Zwei Künste auf einmal
Die Website von Brad Harris zeigt gleich zwei Künste: Die Fotografierkunst des Meisters selbst – und zugleich die Kunst, genauso einfache wie interessante Websites zu machen. Die BesucherInnen der Homepage haben nämlich die Möglichkeit, alleine mit den Pfeiltasten über die Bilder zu brausen. Und die anzusehen ist ein Fest ohne Gleichen – und ein hervorragender Anknüpfungspunkt, um in Fotoprojekten über die Entstehung solcher Meisterwerke zu reden.
Da wo´s am schönsten ist …
…. nämlich in der Küche.
Witzige Podcasts http://www.kuechenradio.org … z.B. mit Fabian Busch am 7. November …
Google prägt das Web
Google prägt mit seinen Entwicklungen immer stärker das WWW. Google, Yahoo und Microsoft haben nun beschlossen, ein gemeinsames XML-Protokoll zu verwenden, um den Inhalt von Webseiten zu durchsuchen: Das „Sitemap Protocol“ ist eine Google-Entwicklung, wird dort schon seit 18 Monaten benutzt und erfreut sich steigender Beliebtheit.
Außerdem hat Google Code eine neue Version von „Google Web Toolkit“ veröffentlicht, mit dem AJAX-Anwendungen unter OSX, Linux und Windows programmiert werden können. Praktisch.
Ratings von Computerspielen
Jugendschutz bei Computerspielen ist zur Zeit gerade in Deutschland hoch umstritten; hierzulande gibt es die bewährten Ratings/Empfehlungen von USK und dem Land NRW. Wie das in anderen Ländern aussieht, das hat medienpraxis.ch recherchiert und bietet darüber hinaus Links zu Datenbanken von
Pan European Game Information (PEGI): Alterseinstufungssystem für Computer- und Videospiele in 16 europäischen Ländern
Bundesstelle für Positivprädikatisierung von Computer- und Konsolenspielen (BUPP) – Österreich: Päd. Positivbewertung von Computer- und Videospielen
Mit iStopMotion zum eigenen Daumenkino
In einer ausführlichen und gut bebilderten, englischsprachigen Anleitung erklärt Boinx Software, Hersteller der Stop-Motion-Applikation iStopMotion, wie AnwenderInnen mit Hilfe des Programms ihr eigenes Daumenkino basteln können. Seit Version 1.9 hilft iStopMotion dem/der UserIn beim Erstellen und Drucken der 100 bis 200 kleinen Bildchen, die sich anschließend zu einem Flipbook zusammenkleben lassen. In sechs Schritten zeigt die Anleitung wie mensch beim Drucken vorgehen muss, bis hin zum Kleben und Pressen der kleinen Papier-Schnipsel.
Making of … CGI!
CGI – computer generated imagery – da haben die Leute von Buzz Images schon was drauf. Und sie erlauben dem/der BesucherIn ihrer Website einen Blick hinter die Kulissen bzw. auf ihre Festplatte. Eine gute Gelegenheit zu sehen, was im Filmtrickbereich state of the art ist und was in aktuellen Filmen so alles getrickst ist.
http://www.buzzimage.com/en/work/making_of/29
Dr. Blopp hilft … beim Programmieren
Jetzt kann niemand mehr behaupten, programmieren sei schwer zu erlernen. Mit der Spiel- und Lernsoftware Blopp werden (nicht nur) Kinder ab 9 Jahren genauso spielerisch wie fundiert an grundlegende Algorithmen und Programmierprinzipien herangeführt.
Aufgabe ist immer, die niedlichen Blopps auf einem Spielfeld bestimmte Dinge erledigen zu lassen – mit Hilfe von einfachen Befehlen, die mit steigendem Wissen immer komplexer werden. So kann mensch sich nach und nach in die Programmierwelt reintasten.
Und das beeindruckendste: Blopp wurde innerhalb der Jugendarbeit in einer kath. Kirchengemeinde entwickelt. Hut ab!
Blogs für Kinder
Es gibt zwar mehr und mehr Blogs, aber nur wenige von/für Kinder. Ein gutes Beispiel, wie mensch das ändern kann ist Zoomblox, ein spezielles Blogangebot für Kinder. tirol.com listet weitere Beispiele in diesem Bereich auf.
Die Konvergenz der Netze
Es ist schon beeindruckend, welche Dynamik Podcasts auslösen. Zwei jüngste Entwicklungen machen wieder deutlich, wie Podcasts die These von der bevorstehenden Konvergenz der Medien immer begründeter erscheinen lassen und den bis dato genauso leeren wie modischen Begriff „Multimedia“ laaangsam mit Inhalt füllen:
„Cellcast“ ist ein Internetdienst, der aus Telefonanrufen einen Podcast generiert. So kann mensch mit dem Handy Livereportagen vom Punkkonzert im JUZ um die Ecke machen, genauso wie neueste Erkenntnisse über die Höhen und Tiefen des Lebens und der menschlichen Existenz von unterwegs festzuhalten.
„Phonecaster“ dreht diese Technologie um und ergänzt sie gleichzeitig: Auf der Seite lassen sich herkömmliche Podcasts abonnieren, die dann mit einer Festnetznummer verbunden werden. Wenn mensch diese Nummer anruft, bekommt mensch die aktuellsten Beiträge zu hören.
Beide Dienste zusammen sind die absolute Steilvorlage für neue, spannende medienpädagogische Projekte. Schon die gute alte Schnitzeljagd kann so zu neuen Ehren kommen.
