Der richtige Rahmen für youtube-Videos
Screenshot aus dem dazugehörigen Video
Darauf hat die (youtube-)Welt gewartet: So unästhetisch es ist, wenn youtube 4:3-Videos im 16:9-Fenster mit Letterbox anzeigt, so ärgerlich ist es, wenn mensch 16:9-Videos bereitstellt und sie gedehnt in 4:3 auf der Website erscheinen oder gar mit einem schwarzen Kasten rundherum.
Für die letztgenannten Format-, Seitenverhältnis- und Anzeigeprobleme bei youtube-Videos gibt es nun eine Lösung: Das Videoportal beschreibt auf einer Support-Seite (englisch, auch mit HowTo-Video), wie Seitenverhältnis und andere Eigenschaften von Videos auch nachträglich geändert werden können. Mögen die medienpädagogischen Ergebnisse fortan auf youtube den richtigen Rahmen finden. [via @videofilmen]
Die Angst vor der Kritik?
Umstrittene Flughafenszene in Call of Duty: Modern Warfare 2
Heute ist es also soweit, Call of Duty: Modern Warfare 2 steht in den Regalen und wartet darauf (zumindest laut Herstelleraussage) alle Verkaufsrekorde zu brechen. An sich ist das Spiel ein ganz normaler Shooter, zweifelsohne für Erwachsene klasse inszeniert, der aktuelle, moderne Szenarien aufgreift jedoch dabei offen lässt, ob er eine Karikatur, eine reine Provokation, ein Propagandamittel oder doch ein Anti-Kriegsspiel ist. Dennoch gibt es bei MW2 einen Diskussionspunkt, der zuerst von einer Seite aus aufgegriffen wurde, von der man diesen so nicht erwartet hätte – von den Spielern selbst – ah Moment, zur Zeit eigentlich nur von deren Sprachrohr den Computerspiel-Fachjournalisten. Grund des Anstoßes ist ein Level im Spiel, in welchem der Spieler als Doppelagent mit ansehen muss (zumindest in der deutschen Version – in der Originalfassung kann der Spieler unsanktioniert selbst schießen), wie seine Kollegen auf wehrlose Zivilisten schießen und ein Blutbad anrichten.
Das Spannende für uns ist die Tatsache, dass die angesprochenen Meinungsbildner fast schon präventiv medienpädagogische Arbeit leisten, indem sie Herangehensweisen, Verarbeitungsmöglichkeiten sowie Ethik und Moral ansprechen und diese Überlegungen an die Spieler weitergeben.
Die entsprechenden Links finden Sie hier:
Aus unserer Sicht ist ist zumindest fraglich, ob das (in der deutschen Version) passive Mitlaufen dem Spieler nicht mehr Gewalt aufdrängt als die Wahl, selbst zu entscheiden wie man vorgehen möchte – zusehen ist eben nicht spielen! Oder was meinen Sie?
Recherche-Grundlagen
"sehr weit kann sie nicht sein" von "willma…" auf photocase.com
Eine peppige Website oder Schülerzeitung (oder auch eine Videoreportage) zu machen ist spaßig, die Luft brennt aber erst so richtig, wenn dafür intensiv recherchiert werden muss.
Das sehen auch Jugendliche so, vor allem wenn es dabei um eins „ihrer“ Themen geht. Dann ist auch gutes Methodenwissen zum Recherchieren gefragt. Futter dafür gibt es seit neuem an mehreren Stellen:
- Die Jugendpresse beschreibt im „Schülerzeitungshandbuch“ den idealtypischen Ablauf einer Recherche und benennt mögliche Informationsquellen,
- die Deutsche Welle ergänzt das durch interessante Internetquellen für JournalistInnen.
Kamerakunst-Inspirationen
"18people 18camera" von jános auf flickr.com
Auch bei medienpädagogischen Fotoprojekten sind Inspirationsquellen gerne gesehen. Sie helfen dabei, am Anfang eines Projektes den „richtigen Blick“ zu bekommen – für Erst- oder GelegenheitsfotografInnen ist das nicht trivial.
So gibt es diesmal zum Wochenende fotografische Inspirationen, nämlich zum Einen das „photoillustre magazin der kamerakunst„, das in der aktuellen Ausgabe unter anderem schöne Alltagsfotografien bietet; auf „seconds2real“ findet sich Straßenfotografie vom Feinsten. Beides sind mögliche Motive für medienpädagogische Projekte. Weiterhin finde ich diesen Artikel hier über fotografische „Übungen“ ohne Kamera sehr schön, weil er eine mögliche Einstiegsmethode in ein Projekt beschreibt.
Wer Lust auf mehr bekommen hat, dem/der sei dieser SmashingMagazine-Artikel hier ans Herz gelegt, in dem 35 wunderschöne Fotografie-Websites beschrieben werden – oder er oder sie liest den tollen Twitter-Stream von Chris Veltman, aus dem drei von vier Tipps in diesem Artikel kommen. Danke!
Vom Meister lernen
"Img0061" von blakespot auf flickr.com
PädagogInnen und insbesondere MedienpädagogInnen stehen immer wieder vor der Herausforderung Vorträge zu halten und damit zu präsentieren. Um die eigenen Kompetenzen zu verbessern ist es dabei immer angesagt, von den MeisterInnen zu lernen. Und was mensch auch immer von Steve Jobs halten mag: Zu den MeisterInnen der Präsentation gehört er allemal.
Carmine Gallo stellt in der BusinessWeek sein neues Buch vor, in dem er die „Geheimnisse“ von Jobs‘ Präsentationen zu enthüllen verspricht. Soo „geheim“ sind die Erkenntnisse nicht, aber allemal lesens- und nachahmenswert. Die relevantesten Punkte für pädagogische Zusammenhänge (schließlich geht es hier um Verkaufspräsentationen) sind meiner Meinung nach:
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…CSS bleibt!
"css-miami-desktop" von geirarne auf flickr.com
Auch wenn der Gestaltungsrahmen von Websites in Zukunft vermehrt mit HTML5 realisiert wird, bleibt CSS der Standard zur konkreten Gestaltung.
Deshalb aus dem aktuellen Anlass ein kleines Update zu Hilfsmitteln, Nachschlagewerken und Ressourcen zum Thema CSS – zur eigenen Weiterbildung und/oder als Grundlage für das nächste medienpädagogische Projekt.
HTML5 kommt…
"5 %" von klosko auf photocase.com
Das Internet ist wohl mit Abstand der dynamischste Bereich der Medienpädagogik und damit auch der aufwändigste, wenn es darum geht, als MedienpädagogIn auf dem aktuellen Stand zu sein.
Gerade rollt wieder eine Innovationswelle durchs Netz: Mit HTML5 kommt demnächst eine neue „Version“ des Webstandards schlechthin. Ein guter Zeitpunkt um zu schauen, was denn so neues kommt und was mensch wissen muss, wenn es um medienpädagogische Websiteprojekte geht. Ich habe in den letzten Wochen Links zu Grundlagen, Beispielen, HowTos und praktischen Hilfsmitteln gesammelt.
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PatchMatch: Killertool für Bildmanipulationen
PatchMatch
Das Schlachtschiff unter den Bildbearbeitungsprogrammen Photoshop hat voraussichtlich in der neuen Version von CS5 ein Killer-Tool: PatchMatch. Gegenstände verschwinden lassen kann man heute auch schon, wer sich aber das Video anschaut wird schnell die Vorzüge des neuen Patches erkennen. Beim Ausschneiden von Bildbereichen kommt nicht der darunter liegende Layer zum Vorschein, sondern eine Art Stamp-Tool (Stempel-Werkzeug) füllt den Bereich mit in der näheren Umgebung liegenden Textur. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, die Bereinigung ist fast nicht zu erkennen. Außerdem können markierte Bereiche an andere Stellen gesetzt oder dupliziert werden – die Stempel-Funktion sorgt hier ebenfalls wieder für eine fast unmerkliche Bearbeitung. Auch das Stauchen, das in CS4 ja schon relativ ausgereift ist und einzelne Bildbereiche geschützt und erhalten werden können, wurde noch einmal weiterentwickelt.
Also, reinschauen lohnt sich und warten auch. Nicht nur auf die Veröffentlichung der neuesten Version, sondern auch auf ähnliche Funktionen in Open-Source-Software wie GIMP beispielsweise. Allzu lange wird es nicht auf sich warten lassen, da kann ich die MedienpädagogInnen glaube ich beruhigen.
Langzeitbelichtung at its best
LAPP-Pro: Man stuck in Flipper
Über Langzeitbelichtung haben wir ja schon des öfteren geschrieben, das Prinzip sollte bekannt sein (wenn nicht, die Tag-Cloud und die Suchleiste helfen weiter). Die medienpädagogische Durchführbarkeit kann bei einem solchen Projekt sicherlich in Frage gestellt werden, aber Ideen liefern die Bilder von LAPP-Pro (Light Art Performance Photography) durchaus. Die unterschiedlichen Orte bieten immer wieder ein anderes Ambiente, vor allem aber die unterschiedlichen Lichtquellen machen den Reiz der Fotos aus. Mal sind verschiedene LED-Leuchten, mal Feuerwerkskörper und Laser zum Einsatz gekommen. Was dann noch fehlt sind Ideen diese Lichtquellen ähnlich meisterhaft zu inszenieren.
Wenn Vorlesung und Podcast sich begegnen
"Podcast Wallpaper" von OllyHart auf flickr.com
Eigentlich müsste dieser Artikel „Vorlesung 2.0“ heißen, denn genauso gehyped wie der „Web 2.0“-Begriff und abgegriffen wie die „irgendwas 2.0“-Titel sind Podcasts beim eLearning. Dabei haben sie durchaus ihren Sinn: Vorlesungen locken nicht wirklich viele Menschen hinter dem Ofen hervor – und wenn schon nicht, dann können sie dort immerhin Podcasts hören. Trotzdem beschränken sich die meisten Angebote auf einen puren wie drögen Mitschnitt von Vorlesungen, der dann herunterzuladen ist.
Entsprechend begeistert hat mich das Podcast-Vorlesungskonzept von Gabi Reinmann, das in diesen Tagen startet: Hier wird wirklich ein neuer Schritt gewagt, die Vorlesung mit eLearning-Elementen und insbesondere Podcasts (ich würde eher „Hörspiel“ sagen) ganz neu gedacht. Heraus kommt ein schlüssiges Konzept, bei dem die Audiodatei nicht nur die transzendentierte Vorlesung ist, sondern bestimmte Inhalte auf neue Weise transportiert. Das begeistert (mich zumindest) und ist eine gute Inspiration für eigene Projekte. Ich bin gespannt auf die Ergebnisse des Experiments.
