Die elf besten Dialekt-Videos
Dialekte sind wieder im Kommen. Den Eindruck kann mensch zumindest bei einem Blick auf erfolgreiche youtube-Videos bekommen: Dort haben mit Dialekten nachsynchronisierte Ausschnitte bekannter Filme Hochkonjunktur. Das ist aber nicht nur höchst unterhaltsam, sondern der kleine Trend hat meiner Meinung nach eine (medien)pädagogische Dimension: Einmal sind medienpädagogische „Dialekt-Videoprojekte“ ein hervorragender Anlass, sich mit Nachvertonung, Synchronisation, Audioqualität uvm. auseinander zu setzen. Zum Anderen lassen sich anhand der Schicksale berühmter Videos und deren MacherInnen im Internet Urheberrechtsaspekte thematisieren. Und schließlich macht das ganze nicht nur Spaß, auch wird das Projekt schnell zu einer Auseinandersetzung mit der regionalen Kultur und ihren Eigenheiten – und der oft belächelte und als Nachteil empfundene Dialekt kann auf einmal zum Vorteil werden.
Genug Gründe also, hier einmal ein „Showcase“ der besten im Internet verfügbaren Dialekt-Videos zusammen zu stellen – zur Unterhaltung der geneigten LeserInnenschaft und vor allem als Motivation und Inspiration für eigene Projekte. Selbstverständlich mit einigen Hintergrundinfos. Wie immer gilt: Ergänzungen einfach als Kommentar posten!
StartupSound.prefPane verheimlicht den Mac-Neustart
Obwohl der Startup-Sound eines jeden Mac seinen Charme hat, gibt es viele Situationen, in denen dieser höchst unerwünscht ist, zum Beispiel in einer jeden Bibliothek, oder bei Sound/Video-Aufnahmen in medienpädagogischen Projekten. Zugegeben, einen Mac braucht man nicht oft (neu) zu starten, aber wenn möchte man vielleicht doch nicht unangenehm auffallen. Den ganzen Beitrag lesen
Der Apfel ist wieder da!
Nein, das hier ist kein Nerd-Posting, sondern hat eine starke medienpädagogische Relevanz: Bei den letzten Updates seiner Computer hatte Apple den Apfel auf der Befehlstaste weggelassen. Wie befürchtet, breche ich mir neuerdings mit den iMacs beim Erklären von Tastenkombinationen bei Videoprojekten einen ab, denn wer weiß schon, wo die „Befehlstaste“ auf dem Mac ist? Die Apfeltaste war dagegen immer schnell gefunden und „Apfel-T(ee)“ sorgte regelmäßig für Schmunzler.
Und nun ist die Apfeltaste zurück! Die gestern vorgestellten iMacs sind nicht nur top ausgestattet und günstig, die neue Tastatur hat auch wieder einen Apfel. Das Beweisfoto von der Apple-Seite ist hier:
Gut zu wissen: CSS-Sprites
Wenn bei medienpädagogischen Webprojekten selbst Webdesign-Layouts erstellt werden, geht es meistens nicht um allerhöchste Perfektion, was Ladezeit und Technologie geht – meistens müssen sich die jugendlichen TeilnehmerInnen viel Wissen in kurzer Zeit aneignen. Manchmal darf es aber auch etwas mehr sein, und dann spätestens ist es gut, auch als MedienpädagogIn den state of the art zu kennen.
Gerade bin ich mal wieder über CSS-Sprites [1,2] gebrowst, die von WebgestalterInnen aktuell gerne eingesetzt werden, um Ladezeiten zu verkürzen. Wer mehr wissen möchte: Hier wird alles genau erklärt (leider auf Englisch), Beispiele (Google, Xing, bahn.de) machen es noch deutlicher und ein CSS-Sprite-Generator hilft bei der Umsetzung. Jetzt warte ich nur noch auf ein Projekt, wo ich das mal ausprobieren kann.
Lernen und Lehren mittels eGame
Zurzeit hat man das Gefühl, dass sich die ganze (medienpädagogische) Welt mit dem Thema Bildung und Computerspiele auseinandersetzt – soweit so gut! Interessanter Weise scheinen jedoch auch hier die Herangehensweisen unterschiedlich motiviert zu sein. Während die einen auf die schon seit Jahren mehr oder weniger (meist jedoch weniger) gelungen Edutainment-Spiele, bzw. den heute gerne genutzten Deckelbegriff ‚Serious Games‘ setzen, arbeiten die anderen daran, wie man populäre, kommerzielle Spiele in Unterrichtskontexte einbeziehen kann, was man auch als eine Methode von konstruktiver Computerspielpädagogik bezeichnen könnte. Auch das, was dann letztlich vermittelt wird unterscheidet sich oftmals – purer Unterrichtsstoff vs. ganzheitliche Schlüsselkompetenzen.
Beide Wege haben ihre Vor- und Nachteile, welche ich hier in Ansätzen kurz darstellen möchte: Den ganzen Beitrag lesen
Urheberrecht, seine Probleme und mögliche Lösungen
Filmverleihe und Musikkonzerne fahren große Kampagnen, die die Verletzung von UrheberInnenrechten kriminalisieren sollen. Bei genauem Hinsehen zeigt sich aber, dass das Problem woanders liegt: Urheberrecht ist alles andere als modern und wird insbesondere den Möglichkeiten der Technik und der Vervielfältigung nicht mehr gerecht.
Der Elektrische Reporter hat sich auf seine erfrischende und tiefgründige Weisen in zwei Folgen dem Urheberrecht gewidmet: Zunächst werden die Problemlagen und die Reformbedürftigkeit des Konstruktes herausgearbeitet, in einer zweiten Folge geht es darum, wie zeitgemäß sichergestellt werden kann, dass KünstlerInnen und AutorInnen angemessen für ihre Arbeit honoriert werden – bspw. mit Creative Commons. Sehenswert und ein guter Impuls auch für medienpädagogische Diskussionen.
Video-Tutorials zu Photoshop CS4
Galileo Design stellt einmal mehr online fünf frei zugängliche Video-Lektionen zu Adobe Photoshop CS4 zur Verfügung. Die Tutorials haben eine Gesamtlaufzeit von 29 Minuten und beschäftigen sich mit Histogramm, Tonwertkorrektur, Gradationskurven, digitaler Fotoretusche und der Erstellung von Panoramen. Alle 5 Lektionen liegen in voller Länge vor und sind als DSL-Stream optimiert. Sie sind dem neuen Video-Training „Adobe Photoshop CS4. Die Grundlagen“ entnommen.
Kanadisches Filmarchiv online
Das National Film Board of Canada macht einen mutigen Schritt: Es öffnet seine Filmarchive und macht über 700 teilweise preisgekrönte Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme über die eigene Website zugänglich. Alle Filme sind kostenlos anzusehen, auch in hoher Qualität verfügbar und können auch auf eigenen Webseiten eingebunden werden. Insgesamt ein fast unerschöpflicher Fundus auch für Beispielfilme für medienpädagogische Videoprojekte.
[via netzlernen.ch]
YouTube mit Download- und Bezahlmöglichkeit
Heute wollen wir nochmal ein gutes Haar an YouTube lassen. Letztens noch hier für seine medienpädagogische Unkompatibilität gerügt, zeigt sich heute eine Funktion, die wir uns schon oft im Zusammenhang mit Creative-Commons-Material gewünscht haben: Man kann endlich offiziell Videos runterladen, oder sogar kaufen, und offline anschauen.
Die Stanford University betreibt bereits einen eigenen Channel mit CC-lizensierten Videos, die dementsprechend kostenlos zur Verfügung stehen. Für Bezahl-Inhalte wird man beim Download an Google Checkout weitergeleitet.
Hierdurch ergibt sich eine weitere Möglichkeit, CC-Inhalte zu finden, und sogar die Ergebnisse von medienpädagogischen Projekten zu vertreiben.
Fotopädagogik an der PS3
Wer wie wir stets auf der Suche nach Games ist die a: innovativ und b: dazu noch medienpädagogisch nutzbar sind kann sich über eine weitere Errungenschaft freuen (oder hoffen). Diesmal schlägt es in mein Lieblingsfeld der ästhetischen Bildung und der Kunstpädagogik. Das bisher nur in Asien publizierte Game „Hakuna Matata“ (auch „Afrika“) wirft einen zunächst in ein ähnliches Setting wie FarCry2. Allerdings muss man nicht in der afrikanischen Steppe auf verfeindete Clans schließen, sondern mit der Fotokamera auf einheimische Tiere. Quasi ein Foto-Shooter. Das Game kommt grafisch toll daher und die Fotografie wirkt absolut realitätsnah. Blende, Belichtung, Perspektive… alles was es in vielen Fotoworkshops als Grundlage zu vermitteln gibt, ist hier Bestandteil. Den ganzen Beitrag lesen
