Privatsphäre Social Web Teil 3: Dein Image im Netz 2.0
Die Rede ist oft von online Reputation, also dem Image oder dem Ruf einer Person im Web2.0. Wie schnell dieser Ruf jedoch negativ beeinflusst werden kann, zeigten wir bereits an Beispielen von U2 Sänger Bono und twitternden Berühmtheiten.
Gerade wenn es in der medienpädagogischen Arbeit um die Selbstdarstellung von Jugendlichen in Social Networks geht, wird schnell deutlich, dass ein paar ungünstige Partyfotos z.B. den Verlauf einer Bewerbung beeinflussen können.
Zu diesem Thema gibt es einen schönen Beitrag auf netzwertig.com: 8 Tipps um sein Image im Social Web zu schützen.
Plug Out Boy
Als Schmankerl zum Wochenende gibts diesmal einen schönen StoppTrick-Film: Plug Out Boy. Die MacherInnen haben mit PostIts einen schönen StopMotion-Film gemacht. Und die Technik ist geeignet, um auch in medienpädagogischen Videoprojekten ähnliche Geschichten zu erzählen. Viel Spaß beim Schauen und Inspirieren lassen.
½10 Uhr bei MedienpädagogInnen: kleiner Chat für Zwischendurch
MedienpädagogIn 1 möchte auf die Schnelle mit MedienpädagogIn 2 etwas besprechen, will aber weder Telefon (der/die NachbarpädagogIn von MedienpädagogIn 1 könnte mithören) noch e-mail (zu viele Klicks erforderlich und nicht interaktiv genug) oder einen Messenger dazu benutzen. Also geht er/sie auf http://www.tinychat.com/, erstellt mal eben schnell einen Chat, läd den oder die KollegIn ein und kann in aller Stille besprechen. Das Besondere daran: keine Anmeldung, keine Kosten, nur 2 1/2 Klicks erforderlich, weitere gewünschte Gesprächspartner können eingeladen werden.
Dank an netzlernen.ch für die Info.
D-Save: online Bewerbungsmappe für Jugendliche
Wieder einmal ein Beispiel dafür, in wie weit das Internet Freund und Helfer im medienorientierten Arbeitsalltag mit Jugendlichen sein kann, zeigt die Plattform D-Save.
Hierbei handelt es sich um eine online Bewerbungsmappe für Jugendliche und/oder Berater, die mit Jugendlichen arbeiten. Zeugnisse, Anschreiben und sonstige Dokumente können als Dateien in einem passwortgeschütztem Bereich abgelegt und jederzeit ausgegraben werden. Berater haben zudem die Möglichkeit, Jugendliche zu registrieren und deren Bewerbungsverlauf zu verfolgen.
Eine kleine Einschränkung gibts es leider: Derzeit besteht das Angebot lediglich aus Kapazitätsgründen für Jugendliche und Berater aus dem Großraum Hannover. Ich denke aber, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis es ein vergleichbares bundesweites Angebot gibt.
Open Clip Art Library
Unter der Creative Commons Lizenz stehende Bilder haben schon manch ein medienpädagogisches Projekt davor bewahrt, sich allzusehr um optische Nebensächlichkeiten kümmern zu müssen, und sich stattdessen mehr auf den Inhalt konzentrieren können. Konsequent zuende gedacht ist der Gedanke aber nur, wenn man auch seine eigenen erschaffenen Inhalte irgendwo unter freier Lizenz anbieten kann.
Hier kommt die Open Clip Art Library zum Zug. Sie bietet die Platform, eigene Cliparts, also Bilder und Grafiken anzubieten, damit sie dann auch gesucht und gefunden werden können.
Mit Schlagworten (Tags), einer Suchmaschine, Kommentaren, Bewertungen und einer ganzen Batterie an Web2.0-Verknüpfungen bietet sie alles, was eine Webseite im heutigen Internet können muss.
Einzig eine Vorschau der Bilder in der Suchfunktion sucht man vergebens.
Fogcreek Copilot am Wochenende kostenlos
Vom Hersteller Fog Creek wahrscheinlich nicht für medienpädagogische Projekte geplant, ist die Fernhilfe- und Betreuungs-Software Copilot trotzdem auch für uns eine ganz große Hilfe. In der Vorplanung eben solcher Projekte kommt es nämlich nicht selten vor, dass man sich gegenseitig noch ein Stück Software zeigen oder beibringen muss, oder vielleicht eine Folienpräsentation durchsprechen will. Den ganzen Beitrag lesen
Wie erklärt man RSS und Feeds ?
Die Vorteile der Technik (auch in der Medienpädagogik) sind unbestritten, seit ein paar Tagen jedoch bewegt mich die Frage, wie zum Geier ich RSS und Feeds möglichst einfach erklären soll. Es geht nicht darum, einem vollständigen Deppen die Welt der Computer zu erklären, dass das alles bunt und automatisch ist, sondern wie es sich ein jeder von uns zu Nutze machen kann. Den ganzen Beitrag lesen
Unicode verständlich erklärt
Endlich! Schon lange habe ich mir vorgenommen, mich mal fundiert mit der Zeichencodierung zu beschäftigen. Denn die ist immer wieder Thema auch bei medienpädagogischen Webprojekten. Die MacWelt bietet mir für die besagte Beschäftigung einen hervorragenden Anlass, indem sie eine Einführung in das Unicode-System liefert, die auch noch gut verständlich ist. Alle Geheimnisse der Schriftcodierung sind für mich damit natürlich noch nicht gelüftet, aber zumindest weiß ich endlich, was es mit UTF-8 auf sich hat. Und alles andere kann ja noch kommen…
