Handbuch zur medienpädagogischen Zusammenarbeit mit Eltern
Elternarbeit ist eine wichtige Methode, um medienpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu flankieren. Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) hat ein neues Handbuch zur medienpädagogischen Arbeit mit Eltern mit dem Titel „Bleiben Sie dran!“ herausgebracht. Die Beiträge des Handbuches liefern PädagogInnen wichtige theoretische Grundlagen und Modelle für die medienpädagogische Elternarbeit und Elternberatung. Bewährte medienpädagogische Materialien bieten darüber hinaus praktische Anregungen für eine kreative Zusammenarbeit mit den Eltern. Das Handbuch kann für 11 Euro über die Webseite der GMK bestellt oder als PDF-Datei kostenlos heruntergeladen werden.
StopMotion: Human Equalizer
Wieder ein sehr schönes Beispielvideo für medienpädagogische Trickfilmprojekte zum Thema ‚kreative StopMotion-Motive‘. Diesmal zeigen uns die MacherInnen, aus welchen Gegenständen und Lebewesen ein Equalizer gemacht sein kann. Danke an Manuel!
Webseiten im InternetExplorer testen – auf dem Mac
Wer eigene Webseiten erstellt – und das gilt auch noch in Zeiten ausgefeilter Blog- und CMS-Systeme für manche medienpädagogische Internetprojekte – muss sie in den verschiedenen Browsersystemen auf korrekte Anzeige hin überprüfen. Der Browser mit dem meisten Pflegebedarf ist dabei traditionell der Internet-Explorer.
Wer nun nicht unter Windows arbeitet, hat meistens ein Problem und kann sich Online-Diensten bedienen, wie hier schonmal beschrieben. Oder er/sie bedient sich technischer Hilfsmittel: Dank der Linux-Community gibt es ein solches nun auch für den Mac. Mit Darwine und IEs4OSX lassen sich die Internet-Explorer 5-7 unter X11 auf dem Mac installieren. Die laufen dort nicht super schnell, aber immerhin bequemer als Online-Dienste.
Für und Wider von Wikis
Gerade genieße ich bei der kollaborativen Recherche für ein Videoprojekt die Vorteile der Zusammenarbeit über ein gemeinsames Wiki – merke aber auch, wie unterschiedlich intensiv die Nutzung der Technologie durch einzelne TeilnehmerInnen ist. Grund genug mal Argumente für und gegen Wikis in Organisationen zu sammeln. KoopTech hat das schon übernommen, bezieht sich eigentlich dabei auf Unternehmen – ich finde, die Argumente gelten genauso auch für den medienpädagogischen Kontext.
mp3-Musik legal und kostenlos
Bei medienpädagogischen (Video)Projekten ist meist nicht die Beschaffung von mp3-Musik das Problem, sondern eher das Urheberrecht, aber das ist ein anderes Thema. Jugendliche haben meist zuhauf mp3s dabei, aber die sind nicht immer legal besorgt. Wer sich im legalen Bereich bewegen will und trotzdem kein Geld in seine Musik investieren will, der ist bei tonspion.de gut aufgehoben: Die MacherInnen der Seite durchstöbern das Netz regelmäßig nach Kostenlos-Angeboten von Musikverlagen u. a. und stellen Links auf die entsprechenden Seiten und mp3-Tracks zur Verfügung. Das Ergebnis ist beeindruckend und umfassend. Insbesondere sind auch kostenlose Hörbücher und Hörbücher zu haben. Eine tolle Idee!
StopMotion-Feuerwerk
Dass die Leute von „PES“ und ihre Trickfilme super sind, ist nichts neues und ich habe hier schonmal einen Hinweis auf ihre tolle Website mit Beispielfilmen gepostet. Das Auftauchen einer ihrer Filme bei youtube (danke, Manuel!) ist mir ein Anlass nochmal drauf hinzuweisen, welche tollen Beispiele für gelungenen StoppTrick mit Alltagsgegenständen die PES-Produkte sind.
OpenSource-Animationsfilm zum Download
Der OpenSource-Gedanke ist sehr spannend und hat nicht nur immense Bewegung in die Software-Szene gebracht, sondern beginnt auch die gesellschaftliche Realität zu verändern. Jüngstes Beispiel der Dynamik, die OpenSource bewirkt, ist der digitale Animationsfilm «Big Buck Bunny», der nicht nur mit OpenSource-Produkten entstanden ist, sondern (bzw. deswegen) selbst ab sofort als OpenSource (und damit kostenlos (!)) zum Download zur Verfügung steht! Der Download funktioniert insbesondere als Torrent super schnell; der Film steht in Auflösungen bis 1920×1080 (!) zur Verfügung. Wie gut der Film selbst ist, kann ich noch nicht sagen; die ersten Bilder sind vielversprechend, auch wenn wir mittlerweile genügend Tieranimationsfilme gesehen haben.
Was das in einem Medienpädagogik-Blog zu suchen hat? Na, zum Einen ist dieser Film kostenlos – auch mit Kindern und Jugendlichen zusammen – zu sichten, zum Anderen gehört es auch zu den Aufgaben eines/einer MedienpädagogIn die Medienlandschaft und ihre Veränderungen im Blick zu behalten. Harren wir also der Dinge, die da noch aus der OpenSource-Ecke kommen mögen…
Publikationen zu Medienkompetenz und Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen
Rund um Medienkompetenz und Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen wird viel geforscht und publiziert. Da fällt es nicht immer leicht den Überblick zu behalten. Eine Hilfe dabei ist die umfangreiche Studie, die GESIS-IZ nun veröffentlicht hat: Die AutorInnen stellen theoretische und empirische Ansätze, konkrete Behandlungen von Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen, sowie computerbezogene medienpädagogische Ansätze und ihr Einsatz in Jugendeinrichtungen/Schulen auf beeindruckenden 150 Seiten zusammen. Da bleibt kaum ein Wunsch offen und die Studie wird zum Referenzwerk, wenn es um die Recherche von medienpädagogischen Publikationen zu den genannten Themen geht.
Photoshop Wörterbuch
Wer sich auf medienpädagogische Workshops mit Photoshop&Co. vorbereitet, muss häufig mit englischsprachigen Tutorials arbeiten und steht dann vor der Frage, was denn nun „Hue“ und „Satuation“ genau heißen. Diesen Menschen ist nun geholfen mit dem kleinen Photoshop-Wörterbuch englisch-deutsch, was Oliver Weiss dankenswerterweise zur Vefügung stellt.
Egoperspektive im Film
Mensch kann auch ganze Geschichten mit der Kamera in der Ego-Perspektive erzählen. Das war schon klar seit dem Prodigy-Video „smack my bitch up“, wird aber gerade wieder neu bewiesen mit einem Kurzvideo aus England. Sehr schön, sehr kurzweilig und mal wieder sehr gut geeignet als Beispielfilm für die medienpädagogische Arbeit.
