Sechs Wege, um Falschmeldungen zu entlarven

Manchmal bin ich persönlich ziemlich schockiert, wie unreflektiert einfach mal so kontextlose Bilder, Videos und andere Meldungen auf Facebook als bare Münze genommen werden. Daher sehe ich im Bereich der Bildungsarbeit den medienkritische Umgang mit solchen Informationen als unerlässlich. Seit vielen Monaten sammele ich daher in einem Etherpad Links und Quellen, die für genau diesen Zweck genutzt werden können.

Zu dieser Liste ist nun ein neuer Link von den Netzpiloten hinzugekommen, die in einem Artikel sechs Wege aufzeichnen, um Falschmeldungen zu entlarven. Natürlich bieten diese Wege keine 100 prozentige Sicherheit, die Originalquelle eines Mediums aufzuzeigen, dennoch werden hier Strategien angeboten, die ersten Schritte in die richtige Richtung zu gehen.

 

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Empfehlungen zu Peer Education in der Medienpädagogik

Peer Education ist eines der Themen in der Medienpädagogik, um die es nach einer Modephase viel ruhiger geworden ist, gleichzeitig aber auch viel ernsthafter und fundierter diskutiert wird. Mit dem Bericht «Evaluation Projekte Peer Education / Peer Tutoring zur Förderung von Medienkompetenzen» ist jüngst eine Publikation erschienen, die Medienpädagog_innen viele Erfahrungen für die Durchführung von solchen Projekten an die Hand gibt.

Olivier Steiner und Rahel Heeg von der FHNW evaluieren darin 7 Projekte aus der Schweiz in offener Jugendarbeit und Schule, die mit Hilfe von Peer Education bzw. Peer Tutoring Medienkompetenz fördern sollen. Dazu wurden Interviews von Peers und von Projektträgern bzw. Pädagog_innen durchgeführt.

Herausgekommen ist eine zweibändige Publikation, in denen Interessierte zum einen theroretische Grundlagen zu Peer Education, generelle Voraussetzungen und Gelingensbedingungen finden. Zum anderen werden ganz konkrete Empfehlungen und Erkenntnisse zur Konzeptplanung und -umsetzung, konkrete Methoden sowie Tipps zur Zusammenarbeit von Erwachsenen und Jugendlichen genannt.

Für die Lektüre aller Projekte im Detail sind Französisch- und Italienischkenntnisse erforderlich, die generellen Erkenntnisse sind aber sämtlich auf Deutsch verfügbar.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Antworten auf Werbefragen in sozialen Medien

Sobald man sich etwas intensiver mit sozialen Medien und den Hype um bestimmte Stars auseinandersetzt, kommt mensch irgendwann von ganz alleine auf die Themen Werbung, Produktplazierung und Marketing. Dass es hinter der Kamera oftmals ganz anders zugeht als davor, und dass scheinbar zufällige Fotos und Videos nicht selten mit mehr oder weniger offensichtlichen Werbebotschaften versehen sind, hat erst kürzlich der Bericht über einen aufgelösten Instagram-Star gezeigt.

Um zumindest das Thema Werbung aufzugreifen, haben die Medienanstalten die Broschüre „Antworten auf Werbefragen in sozialen Medien“ herausgegeben, in der verständlich erklärt wird, was man darf, was nicht und was wie gekennzeichnet werden muss. Vielleicht findet dieses Schriftstück nicht nur bei mir Einsatzmöglichkeiten, um beispielsweise in medienpädagogischen Projekten das Thema „Monetarisierung“ aufzugreifen.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Software-Lizenzen im Überblick

Unterschiedliche Lizenzmodelle gibt es ja wie Sand am Meer. Umso dankbarer bin ich, dass ich auf eine Seite hingewiesen wurde, auf der (leider nur in Englisch) unterschiedliche Modelle einfach erklärt werden. Auf TLDRLegal.com bekommt mensch zur gefühlt jeder Lizenz eine gekürzte und eine ausführliche Erklärung, was man im Rahmen des jeweiligen Regelwerkes darf, was nicht und welche Pflichten sich für den Nutzer ergeben.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Handlungsempfehlung Medienerziehung mit Good-Practice Beispielen

In dem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Pilotprojekt „Lokale Medienkompetenz-Netzwerke für Familien“ haben fünf Netzwerke an verschiedenen Standorten in Deutschland ein Jahr lang Familien bei der Entwicklung ihrer Medienkompetenz und bei der Medienerziehung unterstützt.

Diese Projekte wurden von der Stiftung Digitale Chancen begleitet und evaluiert. Die zentralen Ergebnisse dieser Arbeit sind nun in einer kostenlose Broschüre zu finden, inklusive praxisorientierter Handlungsempfehlungen für unterschiedliche Zielgruppen.

Meiner Meinung nach lassen sich hier gute Ansätze und Inspirationen für alle finden, die noch auf der Suche nach einer tollen Projektidee für die Medienkompetenzentwicklung in der Familie sind..

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Spielend Fotografieren im (Sozial)Raum

Heute mal eine kleine aber feine Inspirationsquelle: Im Projekt «Stadtspielwelten» des JFF haben sich Jugendliche zusammen mit Spiel- und Medienpädagog_innen überlegt, welche mobilen Spiele es in der Verbindung von Raum und Medien geben kann, um den Raum zu thematisieren. Herausgekommen sind 10 Spielideen, die auf der Website dokumentiert sind.

Die meisten Spiele nutzen die Fotofunktion des Smartphones, sind nicht unbedingt revolutionär, aber aus meiner Sicht eine schöne Inspiration, wenn es um Projekte in der Medienpädagogik, Jugendarbeit und/oder Schule geht, die sich mit Raum und/oder Fotografie beschäftigen. Die Spielideen eröffnen neue Blickwinkel auf den Raum bzw. stärken die Wahrnehmung, machen vorhandene Raumwahrnehmungen zum Thema oder bieten neue Aneignungsmöglichkeiten. Und das alles mit viel Spaß.

Gerade die Jugendarbeit mit ihrem oft sozialräumlichen Ansatz kann aus der Verbindung von Spiel, Medien und Raum profitieren. Die beschriebenen mobilen Spielideen können sicher die Kreatitivät im Nachdenken über neue Methoden anregen.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Kostenlose Unterrichtsmaterialien zum Schulprojekt Mobilfunk

Das Informationszentrum Mobilfunk e.V. (IZMF) bietet auf seiner Homepage eine ganze Menge an Infomaterial, Lehrerheften und Arbeitsblättern zum „Schulprojekt Mobilfunk“ an. Zu den drei Paketen „Mobile Kommunikation – Technik, die fasziniert“, „Mobile Kommunikation – umweltbewusst handeln“ und „Mobile Kommunikation – Handys kompetent nutzen“ stehen kostenlose Lehrerhefte, Arbeitsblätter, Anleitungen, Videos, Linktipps und Grafiken zur Verfügung.

Über das „Schulprojekt Mobilfunk“ hinausgehend, werden auch weitere Unterrichtsmaterialien zu unterschiedlichen Themen der mobilen Kommunikation angeboten. Viel Spass beim Stöbern.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

13 Seiten mit „no rights reserved“ Bildern

Ja, es gibt sie noch… Fotografen, die tolle Bilder machen und diese dann unter einer Creative Commons 0 Lizenz veröffentlichen. CC0 lizensierte Werke sind gemeinfrei (Public Domain), was im Prinzip nichts anderes bedeutet, dass mensch mit den zur Verfügung gestellten Bilder machen kann, was er oder sie möchte. Selbst eine kommerzielle Nutzung ist ohne Rückfrage möglich.

Das Blog unternehmer.de empfiehlt in einem Beitrag 13 Angebote, worüber eben solche gemeinfreien Werke zur Verfügung gestellt werden. Viel Spaß beim Stöbern…

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

iPad at School

Tablets stoßen auf immer größere Resonanz, wenn es um die Digitalisierung schulischen Lernens geht. Die Geräte sind aber sicher kein Selbstläufer und so stellt sich vielen Menschen die Frage, wie Tablets denn genau in der Schule eingesetzt werden können, damit die Szenarien zum Inhalt, zu den Lehrenden und den Lernenden passen. Und – wie so oft in der Medienpädagogik – ist Austausch über Erfahrungen wichtig.

Auf der Seite iPad@School sammelt ein Lehrer solche Erfahrungen, Einschätzungen und Tipps zum Einsatz von iPads im Unterricht. Besucher_innen finden auf der Seite grundsätzliche Überlegungen und Tipps, aber auch zahlreiche Ideen zu konkreten Szenarien (und ja: auch Apps) in einzelnen Fächern.

 

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 21.10.2015

Praxisleitfaden zur Nutzung freier Lizenzen

Druckfrisch auf den Tisch kam letzte Woche die deutschsprachige Ausführung des Praxisleitfadens zur Nutzung freier Lizenzen von Wikimedia Deutschland. Diese kostenlose Broschüre geht sehr verständlich auf die Themen „Creative Commons“ und „Open Content“ ein und erläutert die sechs unterschiedlichen CC-Lizenzmodule und die damit verbundenen Fragen und Möglichkeiten für Urheber und Nutzer.

Dieser Leitfaden ist eine tolle Hilfestellung für alle, die sich genauer mit dem Thema Creative Commons auseinandersetzen wollen und kann über Wikimedia Deutschland kostenlos heruntergeladen oder bestellt werden.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

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