Kostenlos animieren mit dem Mac
MedienpädagogInnen freuen sich meist über kostenlose Softwarelösungen, entlasten diese doch das meist knappe Budget. Das gilt aber nur für solche Programme, die einen großen Funktionsumfang und eine einfache Bedienung bieten. In diesem Sinne ist „FrameByFrame“ ein guter Software-Tipp.
Das kostenlose Animationsprogramm für den Mac/OSX bietet alle Grundfunktionen einschlägiger Software, ist leicht zu bedienen und liefert gute Ergebnisse. Einzig das Onion-Skinning habe ich bei meinem Test vermisst. Aber für einfache StopMotion-Projekte ist FrameByFrame sicher eine schöne Empfehlung.
[Danke an Charlie Endres für den Hinweis!]
Drei Browser auf einen Streich
Auch bei medienpädagogischen Website-Projekten muss mensch sich bisweilen durch die Niederungen der Webentwicklung quälen – sofern sich die Beteiligten nicht auf vorgefertigte Lösungen oder Templates zurückziehen. Das bedeutet auch, die Seite in verschiedenen Browsern zu testen, was bei mindestens drei zu testenden Rendering-Engines einen gewissen Aufwand bedeutet.
Abhilfe schaffen Online-Screenshot-Dienste (einen habe ich schon vorgestellt, einen anderen bietet Adobe an) – oder spezielle Programme. Eins davon ist Lunascape, ein Browser, der gleich drei Engines auf einmal abbildet und noch dazu kostenlos für Windows verfügbar ist. Spart viel Zeit und Aufwand. Manche Dinge können so einfach sein.
Praxistest: Videoschnitt am Interaktiven Whiteboard
Nicht immer teile ich die teilweise großen Heilserwartungen, die insbesondere im schulischen Bereich Interaktiven Whiteboards bzw. Smartboards entgegengebracht werden. Dennoch können solche Boards in manchen Phasen der Gruppenarbeit Prozesse sehr gut unterstützen.
Das gilt auch für Videoprojekte in der Medienpädagogik, wenn mehrere Jugendliche zusammen an einem Rechner einen Film schneiden möchten: Mehrere Menschen scharen sich um einen kleinen Bildschirm, es gibt nur eine Maus und eine Tastatur. Interaktive Whiteboards bzw. Smartboards dagegen bieten einen großen Bildschirm, die NutzerInnen können gleichberechtigt mit ihren Händen das Programm bedienen. Wieso also nicht auch Videos in Teilen an einem solchen Board schneiden?
Wir haben den Praxistext gemacht und ausprobiert, wann kollaborativer Videoschnitt an einem Interaktiven Whiteboard in medienpädagogischen Projekten Sinn macht und welche Schnittprogramme sich dafür eignen. Außerdem haben wir einige Praxistipps zusammengestellt. Den ganzen Beitrag lesen
140 Zeichen, die begeistern
Wer mit Twitter und der auf 140 Zeichen beschränkten Kommunikation das Ende unserer Sprachkultur verbunden hat, wird spätestens mit den „TinyTales“ von Florian Meimberg eines besseren belehrt: Der Autor schafft es, mit jeweils einem Tweet ein dichtes Bild zu zeichnen, das vor dem inneren Auge des/der LeserIn eine Geschichte entstehen lässt.
Eine solche Perfektion inspiriert und ist meiner Meinung nach für die Medienpädagogik gleich mehrfach relevant:
- als Inspiration in der Ideen-/Drehbuchphase eines Videoprojekts,
- als Methode im Deutsch-Unterricht oder beim Kreativen Schreiben,
- evtl. auch in Verbindung mit einem eigenen Twitter-Projekt.
Die Tweets sind auf jeden Fall ein Fest und machen sich in jeder Timeline gut.
Für die eigene Vortragskompetenz
Reflektiert, effektiv und interessant zu präsentieren gehört zu den Kernkompetenzen eines/einer (Medien)PädagogIn, der/die auch immer wieder Vorträge bestreitet. Daher gehört das Thema zu meinen Faibles und ich habe in den vergangenen Monaten wieder einige Links gesammelt, die helfen, an der eigenen Kompetenz zu feilen.
Soziale Netzwerke: Was passiert da?
Gerade Eltern haben oft ein Problem damit, zu verstehen, warum sich ihre Kids in sozialen Netzwerken tummeln. Auf diversen Elternabenden muss dann oft die Analogie „Poesiealbum“ oder „Freundebuch“ herhalten. Das Video „Facebook trifft Realität“ kann dazu beitragen, näher zu bringen, WAS! sie dort machen.
Das Video zeigt plakativ die aus Erwachsenensicht eher unsinnigen und zeitraubenden Seiten sozialer Netzwerke und kann als Gesprächseinstieg für folgende Frage dienen: Was haben die Eltern früher für unsinnige Dinge gemacht, um sich auszuprobieren, zu profilieren usw. Das hilft, um die Eltern ein Stück näher in ihre Jugend zurückzubringen und den (medienpädagogischen) Erziehungsalltag entspannter zu gestalten. Das Video ist auch genial als Impuls für medienpädagogische Projekte und die Reflexion mit den Kids über den eigenen „Netzwerkkonsum“.
Dies ist ein Gastbeitrag von Thorsten Belzer.
Thorsten Belzer ist selbständiger Medienpädagoge und arbeitet im Raum Karlsruhe. Neben seinem mobilen Trickfilmstudio für Schulen, Kindergeburtstage und Feste, führt er Video- & Audioworkshops für Jugendliche sowie Elternworkshops zum Thema Soziale Netzwerke durch. Mehr unter www.belzer.de .
Samsung Pixon M8800 Fotohandy: Gute Bilder zum kleinen Preis
Fotohandys werden immer beliebter – nicht nur bei Jugendlichen. In letzter Zeit finden sie vor allem auch ihren Platz in der medienpädagogischen Arbeit. Kurze Videoclips, Fotos mit GPS-Daten für Geocashing oder andere Outdoor-Projekte, die Liste der Anwendungsmöglichkeiten ist lang.
Aus diesem Grund möchte ich an dieser Stelle das Pixon M8800 Handy von Samsung vorstellen, welches in meinen Augen eine sehr gute Bildqualität zu einem sehr akzeptablen Neupreis ab 220 EUR liefert. Zum ersten Mal wurde nämlich nicht probiert, ein Handy mit einer Kamerafunktion auszustatten, sondern eher eine Kamera mit einem Telefonmodul zu erweitern.
Mein Avatar und ich
Aus einem Workshops vom 30.4.2010 beim Goldenen Spatz in Erfurt
Konzept für 2 Unterrichtseinheiten, ab 6. Klasse
Neues Unterrichtskonzept in der Artworks-School (für 2 Unterrichtseinheiten, ab 6. Klasse) Die Verbindung zwischen Mensch und seiner selbsterschaffenen Spielfigur (dem Avatar) steht im Vordergrund des 90min. Projekts: Wer möchtest du sein? Wer möchtest du nicht sein? Wie sehen dich andere? Was von dir selbst steckt in deinem Avatar? Hierbei wollen wir uns mit den Unterschieden von Spielwelt und Alltagswelt befassen, wollen hinterfragen, was Avatare von Spielern unterscheidet und was sie miteinander verbindet. Da die Spieler bei der Gestaltung ihrer Avatare immer auch ihre Kreativität nutzen, werden die Figuren fotografiert, beschrieben und diskutiert.
Konzeptdownload hier
In der Kürze liegt die Würze
Wir verstehen uns nicht nur als inspirierende Informationsplattform, sondern auch als Lexikon, in dem mensch (mache ich ständig) bei Projekten nachschlagen kann: Wo finde ich das Tutorial zu meinem Programm? Wer hat noch gleich die Broschüre zu facebook rausgegeben? Wo zum Teufel kriege ich kostenlose Musik für das neue Video?
Und weil niemand ständig ein 26bändiges Lexikon aus dem Regal wuchtet, haben wir ein Kürzel gesucht und gefunden, das unsere schöne, aber lang zu tippende Domain auf den Punkt bringt: Ab sofort ist das Medienpädagogik Praxis-Blog daher auch per (www.)medienprax.is erreichbar. Bringt glatte 13 Buchstaben und damit 50% Ersparnis, die in Zukunft für die Recherche, die pädagogische Arbeit und/oder die kreative Pause genutzt werden können. Aufschreiben, merken, weitersagen.






