Besser präsentieren reloaded
"University" von re-ality auf flickr.com
Mir ist es wichtig, ständig an meiner Vortrags- und Präsentationsweise zu feilen, weil ich das für eine wichtige Kompetenz in der Medienpädagogik und für PädagogInnen allgemein halte. In den letzten Tagen sind mir dazu wichtige Inputs über den Mauszeiger gelaufen:
Wer sich motivieren möchte, bei Vorträgen von PowerPoint & Co. wegzukommen, dem/der sei der Artikel „Im Powerpoint-Nirvana“ ans Herz gelegt: Der Autor trägt wissenschaftliche Studien zur Rezeption von PowerPoint zusammen und zeigt typische Fehler, aber auch positive Ansätze auf.
Gabi Reinmann reflektiert in einem ihrer schönen Blogartikel über „Reden schreiben vs. Folien besprechen“ und dabei insbesondere über die Publikumsorientierung bei der Konzeption von Vorträgen. Und für den eigentlichen Vortrag liefert Michael Gerharz mit einer schönen Analyse von drei exponierten Keynotes wichtige Tipps für den guten Draht zum Publikum. Viel Spaß beim Vortragen!
Open Office Tutorial
Schon öfter haben wir hier über das umfangreiche Open Source Office Paket Open Office für Windows und Mac OS-X geschrieben. Diese kostenlose Anwendung ist auch ausserhalb medienpädagogischer Angebote immer wieder erwähnenswert, da sie eine sehr gute Alternative zum teuren Microsoft Office bietet. Ergänzend dazu möchte Ich heute auf ein schönes Tutorial zu den vier Hauptfunktionen „Writer“, „Calc“, „Impress“ und „Draw“ von den netzcheckers aufmerksam machen, welches kurz, knapp und bündig auf die Grundfunktionen der Office Suite eingeht.
10 Gründe für einen Mac in der medienpädagogischen Arbeit
Im Rahmen des Konjunkturpaketes 2 haben nun viele Einrichtungen Gelder für medienpädagogische Gerätschaften ergattern können. Neben Videokameras, Audio-Rekordern und Mikrofonen stehen in der Regel auch Computer für Audio und Videoprojekte auf dem Einkaufszettel.
Nun ist es wahrlich nicht einfach, in die Mac-PC Diskussion einzusteigen. Ein Blick in diverse Foren lässt erkennen, dass es anscheinend nur Mac-verachtende Windows User oder auf PC-schimpfende Mac User gibt. Auch ist es schwierig, öffentlich einen Mac zu empfehlen, ohne als Steve Jobs Missionar betrachtet zu werden.
Nun gut, Ich selber bin erst vor zwei Jahren auf Apple Mac-OS umgestiegen, und habe die Erfahrung gemacht, dass ein Mac(book) nicht nur in einem Café beim Latte macchiato trinken einen stylischen Eindruck macht, sondern vor allem in der medienpädagogischen Arbeit einfach mehr Vorteile bietet als ein Windows PC. Daher habe ich mich entschlossen, auf den „Zug der 10 besten Dinge“ aufzuspringen und ein paar gute Gründe für einen Mac aufzulisten.
Animierende Post-it-Animation
Teil-Screenshot aus "DEADLINE"
Zum Wochenende gibt es diesmal einen Beispielfilm, der es in sich hat: „DEADLINE“ macht StoppTrick-Animation mit Post-it-Aufklebern. Und im Gegensatz zum schonmal hier geposteten „PluggedOutBoy“ ist die Technik auch in medienpädagogischen Videoprojekten leicht umzusetzen. Die MacherInnen greifen nämlich auf die typische Matrix-Technik zurück und machen damit die Trickbühne zum Bildschirm. Sehr schön ist auch die Interaktion des „Computerspiels“ mit dem Schauspieler. Das animiert zum Nachmachen! [Danke an PAGE!]
Innenminister auf dem „Kriegspfad“
So, nun ist es soweit, der ultimativ Schuldige für die Übel dieser Welt, zumindest die in Deutschland im Wahljahr 2009, ist gefunden – die „Killerspiele“ sollen es mal wieder sein. Fast zeitgleich zu einer Demonstration für Jugendkultur und die Anerkennung von eSport als Reaktion auf das abgesagte IFNG in Karlsruhe, beschließt die Innenministerkonferenz, dass es endlich Zeit ist „Killerspiele“ um die Ecke zu bringen – präzisiert um ein Verbot der Herstellung und Verbreitung solcher (ab jetzt ganz klar definierten) eGames.
Für uns, die wir es uns u.a. zur Aufgabe gemacht haben, zwischen Spielern und Nicht-Spielern von eGames zu vermitteln, ist der wirklich erschreckende Punkt an der Debatte der, dass demokratische Mittel genutzt werden sollen, damit wenige Nicht-Spieler für viele erwachsene Spieler eine Entscheidung treffen, nämlich die, ob sie bestimmte Spiele spielen dürfen oder eben nicht. Was zudem in den letzten Monaten alles durch die Presse geisterte, erinnerte schon ein wenig an neuzeitliche Hexenjagd. Da wurde von „Schweinefirmen“ gesprochen, welche u.a. für Kriegstreiberei und Verrohung der Jugend verantwortlich seien und ‚überhaupt wollen die ja alle immer nur Geld machen‘! Zudem ist ja Kinderpornografie auch verboten, was laut einiger hochrangiger Politiker in der selben rechtlichen Ebene einzuordnen ist wie – ja genau, wie die „Killerspiele“, deren einziger Sinn darin liegt, immer so viele Menschen wie möglich zu töten und mit Knüppeln auf wehrlose Rentner los zu gehen!
Ein Kommentar zum Thema mit dem Titel „Ist WahlKAMPF ein Killerspiel?“ finden Sie auf der Internetseite von Spawnpoint.
Neues Leitprogramm für GIMP
Wer ein gutes Bildbearbeitungsprogramm sucht und dabei kein Geld für kommerzielle Programme zur Verfügung hat, greift in der Regel auf GIMP zurück. Diese Open Source Software gilt als ernsthafte Alternative zu Photoshop und Konsorten, ist allerdings nicht weniger umfangreich. Für Einsteiger gibt es deshalb für das Selbststudium das neue Leitprogramm für GIMP vom Bildungsportal der ETH Zürich. Hier werden u.a. folgende Themen behandelt: Einführung in GIMP, Pixel, Dateiformate, Farben, Bildbearbeitung etc.




Integratives Arbeiten sollte auch in der Medienpädagogik selbstverständlich sein, gelingt aber auch hier viel zu selten. Neben den üblichen Hinderungsgründen kommt hier auch noch der technische hinzu: Die eingesetzten Hilfsmittel (Computer, Programme, Websites) müssen barrierefrei sein. Auch das ist kein leichtes, aber ein lösbares Unterfangen und seit kurzem ist es noch einfacher.