienpädagogisch, konstruktive Diskussion wird durch die Ergebnisse eher bereichert. Den ganzen Beitrag lesen
Virtuelle Welten unter der medienpädagogischen Lupe
Wenn es um „virtuelle Welten“ geht, dann fiel zumindest mir bisher nur Second Life ein. Weit gefehlt, denn selbstverständlich gibt es auch andere Angebote und NachahmerInnen. Die hat Michael Lange in seinem Blog aus medienpädagogischer Sicht getestet: Qwaq, Twinity und Secret City, Lively sowie Smeet. Alle drei schneiden alles andere als überragend ab, aber in jedem Fall zeigen sich hier weitere Facetten „virtueller Welten“.
Über Bildungsangebote in diesen Programmen kann mensch geteilter Meinung sein und ich selbst bin mehr als skeptisch, aber sollte mensch sich dafür entscheiden, hat Michael Lange auch seine reichhaltige Erfahrung zu solchen eLearning-Angeboten aufgeschrieben: in einem eigenen Wiki zu Bildung in Second Life.
[via educational-gaming.de]
Bedienungsanleitungen wie aus dem Hut gezaubert
Medienpädagogik bedeutet gerade für den und die MedienpädagogIn häufigen Umgang mit Technik und der ist manchmal vom Troubleshooting dominiert. Und wenn es mal so richtig hakt, dann ist eine Bedienungsanleitung Gold wert. Ab sofort dürfte es kein Problem mehr sein, diese überall dort schnell zu beschaffen, wo Internet zur Verfügung steht:
Die Seite Diplodocs hat es sich zum Ziel gemacht, möglichst viele Benutzerhandbücher und Bedienungsanleitungen online, digital und an einem Ort zum Download zur Verfügung zu stellen – und ist diesem Ziel schon recht nahe mit nach eigenen Angaben 1,4 Millionen Dokumenten von 5600 Marken. Dazu gehören nicht nur Dokumentationen von technischen Geräten, also insbesondere Videokameras, Digitalkameras, anderen Aufnahmegeräten und Computerzubehör, sondern auch Software-BenutzerInnenhandbücher. Erste Stichproben von mir waren sehr erfolgreich und so kann ich nur den Hut vor den MacherInnen ziehen – und etwas beruhigter zum nächsten Projekt fahren.
SingStar online und kostenlos
SingStar ist echt ein Phänomen: Das Videospiel begeistert nicht nur eingefleischte Karaokefans, sondern animiert auch Jugendliche zu nächtelangen Gesangsexzessen. Und sogar an Musikschulen sollen schon Playstations mit SingStar gesichtet worden sein.
SingStar, Karaoke und Gesang sind nicht nur im Jugendzentrum und bei Jugendlichen zu Hause angesagt, sondern auch bei medienpädagogischen Projekten ein Highlight. Und ab sofort kann mensch das jederzeit überall kostenlos haben: Karaokeparty bringt das SingStar-Feeling online, kostenlos und im Browser – und das mit einer ganz ansehnlichen Liedauswahl. Viel Spaß beim Singen!
Apropos innovativ – ‚Mirror’s Edge‘ ab heute auch für PC
Genremix ist ja mittlerweile schon ein alter Hut. Die Mischung aus Jump’n Run und First Person Shooter hat man jedoch auch nicht alle Tage. Aber dieser Umstand allein ist nicht die Innovation um die es bei Mirror’s Edge geht. Noch viel spannender ist die Umsetzen dieser Mischung in einer urbanen zeitgemäßen Umgebung, in welcher der Spieler von Hausdach zu Hausdach, von Vorsprung zu Vorsprung oder auch schon mal von einem Hausdach auf einen Kran springen muss – möglichst schnell und sicher. Das kommt Ihnen irgendwie bekannt vor? Genau, das erinnerst sehr stark an ‚Parkour‚. Für die Aktiven ist Parkour mehr als Sport – sie nennen es eine Art Lebensphilosophie, welche zugegebenermaßen bestimmte sportliche Voraussetzungen beim Traceur einfordert.
Wäre es nun nicht spannend die Schnittmenge zwischen Realität und Spiel medienpädagogisch zu nutzen? Den ganzen Beitrag lesen
LAN-Partys als Methode und Elternmedienkompetenz
Auf den Kinder-Kult-Messen im April 2007 und 2008 in Erfurt, gab es auch eine medienpädagogisch begleitete LAN-Party zu erleben, auf der Kinder und Eltern mit- und gegeneinander spielen konnten. Dabei werden alljährlich auch Umfragen und Studien durchgeführt (von SPAWNPOINT und UNI Erfurt). Neben Fragen zum Spielerleben und Spielverhalten steht dabei der Umgang mit Jugendschutzinstrumenten im Vordergrund.
In den Ergebnissen der Studie aus dem Jahr 2007 werden neben dem Nutzungsverhalten auch Richtlinien und Tipps beschrieben wie eine LAN-Party in der Spielpädagogik eingesetzt werden kann. Als interessanter Punkt erscheint auch, die Skizzierung von Elternmedienkompetenztypen. Denn was nützt der beste Jugendschutz, wenn er bei den Eltern nicht ankommt.
Die Ergebnisse der Studie aus dem Jahr 2008 werden voraussichtlich im Frühjahr 2009 erscheinen.
