Computerspiel-Empfehlungen
Auch die KollegInnen von wienXtra machen bekanntlich viele und gute medienpädagogische Veranstaltungen zum Thema Computerspiele. Ihre Erfahrungen stellen sie auch in einer Empfehlungsliste zu Computer- und Konsolenspielen bereit. Die Liste ist nun gemäß dem vierteljährlichen Rhythmus wieder aktualisiert und kann hier heruntergeladen werden. In der Broschüre finden sich genaue Beschreibungen sowie eine detaillierte Einschätzung zu jedem einzelnen Game.
Social Communities unter der Lupe
An mehreren Stellen in diesem Blog ist es in letzter Zeit um Datenschutz bei großen Webangeboten wie Google&Co. und den Umgang der Medienpädagogik damit gegangen. Ein schönes Angebot macht das Medienkulturzentrum Dresden: Die Menschen dort haben große Social Communities wie Facebook, MySpace, StudiVZ mit Blick auf Datenschutz, NutzerInnenfreundlichkeit und Transparenz untersucht. Die Ergebnisse der Untersuchung sind für jede Community in einem PDF zusammengefasst. Jugendliche können so schnell nachlesen, wie dort mit ihren Daten umgegangen wird und wie sie sich vor Datenmissbrauch schützen können.
Code-Schnipsel 2.0
Auch Website-MacherInnen hat schon lange die Welle des Web2.0 erreicht. Beispiele für Austauschplattformen habe ich hier schon des öfteren gepostet. Meiner Meinung nach aber schon was neues ist Snipplr – eine Plattform zum Austausch von Quellcode in CSS, XHTML, Java, Ajax und Co. Eine gute Basis auch für das nächste medienpädagogische Webprojekt.
Eine alternative Videoplattform
minipodium.ch ist eine Videoplattform, die sich als Alternative zu den“großen“ Videoseiten im Internet sieht. Die MacherInnen möchten Kindern und Jugendlichen Gelegenheit geben, eigene Videoproduktionen und insbesondere Produkte aus der Medienpädagogik im Netz bereit zu stellen. ‚Nebenbei‘ gibt es auch noch einfache Hilfestellungen zur Konzeption von Videoprojekten und technische Hilfe für den Upload.
Zwar winkt hier nicht unbedingt der große Ruhm, der bei anderen Plattformen schon immer im Raum steht, es gibt hier aber viele vergleichbare Produktionen – und eine vertrauenswürdige Betreiberin. Das Angebot kommt aus der Schweiz, deswegen ist für Menschen aus Deutschland nicht immer alles verständlich – zur Inspiration reicht es aber immer.
Studie zu LAN-GamerInnen
Immer wieder erfreulich, wenn Studien zu ComputerspielerInnen nicht die in der Politik gebetsmühlenartig vorgetragenen Weltuntergangsmärchen bestätigen, sondern widerlegen. Und das passiert gar nicht mal so selten. Gerade tut dies eine Untersuchung von WissenschaftlerInnen aus Bremen und Trier über Netzwerk-SpielerInnen. Ein Ergebnis dabei: Die GamerInnen entpuppen sich in diesem Fall als besonders kommunikative Zeitgenossen mit einer Vorliebe für Geselligkeit und anspruchsvolle Unterhaltung. Sehr angenehm.
Google ein Schnippchen schlagen
Dank den Leuten von 1000ff bin ich auf zwei Tipps aufmerksam geworden, wie mensch bei der Google-Suche der Speicherung der eigenen Daten in den Google-Datenbanken entgehen kann. Mein Favorit dabei: Scroogle. Fast ein Muss für die Medienpädagogik, wenn es um Voreinstellungen für Internetcafés geht.
Urheberrecht reloaded
Gerade in medienpädagogischen Internetprojekten ist Urheber(innen)recht ein heißes Thema, das bei Jugendlichen nicht die höchte Achtung genießt. Da ist es immer wieder gut, Grundlagenmaterialien zur Verfügung zu haben. Die Universität Leipzig bietet einen freien Hilfe-Kurs mit Informations- und Lehrmaterial zum Thema Urheberrecht. Verfügbar ist er als Power-Point oder PDF – und findet sich etwas versteckt auf der verlinkten Seite unter Punkt 3 im unteren Drittel.
Tipps für SuchmaschinenoptimiererInnen
Tipps zur Suchmaschinenoptimierung sind manchmal wie Geschichten aus 1001 Nacht: Es gibt viele Legenden, gleichzeitig ändern sich die Kriterien der SuchmaschinenbetreiberInnen ständig. Die „Marketing Börse“ bringt mit einem Artikel wieder ein wenig (aktuelles) Licht ins Dunkel und veröffentlicht „5 DOs und 5 DONTs“ zur Suchmaschinenoptimierung. Da freut sich auch der Märchenfreund.
„Find Out How“ mit iMovie 08
Apple hat ein neues Angebot auf seiner Website am Start: Videotutorials, die AnwenderInnen zeigen, wie sie mit Apple-Produkten arbeiten können. Natürlich mit dabei ist auch iMovie 08 – bisher sechs Videos beschäftigen sich mit Import, Schnitt und Export von Filmen mit dem Schnittprogramm. Dass die Filmchen bisher nur in Englisch verfügbar sind, macht das Angebot für die Medienpädagogik nur schwer nutzbar (und es empfiehlt sich, auf das Angebot von MacWelt zurückzugreifen), aber für die eigene Fortbildung im Vorfeld von Projekten ist es durchaus sinnvoll.
Statt „HowTo“ trägt das Angebot bei Apple den Namen „Find Out How“ – und bietet neben Informationen zu iMovie auch Videos zu iPhoto, iWeb, iTunes und OS X.
Extrablatt: Dein großer Bruder Google
In Zeiten von StudiVZ, werkenntwen, (dem Bundesinnenministerium) und Co. ist Google sicher nicht der große Bruder, sondern einer von vielen. Was nichts an der Aufgabe ändert, sich nicht so leicht über die Schulter schauen zu lassen, und auf seine persönlichen Daten aufzupassen. Eine sinnvolle und gut gemachte Unterstützung ist die Sonderbeilage der schweizer „Wochenzeitung“ zu Google: Die SchweizerInnen informieren mit „Dein großer Bruder“ die LeserInnen über Missbrauchsmöglichkeiten der Suchmaschinendaten, über Strategien und Hintergründe zum Google-Konzern, aber auch über den einfachen Umgang mit einer Suchmaschine.
Witzigerweise schreiben die AutorInnen auch über journalistische Recherche in der Prä-Internet-Zeit. Daher ist die als PDF verfügbare und nachbestellbare Sonderbeilage nicht nur (Medien)PädagogInnen und Jugendlichen zu empfehlen, sondern auch so manchem/mancher JournalistIn…
(dank an das elearningblog)
