Unser Blog im neuen Glanz und mit neuen Funktionen
Wir wollen unseren LeserInnen Informationen für die medienpädagogische Praxis vielfältig, geballt und gleichzeitig übersichtlich und leicht auffindbar bieten. In diesem Sinne haben wir unser Blog einem gründlichen Relaunch unterzogen.
Der neue Look soll die Beiträge und Seiten lesbarer machen, die Informationen und Funktionen sollen noch einfacher auffindbar sein und wir möchten Platz haben für noch mehr Infos.
Auf der Basis werden wir nun nach und nach neue Infos hier verfügbar machen und neue Funktionen bieten. In den nächsten Tagen wird hier deswegen an einzelnen Stellen noch gefeilt, gestrichen und poliert. Wo hippe Websites solche Situationen mit einem „BETA“-Badge verschönern wollen, bemühen wir uns einfach um wenig Unannehmlichkeiten und eine schnelle Fertigstellung. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Erkunden!
Wie finden Sie unser generalüberholtes Blog?
Super Mario Kart in echt

Der medienpädagogigsche Nutzen erschließt sich nicht auf Anhieb, aber irgendwann kommt der Tag an dem es sich auszahlt die eine oder andere themenfremd geglaubte Inspiration im Geiste mit sich getragen zu haben.
Ich denke hier kommt ein solches Beispiel, in dem die Flitzpiepe Rémi Gaillard den Super Nintendo Klassiker „Super Mario Kart“ auf die Straßen Frankreichs transportiert.
Wie gesagt, das Anschauungsmaterial soll nur als solches dienen und keinesfalls zur Nachahmung anregen.
Dank an Philipp und Max!
OverShoulder mit Flash
Um grad mal eben eine Flashanimation zu machen, brauchts mittlerweile nicht unbedingt vertiefte Flashkenntnisse, dafür gibt es einfache Webseiten, die schnell schöne Ergebnisse liefern – darüber haben wir auch schon berichtet.
Einen Schritt weiter geht Xtranormal.com: Auf der Seite lassen sich mit ein paar Klicks sehr leicht kleine animierte Flashfilme erstellen, die ein bisschen Machinima-Look haben, aber natürlich keine im engeren Sinne sind.
Sehr schön ist, dass der entstehende Film auf einem Script basiert, das der/die BenutzerIn eingibt. Darin werden die Kameraeinstellungen gespeichert, außerdem alle anderen Regieanweisungen. Damit ist das Angebot meiner Meinung nach nicht nur für den schnellen Einstieg in Flashanimation geeignet, sondern vor allem auch für die Drehbuchphase bei medienpädagogischen Videoprojekten: Hier lässt sich schnell ausprobieren, wie die eigene Auflösung der Szene später auf dem Bildschirm aussehen wird – und wie evtl. Alternativen wirken.
Das ganze ist leider nur in Englisch verfügbar. Zur Erstellung sind daher schon ein paar Sprachkenntnisse angesagt – und die Dialoge sollten auch auf Englisch eingegeben werden, sonst wirds garantiert eine Komödie. Ansonsten aber vollste Empfehlung! [via Michael Lange]
Pikipimp.com – pimp my photo online
Hinter Pikipimp.com verbirgt sich ein kurzweiliger und amüsanter Web 2.0 Dienst. Hier können direkt Fotos hochgeladen und mit einer Vielzahl kostenloser Effekte „gepimpt“ werden. Ob als witziger Einstieg ins medienpädagogische Themenfeld „Mitmachweb“ oder als munterer Pausenfüller – Langweilig wird es hier nicht.
Alternativeto – Alternativen zu Anwendungen finden
Heute möchten wir die Internetplattform Alternativeto vorstellen. Hier kann mensch sehr leicht und übersichtlich günstigere oder kostenlose Alternativen zu teuren Programmen suchen und finden. Die intuitive Benutzeroberfläche bietet Bereiche für Windows, Mac und Linux, aber auch online Applikationen finden hier ihren Platz. Diese Seite ist eindeutig eine Fundgruppe für die medienpädagogische Arbeit.
Praxistest: Kostenlose StopMotion-Programme unter Windows
Es hilft nix: Macs können noch so gut sein, die OSX-Programme noch so schön und einfach – Windows wird auf absehbare Zeit das Standard-Betriebssystem für Computer in der Jugendarbeit (und damit auch für medienpädagogische Projekte dort) bleiben. Und so ist die Frage berechtigt, wie mensch komfortabel (und kostenlos) unter Windows XP/Vista StopMotion-Filme erstellen kann. In den letzten Tagen musste ich genau diese Frage des öfteren beantworten und nun habe ich mich mal auf eine intensive Recherchetour durchs Internet gemacht inklusive anschließendem Praxistest.
Sprayen mit der Wii
Immer wieder abgefahren, was mit der Wii Remote alles möglich ist. Mein bisheriger Favorit, das interaktive Whiteboard, ist von einem neuen Projekt abgelöst worden – von WiiSpray. Mit WiiSpray, einer gelungenen Kombination aus Beamer, Wii Remote und Flash (und nicht mehr), ist es möglich, virtuell und trotzdem wie in echt zu sprayen. Was sich komisch anhört, wird mit dem Teaser-Video sehr anschaulich.
WiiSpray ist noch im Prototypstatus, aber so dermaßen geeignet für die Projekte an der Schnittstelle zwischen Medienpädagogik und (offener) Jugendarbeit, dass es kracht: Graffiti-Abende, elektronische und webgestützte SprayerInnen-Events und anderes liegen quasi in der Luft. Ich werde berichten, wenn es Neues gibt.
c’t-medien zur digitalen Audioarbeit
Den technischen Durch- und Überblick zu behalten ist schwer. Kaum hat MedienpädagogIn einmal eine ungefähre Ahnung was der Markt so hergibt und lehnt sich ein paar Wochen zufrieden und selbstsicher zurück, schon ist alles zurück auf Anfang. Aber zum Glück gibt es ein paar Anlaufstellen die sich immer mal wieder eines Themas annehmen und versuchen einen umfassenden Einblick zu geben.
Die letzte Ausgabe der c’t-medien (02/2009) behandelt das Thema Audio. Hier wird einleitend Grundlegendes der digitalen Audiowelt verständlich erklärt und es werden Tipps und Hiweise gegeben was technisch bei der Produktion von Podcast oder Hörspielen beachtet werden sollte. Ferner wird eine Auswahl von Audiosoftware besprochen und für die unterschiedlichen Bedürfnisse Hardware getestet. Das reicht von verschiedenen Mikrofonen über externe oder interne Soundkarten bis hin zu mobilen Aufnahmegeräten.
c’t-üblich gibt es eine Heft-DVD. Auf der finden sich Spezial- und Vollversionen von Software zur Audiobearbeitung, Video-Tutorials zu einigen der besprochenen Software, Workshops und viel viel Musik und Sound. Kenner und rege Leser von uns wird das nicht vom Hocker reissen, dennoch schadet es im Falle einer unvorhergesehenen Offline-Sein-Tragödie nicht die DVD im medienpädagogischen Survival-Köfferchen zu haben. Und für all diejenigen die jetzt (in ein paar Wochen oder Monaten) cholerisch feststellen, dass dieser Beitrag „uralt“ ist, der sollte seine Energie rasch kanalisieren und das Heft bei heise.de nachbestellen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: meist findet sich irgendwo im Verlagsgebäude noch ein Exemplar.
Wenn die Homepage auf dem eigenen Computer laufen soll
…dann entlockt das Mac-UserInnen im Allgemeinen nur ein müdes Lächeln, kann OSX doch durch einen Haken bei „Web-Sharing“ in den Systemeinstellungen auch Webserver-Funktionalitäten übernehmen. Für einfache Projekte ist das durchaus hinreichend, wenn allerdings ein medienpädagogisches Webprojekt ins Haus steht, bei dem ein CMS oder allgemein PHP an den Start gebracht werden soll, dann friert besagtes Lächeln schon etwas ein.
Abhilfe schaffen Komplettpakete (analog zu LAMP), die neben einem Webserver auch PHP, MySQL und diverse Tools unterstützen. Unter Windows heißt das XAMPP, beim Mac/unter OS X dann MAMP. Gerrit van Aaken hat in seinem Blog eine Anleitung mit kleinen Zusatztipps geschrieben, wie mensch unter OSX ein solches System an den Start bringt – und sogar die eigene Domain auf den eigenen Computer umleitet. Auch die Kommentare sind lesenswert, hier gibt es noch weitere interessante Hinweise zum Thema.

Die Möglichkeit online kostenlos im Browser eine Website zu erstellen lockt in Zeiten von Social Communities und kostenlosen Blog-Angeboten wie von WordPress nicht wirklich jemanden hinter dem Ofen hervor. Mit