Weitere einfache CMSysteme
Nach meinen positiven Erfahrungen eines Webseitenprojekts mit WordPress ist für mich klar, dass der Einsatz von einfachen Content Management Systemen ideal ist für die medienpädagogische Arbeit – und insbesondere klare Vorteile gegenüber „Geschossen“ wie Typo3 hat. Dennoch war auch bei WordPress nicht alles rosig und so bin ich weiter auf der Suche nach dem System für das nächste Projekt. Gerrit van Aaken hat mich mit seinen Überlegungen motiviert, einige Systeme auszuprobieren. Und während TypoLight einen etwas sperrigen (und zu kommerziellen) Eindruck macht, bin ich von SilverStripe sehr begeistert: Sehr klar strukturiert, gute Funktionalitäten, leicht zu modifizieren. Bleibt bei mir im Hinterkopf und ich werde es sicher bald mal bei einem Projekt ausprobieren. Dann mehr.
Digitale Animationsfilme ohne Games drehen
Da bin ich ja fast schon versucht zu sagen: Machinima war gestern, digitale Animationsfilme brauchen keine GameEngines mehr. Ganz so weit ist es sicher nicht, weil die Faszination von Machinima insbesondere in der Medienpädagogik vor allem auf den Bezug zu Computerspielen basiert.
Dennoch stößt „Moviestorm“ gefühlt die Tür zu einer neuen Dimension auf: Das kostenlose Programm (für Mac und Windows) ermöglicht die Gestaltung von digitalen Welten und Charakteren und bietet ausgefeilte Werkzeuge, um damit digitale Animationsfilme zu drehen. Und die Qualität der Filme (Promovideo) ist mehr als vielversprechend. Das schreit nach einem eigenen Filmprojekt.
Vielen Dank an Martin Geisler von „Spawnpoint“ für den Hinweis.
Fünf Irrtümer über Computerspieler
Eine weitere Studie zum Thema Computerspiele mit dem Titel „Teens, Video Games and Civics“ vom amerikanischen PEW-Institut. Benedikt Köhler fasst diese kurz und knapp in seinem Blog zusammen, ein Beitrag über fünf Irrtümer über Computerspieler…
Das Vorlagensortiment
Das Vorlagensortiment bietet eine Vielzahl kostenloser Vorlagen für amtliche und offizielle Anlässe, z.B. Bewerbungen, Quittungen, Rechnungen, Lieferschein etc. jeweils als pdf, doc oder rtf Dateiformat. Ein tolles Portal zum Stöbern für bewerbungshungrige Jugendliche oder formularsuchende Mitarbeiter 😉
Literatur zu Computerspielen
Achtung! Diese Liste wird nicht mehr aktualisiert. Die aktuellste Fassung befindet sich ab sofort auf unserer Seite „Computerspiele“ in der Rubrik „Literatur“.
Speziell für die StudentInnen meines Seminars an der FH Koblenz aber natürlich auch für alle anderen Interessierten hier eine Literaturliste zu Computerspielen in der Medienpädagogik.
Materialien für Audioarbeit mit Kindern
Gerade für Kinder sind Hörmedien wichtiger Teil ihrer Lebenswelt – und entsprechend groß sind auch die Anknüpfungspunkte für medienpädagogische Audioprojekte. Wer in die aktive Audioarbeit mit der Zielgruppe einsteigen möchte, bekommt nun neue Materialien an die Hand: Die Landeszentrale für Medien NRW hat eine kostenlose Lern-CD herausgegeben, mit der Kinder für das Hören sensibilisiert werden sollen und die auch für die Jugendarbeit geeignet ist. Und bei BIBER hat Elisabeth Schallhart eine kleine Methodensammlung publiziert, die neben dem Einstieg in die Audioarbeit gleich auch noch eine kleine Einführung in das Programm Audacity ist.
Internetrecherche leicht gemacht
Internetrecherche ist ein wichtiger Inhalt nicht nur von medienpädagogischen Internetprojekten, sondern auch ein wichtiges Thema in Internetcafés in Jugendzentren. Gute Materialien hierzu sind also teuer. Mandy Schiefner hat mich auf gleich zwei Quellen aufmerksam gemacht, die eine gute Einführung ins Thema bieten: einmal CommonCraft, die eins ihrer berühmten Videos gemacht haben, zum Anderen auf eine Informationsbroschüre von mekonet zu Strategien der Internetrecherche.
Screencasting: Anleitung, Hilfe und Programme
Screencasts werden, in und ausserhalb medienpädagogischer Arbeit, immer beliebter. Sie sind (technisch gesehen) einfach zu produzieren und bieten, in Punkto Visualisierung, enorme Vorteile gegenüber schriftlichen Anleitungen.
Aber genau wie bei allen anderen Publikationen gibt es gute und weniger gute Screencasts. Es gibt eben mehr zu bedenken als die Frage nach der richtigen Software.
Zielgruppe, Länge, Gestaltung und Aufbau des Inhaltes, etc. sind zusätzliche Faktoren, die berücksichtigt werden sollten.
Genau zu diesem Thema haben wir einen interessanten Beitrag gefunden, der als (leider englischsprachiger) Einstieg für alle eine Hilfe sein kann, die sich mit dem Thema Screencasting beschäftigen wollen oder müssen.
Net Generation or not Net Generation?
An vielen Ecken und aus vielen Ecken wird geunkt (mit vielen Namen wie „digital natives“) über die neue Generation von MediennutzerInnen, die angeblich so völlig anders mit Medien umgehen, dass sich auch die Bildungslandschaft und ihre Methoden verändern müsse.
Rolf Schulmeister wollte es wissen, hat sehr, sehr genau hingesehen und geschaut was denn dran ist an diesen Unkenrufen über die neue „Net Generation“. Das Ergebnis ist ein sehr lesenswerter Text, der unzählige Studien zum Thema zusammenträgt und einen sehr differenzierten Blick auf die Frage erlaubt.
Aus meiner Sicht der interessanteste Teil ist der zur Mediennutzung von Jugendlichen, weil hier weitaus mehr Quellen angeführt werden als die üblichen Verdächtigen wie JIM, KIM und Co. Eine hervorragende Quelle für medienpädagogische Vorträge zum Thema!
Das iPhone als mobiler Datenspeicher
Vor einiger Zeit habe Ich in der fünfteiligen Reihe „große Dateien versenden“ über Möglichkeiten der Dateiübermittlung über das Internet berichtet. Heute ist mir eine kleine Anwendung für eine schnelle Dateiübermittlung in den Schoß (bzw. in das iPhone) gefallen, die Ich persönlich für erwähnenswert halte.
Im Appstore gibt es für 5,49 EUR die Anwendung Datacase von Veiosoft. Hiermit lässt sich das iPhone in einen Funk Datenträger verwandeln. Dateien können über den Finder (Mac OS) oder über ein FTP Programm (Windows) direkt im iPhone abgelegt und dort geöffnet werden. Verzeichnisse können jederzeit neu erstellt und mit entsprechenden Rechten (Leserecht, Schreibrecht etc.) versehen werden. Innerhalb eines W-Lan Netzwerkes ist es unter anderem auch möglich, den Speicherplatz über die angezeigte IP Adresse als „Datei-Server“ zur Verfügung zu stellen.
Klar, das Programm stellt jetzt keinen Quantensprung im Bereich der Dateiübertragung dar und schickt auch USB Speichermedien nicht in Jenseits. Auch werden dadurch medienpädagogische Projekte nicht revolutioniert. Es wird jedoch der Trend deutlich, in welche Richtung die Entwicklung von Telekommunikationsgeräte einschlägt. Ein Telefon ist nicht mehr nur ein Telefon, sondern eine multimediale Schnittstelle (Computer, Internet, Spielkonsole, Datenträger, Fernbedienung etc.).
