Tipps fürs Internetcafé: der absolut sichere Windows PC

Folgendes Szenario: In einer Gemeinde haben wir durch Spendengelder ein Internetcafé für die medienpädagogische Arbeit mit Jugendlichen aufgebaut, welches von verschiedenen Personen mit unterschiedlichem „Computerwissen“ betreut wird. Da es sinnvoll ist, dass zumindest die Betreuungsperson sich mit dem Betriebssystem auskennt, haben wir auf eine kostenlose Linux Distribution verzichtet und uns in einem online Auktionsportal Windows XP Lizenzen für 27 EUR pro Stück erworben.

Gerade bei Windows beobachte Ich jedoch des öfteren, dass Teilnehmer sich, obwohl dies in der Nutzungsordnung untersagt ist, in den Systemeinstellungen ausprobieren, Hintergründe und Soundeffekte verändern, Spiele installieren etc. Auch existieren zwar eine Menge kostenloser Sicherheitstools, einen 100%iger Schutz wird es aber nie geben.

Es gibt jetzt viele Möglichkeiten, sich diesen Herausforderungen anzunehmen, sei es mit Rechteverteilung oder Benutzerkonten, Firewall, Virenschutz etc. Mein Lieblingstool in diesem Zusammenhang jedoch ist Returnil, welches für die private Nutzung auch kostenlos ist.

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Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

HowTo-Videos und andere Materialien

Wissenscommunities sprießen teilweise wie Pilze aus dem Boden – vom Kuchenbacken über die Autoreparatur bis hin zum Software-HowTo kann mensch sich dort zu fast allen Tätigkeiten zeigen lassen wie’s geht. Auf der Suche nach (medien)pädagogischen Inhalten sind die Grenzen aber schnell erreicht – entsprechende Inhalte finden sich nur schwer. Unterstützung naht durch die Schweizer Internetseite unterrichtsmedien.ch: Auf dem Linkportal können Verweise zu allen möglichen Medien gesammelt werden, die in pädagogischen Kontexten genutzt werden können.

Ein sehr schönes Beispiel für medienpädagogische Inhalte ist der interaktive Videoguide „Filmen lernen mit dem Schweizer Fernsehen“. Das HowTo-Video ist sehr schön gemacht, gut strukturiert und zeigt alle Basics zum Videofilmen. Blöd nur, dass alles in Schwyzerdütsch kommentiert ist, so kann mensch teilweise die Inhalte nur erraten. Auch auf unterrichtsmedien.ch gefunden habe ich TeacherTube. In dieser Videocommunity finden sich auch bspw. iMovie-HowTo-Videos zu verschiedenen Aspekten.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Langzeitbelichtungsbilder reloaded

Seit meinem letzten Langzeitbelichtungs-Post ist das Thema in meinem Kopf präsent in der mal-machen-Abteilung. Gerade eben haben mich darin zwei fotografiebegeisterte Jugendliche meines aktuellen Medienprojektes bestärkt, die mit Dauerbelichtung experimentiert haben. Ich hab fleißig mitexperimentiert und bin begeistert, wie leicht sich Belichtungsbilder malen lassen. Seitdem kann ich mir auch vorstellen, dass wir einen der vielleicht kommenden Medienpädagogik-Praxistage dem Thema widmen. Dafür als Ideengeber ein aktueller Post aus dem SmashingMagazine mit Beispielen zum Thema. Viel Spaß beim Schauen – und vielleicht auch beim Nachmachen.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Medienpädagogik Praxis-Podcast#3: kostenlos PDF Dateien erstellen

In dem heutigen Screencast geht es darum, kostenlose und werbefreie PDF Dokumente mit dem Freeware-Tool FreePDF XP zu erstellen.

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Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Digitale Negative und wie sie entwickelt werden

Bei genauem Nachdenken ist die Situation schon paradox: Digitalkameras werden immer besser, schneller, hochauflösender, gleichzeitig werden die meisten digitalen Bilder (auch meine) weiterhin mit dem JPG-Format aufgenommen. Dabei bieten gerade bessere Kameras ein Dateiformat an, das die aufgenommenen Bilddaten optimal speichert: das RAW- oder Rohdatenformat.

Kurz lässt es sich so zusammenfassen: JPG-Bilder sind wie fertige Bildabzüge – mensch kann sie betrachten, aber bei der Weiterbearbeitung stößt mensch an die Grenzen. RAW-Bilder (eigentlich -Daten) sind dagegen wie digitale Negative – sie enthalten alle Bildinformationen, müssen aber zunächst (mit einem Konverterprogramm) entwickelt werden; hierfür bieten sich aber vielfältige Möglichkeiten.

Auch um selbst mehr in die Thematik reinzukommen habe ich hier mal Artikel mit Grundinformationen, Pro&Contra, Praxistipps und Softwaretests zum Thema RAW zusammengestellt. Denn MedienpädagogInnen sollten auch technisch immer gut informiert sein.

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Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Das aktuelle Jugendschutzgesetz schwarz auf weiß

Am 1. Juli 2008 trat das Erste Gesetz zur Änderung des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) in Kraft. Es soll Kinder und Jugendliche besser vor medialen Gewaltdarstellungen schützen. Was mensch auch immer davon halten mag mit Blick auf den medienpädagogischen Sinn: Das Bundesministerium (BMFSFJ) hat nun das Gesetz in seiner aktuellen Version zusammen mit dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) in einer neu erschienenen 112seitigen Broschüre “Jugendschutzgesetz und Jugendmedienschutz-Staatsvertrag der Länder” zusammen mit sehr ausführlichen Erläuterungen veröffentlicht. Die Broschüre ist als PDF online verfügbar.

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ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Große Dateien versenden Teil 5: Datei-Upload via FTP

Im fünften Beitrag der Reihe „Große Dateien versenden“ möchte Ich noch auf den herkömmlichen Datei-Upload via FTP zurückkommen. Hierfür wird lediglich etwas Speicherplatz im Internet und ein FTP Programm benötigt. Unter den vielen kostenlosen Webspace Anbietern sticht vor allem Funpic mit 2500 MB Speicherplatz und freiem Traffic hervor.

Der Vorteil an einem eigenen Webspace ist natürlich die Autonomie. Es gibt i.d.R. keine Downloadbegrenzung, kein Zeitlimit für die Gültigkeit usw.

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Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

ComputerspielerInnen privat

Das Medienkonvergenzmonitoring der Uni Leipzig ist eine Langzeitstudie, die den Medienalltag untersucht; eine Teilstudie widmet sich der besonderen Situation von Online-ComputerspielerInnen. Auch die Ergebnisse 2008, die gerade veröffentlicht wurden, widersprechen den Klischees von jugendlichen ComputerspielerInnen. Professor Dr. Bernd Schorb, Professor für Medienpädagogik und Weiterbildung: „Die Ergebnisse zeigen, dass Online- SpielerInnen in der Mehrzahl nicht vereinsamte ‚Problemfälle‘ sind, sondern mit anderen zusammen spielen und sozial eingebunden sind.“ Ein weiterer Beitrag zur Versachlichung der medienpädagogisch-politischen Diskussion über Chancen und Gefahren von Computerspielen. Die Forschungsergebnisse sind als Download online verfügbar.

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Kostenlose FTP-Programme

Sowohl in medienpädagogischen Projekten (Podcastprojekte, Homepagekurse etc.) als auch in der normalen Büroarbeit (Pflege der Internetseite etc.) kommt es vor, dass Dateien auf einen Server geladen werden müssen. Aus diesem Grund möchte Ich gerne drei kostenlose FTP Programme vorstellen, die sich in der Praxis sehr gut bewährt haben. Alle drei Programme bieten eine übersichtliche Verwaltung mehrerer FTP Accounts an und sind zumindest für die private Nutzung kostenlos.

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Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Unter der Haube von iMovie08

Der Aufschrei nach der Einführung von iMovie7/iMovie08 ist weitestgehend verhallt – mit dem Update auf iMovie7.1 hat Apple einige Kritikpunkte aufgenommen und behoben; außerdem stellt sich mit wachsender Erfahrung mit dem Programm die Erkenntnis ein, dass die Arbeit damit gar nicht so unattraktiv ist.

Die wichtigsten anfangs bemängelten Punkte seien noch einmal genannt: Die unkomfortable Audiobearbeitung, Ungenauigkeit im Schnitt/beim Trimmen, mangelnde Qualität beim Export und insbesondere fehlende Kapitelmarken beim Export zu iDVD. Viele davon sind allerdings mittlerweile gelöst bzw. lassen sich durch einen Workaround umgehen.

Ich erkläre in diesem Artikel, wie sich mehrere Audiospuren, bildgenauer Schnitt, Kapitelmarken und sogar die Überlagerung von Bildern mit Film realisieren lassen. Damit möchte ich den Einsatz bei medienpädagogischen Videoprojekten weiter erleichtern. Denn insbesondere bei einfachen Projekten hat iMovie7/iMovie08 durchaus seine Berechtigung.
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Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

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