Bitfilm Festival

Sicher kein prädestiniertes Feld für die Medienpädagogik ist der digitale Animationsfilm. Dennoch sehr schön anzuschauen und sicher die Quelle der ein oder anderen Inspiration sind die Filme beim „Bitfilm Festival“ in Hamburg. Auf der Seite sind nicht nur Trailer von abendfüllenden Kinofilmen zu finden, sondern auch komplette Kurzfilme. Recht hintergründig beispielsweise: „Making of„.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Visuelles Suchen

Der Ansatz eines Trends zeichnet sich gerade bei Suchmaschinen ab: Es gibt immer mehr Angebote von Suchmaschinen, die die Ergebnisse visuell aufbereiten. Ganz nett ist searchCrystal, in dem mensch durch die sprichwörtliche Kristallkugel ins Web blickt und dabei die Suchergebnisse mehrerer Maschinen in verschiedenen Dimensionen (Bilder, Dokumente, …) sieht. Wunderschön ist tafiti.com, das die Suchergebnisse in einem Baum darstellt. Einziger Wermutstropfen ist, dass die Voraussetzung Microsoft Silverlight ist, aber das lässt sich ja auch wieder deinstallieren…

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Zeichentrick-Daumenkino selbstgemacht

Mit der BenettonPlay Toybox hat das Modeunternehmen ein ohnehin attraktives Webangebot mit unterhaltsamen Webanimationen. Ein besonders geniales – und für medienpädagogische Zwecke sehr geeignetes – Gimmick dabei ist „Flipbook“ und „Flipbook deluxe“: AnwenderInnen können genauso einfach wie zuverlässig ihr eigenes Zeichentrick-Daumenkino erstellen. Dazu steht ein Zeichenblock zur Verfügung, der den Zwiebelschaleneffekt genauso kennt, wie eine zuverlässige Vorschau. Das macht sogar als NichtkünstlerIn Spaß – schnelle und recht anschauliche Ergebnisse. Und – wichtig für die Medienpädagogik – das Prinzip wird sehr schön deutlich!

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Fotos fürs Web bearbeiten

Die Freeware „Onlinepicture“ kann ähnliche Dinge unter Windows wie ImageWell auf dem Mac: Fotos skalieren, Dateigröße reduzieren, mit Rahmen und Wasserzeichen versehen usw. Eine ideale und einfache Anwendung, um Fotos webkompatibel zu machen.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Geocaching in der Medienpädagogik

Geocaching ist super – einfach so, als Anlass zum Wandern und als Wiedereinstieg in die PiratInnen- und SchatzsucherInnenwelt. Und es gehört auch in die Medienpädagogik – als eigenständiger Inhalt (mit dem Ziel, den Umgang mit und die Nutzungsmöglichkeiten von GPS-Systemen zu lernen), sehr spannend ist aber auch der Einsatz zusammen mit anderen Medien, bspw. Foto und Video.

Erste Schritte machen hier die Netzcheckers, sehr gut ist auch die Seite geocachingspiel.de, ein Wiki, in dem (medienpädagogische) Methoden rund ums Geocaching gesammelt werden. Hervorragende Voraussetzungen – jetzt muss nur noch mein eigenes Projekt her…

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 17.09.2007

Dossier ‚Gewalt in Computerspielen‘

Information oder Populismus – in den Computerspiele-Debatten entscheiden viele StreiterInnen gerne für Variante B, die Bundeszentrale für politische Bildung wählt nun lobenswerterweise den Weg der Information und Aufklärung und hat ein interessantes Dossier rund um gewalthaltige Computerspiele zusammengestellt.

Hier kommen ExpertInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medienpädagogik sowie PolitikerInnen zu Wort und versuchen Antworten auf Fragen zu geben wie „Wie gefährlich sind Spiele?“, „Sind Computerspiele anders?“ oder „Was bringen Gesetze?“. Live-Chats begleiten das Angebot.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Finger weg

Ein innovatives Bedienungskonzept hat die Seite dontclickit. Der Name ist Programm und zur Navigation ist kein Mausklick mehr erforderlich! Das ist leichter gesagt als getan, mensch muss sich das Klicken erstmal abgewöhnen – aber Übung macht schließlich die MeisterIn, und üben kann mensch hier gut.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 14.09.2007

Wikirage

Wikirage – eine Art Seismograph des Web2.0 – medienpädagogisch gleich aus zwei Gründen relevant: Die Seite listet vor allem die Wikipedia-Seiten auf, die in den letzten Tagen am öftesten editiert wurden und liefert damit einen Hinweis auf (im Netz) gerade wichtige Themen/Diskussionen. Zum anderen ist das Logo mit Blick auf den Gewaltfaktor nicht ohne und ekelt wohl nicht nur die VegetarierInnen unter uns. Aber das ist das einzige, was den Spaßfaktor bei dieser Seite reduziert.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 14.09.2007

ePortfolios in kurzzeitigen Medienprojekten

ePortfolios bzw. dem Hype darum stehe ich grundsätzlich kritisch gegenüber, weil es sicherlich seine Zeit braucht, bis solche Konzepte und Technologien sich auf breiter Basis durchgesetzt haben. In diesem Sinne sind Visionen wie „ePortfolios für alle bis 2010“ meiner Meinung nach recht utopisch.

Trotzdem ist die Portfolioarbeit sicher eine passende Methode zu (weitestgehend) selbstbestimmter Bildungsarbeit – auch in der Medienpädagogik. Deswegen habe ich versucht, bei einem Internet-Medienprojekt in der Jugendarbeit in der letzten Woche Elemente  davon einzubauen: Individuelle Blogs mit der Aufforderung an die TeilnehmerInnen, ihre Lernerfahrungen der Woche mindestens täglich zu reflektieren.

Meine persönliche Lernerfahrung dabei: Nicht leicht. In solch kurzer Zeit entwickeln die TeilnehmerInnen zwar eine gewisse Erfahrung mit dieser Art der Reflexion (was sich auch in den Postings zeigt), allerdings führt nur lange Erfahrung zu hoher Intensität. Gerade in kurzzeitigen Projekten macht ein ePortfolio also nur Sinn, wenn es in einen größeren Prozess eingebunden ist/Kontinuität gewahrt ist.
Außerdem will auch von der Seite des/der PädagogIn der Rahmen gut gewählt sein. Die Motivation zur Reflexion muss gut rüberkommen, die Fragestellung interessant und gleichzeitig treffend gewählt sein.

Insgesamt aber ein interessanter und ausbaufähiger Anfang. Weitere Versuche folgen bestimmt.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Stop Motion: Vicious Cycles

Aus der beliebten Reihe „Beispielfilme für die medienpädagogische Arbeit“: „Vicious Cycles“ ist im wahrsten Sinne des Wortes großes Kino, wenn es um StopMotion-Animation geht. Anschauen.

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.
Verfasst am 12.09.2007

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