Auch rechtlich einwandfrei
Ausschnitt aus der Broschüre
Unsere Gesellschaft wird immer sensibler, wenn es um Persönlichkeitsrechte rund um Medienprodukte geht. Das ist sehr begrüßenswert, bedeutet für die Medienpädagogik aber auch, Medienprojekte auch rechtlich gut vorzubereiten und sich hinreichende Einverständnisse einzuholen.
Sehr wertvoll sind in diesem Zusammenhang Vorlagen, die von Jurist_innen und Pädagog_innen gemeinsam erstellt wurden. Der Bayerische Jugendring liefert mit der Broschüre „Rechtsfragen im Internet – Facebook, Foren, Blogs und Haftung“ zahlreiche Materialien rund ums Netz – und auf Seite 37 eine praxisorientierte Vorlage für eine „Einwilligung zur Verwendung von Personenabbildungen und personenbezogener Daten von Kindern und Jugendlichen“. Da macht auch die rechtliche Projektvorbereitung Spaß.
Exzessive Mediennutzung als Voraussetzung von ePartizipation
Bei der grundsätzlichen Bewertung von Medien gibt es große Unterschiede – zwischen den Generationen wie auch etwa zwischen (Medien)Pädagog_innen: Während die Einen die Chancen sehen, betonen andere das Bedrohungspotenzial.
Klaus Lutz macht in einem Artikel im Buch “Partizipation und Engagement im Netz – Neue Chancen für Demokratie und Medienpädagogik” deutlich, dass die intensive Nutzung von Medien eine Voraussetzung für einen virtuosen Umgang damit ist – und damit auch eine Gelingensbedingung von ePartizipation. Die GMK hat nun auch diesen Artikel dankenswerterweise unter einer CC-Lizenz veröffentlicht, er kann hier als PDF heruntergeladen und entsprechend der (CC BY-SA-)Lizenz weiterverbreitet werden.
Actiongeladene Trailer auf dem iPad produzieren
In Bezug auf medienpädagogische Arbeit ist die scheinbar natürliche Anziehungskraft der Tablet-PCs von besonderem Vorteil. Nach dem Motto „alle kennen es, nur wenige haben es“ fühlen sich Kinder und Jugendliche davon angezogen und sind fasziniert. Somit besteht das Interesse der SchülerInnen bereits und auch der Wille sich mit der neuen aufregenden Technik auseinanderzusetzen. So verhält es sich auch mit Apps zum Produzieren von Filmen, die bereits auf dem Markt zur Verfügung stehen.
Mit den Apps „iMovie“ und „Action Movie FX“ produzieren Kinder und Jugendliche ihre eignen Kurzfilme und können diesen in einzelnen Szenen einen Hauch von „Mission Impossible“ oder „Star Trek“ verleihen. Besonders diese Kombination von Apps und das Einfügen von Spezialeffekten mit der Overlay-Funktion können die Mitwirkenden dazu bewegen, den eigenen Medienkonsum und die Faszination an Action Movies zu reflektieren. Die im Folgenden beschriebenen Arbeitsschritte beziehen sich ausschließlich auf Apple-Geräte/iOS. Den ganzen Beitrag lesen
Facebook für Senioren – gebündelte Erfahrungen in einer Broschüre
Dass Facebook nun kein Medium der Jugend mehr ist, zeigt der aktuelle Altersdurchschnitt der aktiven User. Dieser liegt hier in Deutschland bei 38,7 Jahren und immer mehr Senioren entdecken als Silversurfer die Vorzüge der digitalen Kommunikation. Aus diesem Grund finde ich auch die Broschüre des an der Universität Ulm angegliederten Arbeitskreises „Media“ lesenswert. Dieser AK besteht aus 12 Senioren-Studierenden am Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung und hat die gebündelten Facebook-Erfahrungen der Mitglieder in einer PDF-Broschüre und einem eBook gesammelt.
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich beim ersten Lesen sehr schnell zum Schluss kam, keinen Artikel schreiben zu wollen. Grund hierfür waren vor allem die Quellennachweise, wonach die ersten beschriebenen Informationen aus dem Frage-Antwort Portal Gute-Frage.net stammten (hüstel, räusper). Es hat sich jedoch gelohnt, weiterzulesen – die Broschüre setzt sich danach sehr gut mit Fragen des Datenschutzes und den Anwendungsmöglichkeiten auseinander. Insgesamt eine gute Anleitung für Senioren, die sich einen Überblick verschaffen wollen.
open Medienpädagogik Praxis-Blog!
„yes, we’re open“ von frankh auf flickr.com (cc by)
Wir verstehen das Medienpädagogik Praxis-Blog schon immer als Plattform für die medienpädagogische Community und freuen uns über alle Autor_innen, die auf unserer Website ihre Ideen und Konzepte weitergeben.
Wir sind aber überzeugt, dass das noch besser geht als bisher. 🙂 Daher haben wir in den letzten Monaten das Konzept „open Medienpädagogik Praxis-Blog“ entwickelt, mit dem wir uns noch mehr öffnen möchten – und das wir in den Sommermonaten umsetzen und im September starten wollen.
Wir möchten dazu die Unterscheidung von festen Autor_innen und Gastautor_innen aufgeben; an die Stelle der Redaktion treten so genannte Reviewer_innen. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie in den letzten 12 Monaten zwei Artikel im Blog veröffentlicht haben.
Jeweils zwei dieser Reviewer_innen können gemeinsam darüber entscheiden, ob ein Thema im Praxis-Blog platziert wird. Sie werden von interessierten Autor_innen angesprochen oder sprechen selbst Menschen an.
Dies bedeutet insbesondere, dass sich der Revier_innenkreis ständig erweitern kann, was eine entscheidende Öffnung des Medienpädagogik Praxis-Blog bedeutet. Gleichzeitig bleibt die gewohnte Qualität gewahrt durch die ständige Weitergabe der gemeinsamen Artikelkultur. Wir sind überzeugt, dass auf diese Weise die immer weiter zunehmende inhaltliche Dynamik in der Medienpädagogik noch größeren Widerhall im Blog findet.
Wir konnten bereits einige Reviewer_innen gewinnen und freuen uns über weitere interessierte Autor_innen!
Was halten Sie von unserem neuen Konzept? Wir freuen uns über Feedback in den Kommentaren.
Fotos und Collagen online bearbeiten
Kostenlose Online-Bildbearbeitungen gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Und das freut in der Medienpädagogik, denn so lässt sich unkompliziert via Browser und Internet mal schnell ein Foto bzw. eine Grafik beschneiden, verbessern, bearbeiten.
Trotz der Fülle möchte ich heute einen Dienst vorstellen, der aus mehreren Gründen aus der Masse hervorsticht und in Projekten gut eingesetzt werden kann: fotor erlaubt nicht nur das Bearbeiten von Fotos und Grafiken mit üblichen Bildbearbeitungstools, sondern bietet auch das Erstellen von Collagen an. Die Funktion liefert schnell ansehnliche Ergebnisse und lässt sich gut, bspw. zum Brainstorming und Ideen entwickeln, einsetzen.
Überdies werden nach Angaben des Anbieters keine Dateien auf dem Server gespeichert – und fotor ist auch auf Deutsch und zusätzlich auch „offline“ auf den gängigen Softwareplattformen verfügbar.
[via jugend.rlp.de]
YouTube Musikvideos mit Gitarre und iPad produzieren
Ich bin ja ein großer Fan von selbst gemachter Musik. Auch wenn mein Gesang in einem Dreibuchstaben-Land unter den Patriot-Act fallen würde, stelle ich immer wieder fest, dass im Bereich Musikproduktion sich eine Menge in den letzten Jahren getan hat. Schaut mensch sich allein mal die Möglichkeiten der App Garageband an, wird klar, dass ein Musikstudio mittlerweile kein physischer Raum mehr sein muss, was natürlich auch seine Auswirkung auf die medienpädagogische Arbeit mit sich bringt.
So gewinnen z.B. Musikvideos auf Vimeo und YouTube für immer mehr Jugendliche an Bedeutung – z.T. von Firmen sehr professionell gemachte, z.T. aber auch eigene mit der Webcam aufgenommene Stücke. In diesem Zusammenhang bin ich auf einen Blog-Artikel des Ex-Bad Kreuznachers Michael Hülskötter gestossen, der sehr schön erklärt, wie er mit einer DSLR Kamera, einem Mikrofon, einem iPad und einer Gitarre sein Musikvideo für YouTube aufgenommen hat. Für den Videoschnitt im letzten Schritt verwendet Hülskötter jedoch sein Macbook Air. Dies wäre für ein komplett mobiles Projekt auch problemlos mit der iMovie App auf dem iPad realisierbar.
Videos schneiden mit VideoPad
Screenshot von der Website
Wer hat nicht schon oft im Rahmen medienpädagogischer Projekte (oder auch zum Weiterempfehlen an Multiplikatoren, Kinder oder Jugendliche) verzweifelt nach einem kostenlosen Videoschnittprogramm gesucht, das auch für etwas anspruchsvollere Projekte taugt und bei dem man sich nicht total einschränken muss oder leicht den Überblick verliert?
Mit der (für nicht gewerbliche Zwecke) kostenlosen Videoschnittsoftware VideoPad von NCH lassen sich kurze Videoclips (oder auch längere Videoproduktionen) schnell, einfach und unkompliziert umsetzen. Den ganzen Beitrag lesen
Mobile Apps für das Interview unterwegs…
Es dürfte sich ja mittlerweile herumgesprochen haben, dass Smartphones nicht nur zum Telefonieren erfunden wurden. Vor allem im medienpädagogischen Alltag erschliessen sich immer wieder neue Anwendungsgebiete und Einsatzmöglichkeiten. In diesem Artikel möchte ich Ihnen gerne einige Apps für iOS und Android vorstellen, die sich hervorragend für das Interview zwischendurch oder für die Aufnahme von Podcasts eignen.
