Politische Bildung mit digitalen Medien

Politische Bildung mit digitalen Medien und MedienpädagogikNetz-B besteht aus drei Bausteinen, die verschiedene Arten von Plattformen für politisches Engagement Jugendlicher darstellen:

1. In dreitägigen Workshops wird erarbeitet, welche Möglichkeiten des politischen und insbesondere regionalen Engagements und der Mitgestaltung es durch digitale Medien (speziell das Internet) gibt. Die Jugendlichen führen eigene praktische Projekte durch, um das erworbene Wissen anzuwenden. Zu Beginn des Workshops wird in das Thema politische Beteiligung mit digitalen Medien eingeführt – so bekommen die Teilnehmenden einen Überblick über digitale Werkzeuge und Plattformen für ihr Engagement. Den ganzen Beitrag lesen

Werkstätten zum Web 2.0

Werkstätten zur Medienpädagogik

In den Webhelm-Werkstätten produzieren Jugendliche verschiedenste Medienprodukte zu den Themenbereichen Datenschutz, Urheberrecht und Persönlichkeitsrechte im Web 2.0. Es können beispielsweise Videoclips, interaktive Fotostorys, Comics oder Audio-Beiträge entstehen.

Vorbereitung
Bei einem Vorbereitungstreffen mit den teilnehmenden Jugendlichen kann gegebenenfalls bereits geklärt werden, welche Web 2.0-Angebote sie kennen und nutzen, welche Fragen und Aspekte des Datenschutzes, des Urheberrechts oder der Persönlichkeitsrechte sie für wichtig halten und wo sie Informationsbedarf haben. Dazu können die Jugendlichen beispielsweise gegenseitig kurze Video- oder Audio-Interviews zu ihren Lieblings-Internetplattformen führen. Anhaltspunkte können die folgenden Fragen sein: Was ist deine Lieblingsplattform? Was machst du alles auf…? Was kann man da sonst noch machen? Was gefällt dir auf … am besten? Was findest du nicht so gut? Die Ergebnisse können anschließend in der Gruppe präsentiert und diskutiert werden.

Ablauf
Der genaue Ablauf der Webhelm-Werkstatt sollte an die Rahmenbedingungen der Zielgruppe sowie an ihre Bedürfnisse und Wünsche angepasst sein. Folgende Elemente bieten sich jedoch in allen Fällen an: Den ganzen Beitrag lesen

Computerspiel-Besprechung

"Computerspiel-Besprechung in der Medienpädagogik"Von Kindern und Jugendlichen selbst verfasste Spielbesprechungen sollen Beteiligungsmöglichkeiten aufzeigen und zum Meinungsaustausch anregen. Grundlage sind Kooperationen von spielbar mit Schulen, Jugendeinrichtungen und Jugendvereinen. Die Einrichtungen sorgen für die Infrastruktur (Hardware) und leisten die (medien-)pädagogische Betreuung der Kinder und Jugendlichen. spielbar bietet als interaktive Plattform der Bundeszentrale für politische Bildung den Veröffentlichungsrahmen für die Projektergebnisse sowie konzeptionelle und redaktionelle Unterstützung.

Kooperationen sind in unterschiedlichem Umfang möglich, grundsätzlich entstehen Spielbesprechung in drei Schritten: Den ganzen Beitrag lesen

Audioguides

"Audioguide für das KZ Außenlager Hersbruck in der Medienpädagogik" Im Schuljahr 2010/2012 nahmen 19 Schülerinnen und Schüler an einem Audioguide-Projekt teil, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Geschichte des KZ Hersbruck zu dokumentieren. Das KZ Außenlager Hersbruck, von dem heute im Stadtbild kaum noch Spuren erhalten geblieben sind, war das zweitgrößte Außenlager von Flossenbürg und damit das drittgrößte Bayerns.

Den Schülerinnen und Schülern sollte in einer freiwilligen Arbeitsgemeinschaft die Möglichkeit gegeben werden, sich sowohl mit der Erstellung von Hörbeiträgen als auch mit einem regionalen geschichtlichen Themenkomplex zu beschäftigen. Die fertigen Beiträge sind seit ihrer Fertigstellung im Internet frei zugänglich. Den ganzen Beitrag lesen

Visuals: kreativer Mix in Bildern und Musik

"kreativer Mix in Bildern und Musik in der Medienpädagogik"WORKSHOP
DJs machen Musik die Visualistinnen und Visualisten machen die Bilder! Um die Zusammenhänge zur Kunstform ‚Visualkultur‘ zu verstehen, ist zu Beginn eine kleine Einführung sinnvoll.

Kurze Einführung zu Party und Visualkultur
Bevor wir über VJ-Kultur und Visuals reden können, ist es wichtig zu klären, was eine Party ist. Eine Party ist eine cultural performance wie: Konzerte, Theateraufführungen, Messen, Hochzeiten et cetera. Bei Partys treten verschiedene Künste gleichzeitig auf. Tanz, Musik, Schauspiel, Film, Mode, Licht treffen sich in einem Raum – eine gute Party ist von allen diesen Künsten abhängig. Ein/eine DJ braucht ein Publikum, das tanzen will und die Tänzerinnen und Tänzer wollen tanzbare Musik hören. Raumgestaltung und Licht ist genauso wichtig wie die Platten, die der/die DJ auflegt. Wer will denn auch in einem grellhellen Club tanzen? Den ganzen Beitrag lesen

Computerspiele entwickeln

"Computerspiele entwickeln in der Medienpädagogik"Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entwickeln mit der kostenlosen Software Microsoft Kodu selbst ein Computerspiel. Sie setzen sich aktiv und kreativ mit Computerspielen auseinander. Der Wechsel von der Konsumenten zur Produzentenperspektive ermöglicht einen reflektierten Umgang mit dem Medium.

Inhalt der Workshops
Entwicklung einer Spielidee, Spannungsbogen aufbauen (Storytelling), Spielfeldgestaltung (Leveldesign), Umsetzung (Progammierung), gute Benutzbarkeit (Usability), Ausprobieren (Testing) und Qualitätssicherung (QA). Der Workshop richtet sich an Jugendliche im Alter von zwölf bis 16 Jahren und dauert je nach verfügbarer Zeit einen bis fünf Tage. Den ganzen Beitrag lesen

Rhythm Clip

"Rhythm Clip in der Medienpädagogik"Mit der Methode wird ein kurzer künstlerischer Videoclip aus aufgezeichneten Alltagsgeräuschen produziert, die so zusammengeschnitten werden, dass es eine rhythmische Collage ergibt.

Einstieg
Um ein Gefühl von Rhythmus zu aktivieren, kann sich die Gruppe vor der Produktion im Kreis aufstellen. Alle Teilnehmenden dürfen nacheinander ein kleines Rhythmusmuster vormachen, in das die anderen einstimmen (Stampfen, Schnipsen, Klatschen, Schnalzen, Schenkelklopfen). Als Motivation und zur Konkretisierung der Projektidee können zu Beginn Beispielvideos gezeigt werden.

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Jugendradiotag – so klingt meine Stadt

"Jugendradiotag in der Medienpädagogik"Vorbereitung:
Für den Ferienkurs müssen geeignete Coaches gefunden werden: Deren Aufgabe ist es während der ersten Phase des Projekts, die radiorelevanten Inhalte zu vermitteln und während des weiteren Verlaufs die Kleingruppen zu betreuen. Jeder Kleingruppe sollte ein persönlicher Coach zur Seite stehen.

Die erste Projektphase, der Ferienkurs, muss organisiert werden: Tagespläne erstellen, Coaches einteilen, für Räumlichkeiten und technische Ausstattung sorgen, Verpflegung nicht vergessen!

In der zweiten Phase sind vornehmlich die Coaches für die Gruppen zuständig. Das gesammelte Material sollte jedoch bei der Projektleitung als zentraler Sammelstelle gesichtet werden. Dies gilt auch für die unmittelbare Sendungsvorbereitung: Um Dopplungen und Ungereimtheiten im Gesamtzusammenhang des Sendetages zu vermeiden, sollte die Projektleitung den Überblick über die einzelnen von den Coaches betreuten Sendungen behalten. Den ganzen Beitrag lesen

Machinima

"Machinima in der Medienpädagogik"Vorbereitung
Die Vorbereitung zu einem Spiel-Film-Festival konzentriert sich zunächst auf die zu erreichende Zielgruppe. Hier sind vor allem das Alter, die Homogenität und die potentiellen Vorerfahrungen der Teilnehmenden im Hinblick auf den Umgang mit Programmen und Games zu hinterfragen. Ist dies geklärt, können die zum Einsatz kommenden Tools vorbereitet werden. Die meiste Vorbereitungszeit wird dementsprechend in die Auseinandersetzung mit den Games und deren Möglichkeiten im Workshop gesteckt. Hierbei sind neben Lizenzfragen und Altersfreigaben vor allem Grundkriterien zur Machinima-Erstellung zu hinterfragen. Dabei wird schnell deutlich, dass es mindestens drei Möglichkeiten gibt, Machinimas zu erstellen. Den ganzen Beitrag lesen

Gerrit Neundorf Kurzbio
studierte in Leipzig und in Darmstadt Sozialpädagogik, wo er u.a. durch Prof. Dr. Franz-Josef Röll von der Medienpädagogik infiziert wurde. Von 2002 bis Mai 2009 war er als Medienpädagoge beim Landesfilmdienst Thüringen e.V. angestellt und betreute dort mehrere landesweite Projekte. Seit 2007 ist er einer der Leiter von Spawnpoint - Instituts für Spiel- und Medienkultur e.V. Für das Land Thüringen ist er seit 2011 als Jugendschutzsachverständige bei der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) tätig.

Animierte Strichmännchen

"Animierte Strichmännchen in der Medienpädagogik"

Für den Einstieg sollte der/die Durchführende den Jugendlichen die Illusion von Bewegung anschaulich machen. Dazu einen Filmstreifen aus Papier vorbereiten (ein A3-Papier als Filmstreifen zurechtgeschnitten und ebenso bemalt). Anhand des Streifens wird das Grundprinzip der Wahrnehmung erklärt: die schwarzen Balken durchbrechen die Bilderfolge und grenzen die einzelnen Bilder von einander ab. Diese Abgrenzung gibt dem Gehirn die Möglichkeit die Veränderung auf den Bildern zu erkennen und zur Bewegung zusammenzusetzen. Mit einem Daumenkino kann die pädagogische Fachkraft das Grundprinzip der Animation verdeutlichen. Wenn viel Zeit zur Verfügung steht, kann der Durchführende auch eine Wundertrommel oder ähnliche „Filmapparate“ aus früheren Tagen einsetzen.

Der erste Schritt ist die ‚zündende Idee‘:
Jeder Film benötigt eine Geschichte, die spannend, lustig, traurig oder vielleicht sogar gruselig ist. Den ganzen Beitrag lesen

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