HDR roundup
Redundanz erhöht die Sicherheit. Und auch wenn ich hier schon mindestens einen Link zu einem Tutorial zur HDR-Foto-Erstellung mit Photoshop gepostet habe – dieser Artikel ist so klar, einfach und informativ, dass er hier rein muss:
DrWeb erklärt kurz und prägnant, wie aus einer Bilderserie mit Photoshop eine HDR-Bilddatei erstellt wird – und nennt darüber hinaus auch Programme, mit denen das zu bewerkstelligen ist. Unter anderem das kostenlose „Qtpfsgui“ (Mac, Win, Linux).
Denn auch wenn ich die HDR-Ästhetik nicht immer sooo brilliant finde, haben die Bilder eine immense Ausstrahlung und Faszination und sind daher ein schöner Anlass und Inhalt für medienpädagogische Fotoprojekte.
Fernsehen ganz nah
Auch wenn Internet, youtube & Co. einen immer größeren Stellenwert haben, spielen das Fernsehen und der Rundfunk in der Medienwelt von Kindern und Jugendlichen immer noch eine zentrale Rolle – und damit auch in der Medienpädagogik, wenn es um Medienkompetenz geht.
Für alle, die in dieser Mission unterwegs sind, stellt der WDR im Rahmen seines pädagogischen Angebots zahlreiche Materialien zur Verfügung, die sich vor allem mit dem Fernsehen, aber auch Rundfunk auseinandersetzen. Auf verschiedenen Wegen geht es um Fernsehformate, Einstellungsgrößen, Journalismus, Inszenierungen etc. etc.
Die Materialien sind in ihrem Konzept und ihrer Methodik vor allem auf den schulischen Einsatz ausgerichtet, aber auch für die außerschulische Arbeit verwendbar. Es gibt sie gedruckt und als PDF; zum Bezug (Post/Download) muss lediglich die pädagogische Tätigkeit angegeben werden.
Fisheye-Linse selbstgebaut
Fotoprojekte in der Medienpädagogik gehen immer – sie kosten nichts, die Erfolgserlebnisse sind schnell da und können ohne großen Aufwand mit nach Hause genommen und an die Wand gehängt werden. Jedoch schwindet mit der Häufigkeit der angeboteten Projekte auch der Reiz, so dass neue Ideen eingebaut werden müssen. Da bietet es sich an mit ein paar Basteleinheiten den Perspektivwechsel aufzupeppen.
Mit Hilfe dieser Anleitung ist es einfach in einem kleinen Do-It-Yourself-Workshop eine Fisheye-Linse zu bauen, egal ob für eine Spiegelreflexkamera oder eine Hosentaschenknipse. Die benötigten Materialien sind schnell organisiert oder improvisiert nachgebaut und schon kann es los gehen. Der Misserfolg ist quasi ausgeschlossen, denn egal ob unter- oder überbelichtet, der Weissabgleich in die Hose ging oder mit zittriger Hand den Auslöser nicht richtig getroffen, ein Hauch Kunst lässt sich bestimmt entdecken.
Eingefrorenes Licht at its best
Langzeitbelichtungsfotos faszinieren MacherInnen und BetrachterInnen und begeistern auch in der Medienpädagogik Kinder und Jugendliche. Einmal mehr liefern nun Profis massenhaft Inspirationen im Web für zukünftige Lightpainting-Projekte.
Die russische Gruppe „Freezelight“ stellt auf flickr gleich hunderte Bilder bereit, ebenso auf der (leider kyrillischen, aber über die Bilder trotzdem nutzbaren) Website der Gruppe. Ein besonderer Knaller sind die Animationen bei vimeo, in denen die KünstlerInnen tolle Fantasiewelten erschaffen. Mein persönlicher Liebling: „Freezelight Magic Forest„. Viel Spaß beim Nachmachen!
Die richtigen Fragen stellen
Filme inspirieren – und die Videos von „Fifty People One Question“ schaffen das gleich doppelt: Mit den sehr einfühlsam, bewegend und ästhetisch gemachten Videos gelingt es den MacherInnen, mehrere Tausend Menschen auf der Projektwebsite zu motivieren, Ihre Geheimnisse und Gedanken aufzuschreiben.
Für die Medienpädagogik finde ich die Videos noch aus mindestens einem weiteren Grund inspirierend: Den MacherInnen ist es offenbar in Straßeninterviews gelungen, PassantInnen sehr, sehr persönliche Dinge zu entlocken, alle InterviewpartnerInnen wirken sehr locker, offen, gutgelaunt. Wie bewerkstellige ich solch einen Interviewerfolg? Wie gehe ich mit den Menschen vor der Kamera um? Welche Fragen muss ich stellen, um solche Antworten zu bekommen? Das sind Fragen, die in Videoprojekten gemeinsam mit Jugendlichen beantwortet werden können.
Aus der Praxis für die Praxis
Gemessen an den Projekt- und Fortbildungsanfragen ist StopMotion-Animation gerade ein ziemlicher Trend in Jugendarbeit und Schule – und das auch zurecht, schließlich sind die Möglichkeiten damit medienpädagogisch zu arbeiten geradezu unerschöpflich.
So groß wie das Interesse ist aber auch die StopMotion-Community: Immer wieder laufen mir Beispiele, Tutorials und andere Materialien über den Mauszeiger. Das jüngste Beispiel ist „Making Stopmotion Movies„, eine englischsprachige Seite eines amerikanischen Grundschullehrers. Kevin Hodgson’s Seiten sind weniger direkt für Kinder und Jugendliche geeignet, sondern eine schöne Inspiration und Materialquelle für alle, die Projekte pädagogisch durchführen wollen. Sehr anregend finde ich insbesondere die Seiten, die sich mit der inhaltlichen Arbeit rund um die Geschichte drehen, die Charakter- und Geschichtenentwicklung.
CMS für alle
Wie Flugzeuge an den Himmel zu schreiben wirkt immer spielend einfach. Ebenso einfach ist das Content Management System „SkyBlueCanvas„. Das Besondere an diesem kostenlosen CMS: Es benötigt keinerlei Datenbank und kann damit auf jedem Webspace mit PHP installiert werden. Auch das Backend wirkt aufgeräumt und ist leicht zu verstehen, der Look der eigentlichen Website kann schnell angepasst werden.
Die Features machen SkyBlueCanvas für mich zu einem Geheimtipp für Webprojekte in der Medienpädagogik. Anders als bei „Geschossen“ wie Joomla können Jugendliche nämlich nach dem Projekt das Gesehene auf dem eigenen, einfachen Webaccount nachvollziehen.
Gegenstände zum Leben erwecken
Es sind oft die ganz einfachen Ideen, die die größte Ausstrahlung haben – das gilt auch für StopMotion-Projekte. Wieso als nicht mal in einem Trickfilm-Projekt nur mit Gegenständen arbeiten und Computermäuse, Bildschirme, Stühle animieren und damit zum Leben erwecken?
Ein sehr schönes Beispiel ist der Kurzfilm „Fernsehen„, in dem ein Fernseher fernsehen möchte. Gut gemacht, effektvoll und damit die ideale medienpädagogische Inspiration zum Wochenende.
[Danke an Christian Becker]
HTML verstehen und nachlesen
Webtrends kommen und gehen, HTML bleibt: Nach wie vor bildet die Strukturierungssprache die technische Basis des WWW, wenn auch gegenüber den ersten Versionen ergänzt um neue Features und um weitere Technologien.
Deswegen hat HTML-„Programmierung“ auch weiterhin eine hohe Relevanz für die Medienpädagogik und Webprojekte mit Jugendlichen und MultiplikatorInnen. Und entsprechende Tutorials erfreuen sich großer Beliebtheit.
Neueste Trophäe auf meiner Jagd in diesen Gefilden ist „Little Boxes„, die kostenlose Online-Version eines deutschen Buches, das in die HTML-Künste einführt. Die sehr anschauliche, klare und verständliche Seite, die auch zum Selbststudium geeignet ist, wird gut flankiert vom HTML-(und CSS-)Nachschlagewerk von Sitepoint, das, leider auf Englisch, nicht nur gut und umfassend beschreibt, sondern auch direkt Raum zum Ausprobieren bietet.
MyGallery Problem unter WordPress 2.9.x
WordPress findet immer mehr seinen Platz in der medienpädagogischen Arbeit, sei es als „Weblog-System“ oder als statische Homepage mit CMS Charakter. Viele Plugins erleichtern die Arbeit und bieten gestalterisch wie inhaltlich tolle Möglichkeiten. Allerdings gibt es auch hier immer wieder Fehlermeldungen, besonders dann, wenn ein neues WordPress Update ansteht. Eins meiner Lieblings-Plugins ist ohne Zweifel MyGallery von Wildbits. Meiner Meinung nach ist dies das schönste Plugin für Fotogalerien.
Seit dem WordPress-Update auf Ver. 2.9.x erscheint jedoch die Meldung über einen fatalen Fehler mit dem Hinweis auf: „wp-content/plugins/mygallery/mygallery.php on line 42“
Das Problem ist zwar schon etwas älter, kommt aber bei jeder Neuinstallation vor, und zwar aus dem Grund, dass MyGallery nicht mehr weiterentwickelt wird.
Wer aber dennoch unter Ver. 2.9.x das Plugin verwenden möchte, kann sich selbst weiterhelfen. Die Meldung über den fatalen Fehler bezieht sich auf zwei Dateien, die im Verzeichnis wp-includes liegen sollten, es aber nicht tun.
…/wp/includes/gettext.php und …/wp-includes/streams.php
Die einfachste Möglichkeit ist es nun, diese Dateien aus der Version 2.8.6 zu nehmen und einfach via FTP hochzuladen. Alternativ können Sie auch beide Dateien als ZIP-Archiv direkt von unserem Blog herunterladen.









