Praxistipp: Server 2 Server Sharing mit Owncloud 7
Owncloud ist hier im Blog ja immer wieder Thema. Seit über 2 Jahren nutze ich nun das Cloud-System, um Dateien zu speichern sowie Kontakte und und Kalender zwischen diversen Geräten zu synchronisieren. Mittlerweile gibt es Owncloud in Version 7 und eine Neuerung finde ich schon fast einen Artikel hier im Blog wert ;-): Das Server 2 Server Sharing.
Bislang war es nur möglich, Dateien mit anderen Benutzern innerhalb einer Owncloud Installation zu teilen oder eben einzelne Dokumente per Download-Link freizugeben. Im Büro eine tolle Sache, blöd aber, wenn ich von einer anderen Installation auf eine Datei zugreifen und diese wieder geändert speichern wollte.
Mit Version 7 gibt es nun das Server 2 Server Sharing. Diese Funktion erlaubt es, Verzeichnisse mit anderen Installationen komplett zu teilen, so dass eine übergreifende Zusammenarbeit an Dokumenten ermöglicht wird. Schritt für Schritt Anleitungen hierfür gibt es auch schon auf diversen Blogs. Meiner Meinung nach eine tolle Sache, die Owncloud immer mehr zu einer wirklichen Cloud-Alternative macht.
Seafile als Open Source Alternative zu Dropbox
In vielen medienpädagogischen Projekten, Arbeitsgruppen oder auch Schulklassen ist es notwendig, Daten mit den Beteiligten gemeinsam zu nutzen und zu bearbeiten oder aber einfach Dateien zum Download bereitzustellen. Gerne wird dafür Dropbox genutzt, denn dieser Dienst ist einfach zu bedienen und schon weit verbreitet. Doch in manchen Zusammenhängen möchte das Projekt oder die Gruppe aus unterschiedlichsten Gründen seine Daten nicht diesem Dienst anvertrauen, aber trotzdem ähnliche Funktionen nutzen.
Hier im Blog wurden schon einige Programme vorgestellt, die sich zum Synchronisieren und Bereitstellen von Daten eignen, wie beispielsweise OwnCloud, SparkleShare oder SugarSync. Es gibt aber noch einen weiteren Dienst, der gut als Alternative für Dropbox genutzt werden kann und dabei auch noch Open Source ist: Seafile. Den ganzen Beitrag lesen
YouTube in der Bildungsarbeit: Wer macht was?
YouTube ist schon ein interessantes Thema. Seit etwa ein bis zwei Jahren häufen sich auch seitens der Medienpädagogik Artikel rund um YouTube als Bildungsmedium. Viele reden darüber, viele beschäftigen sich damit und auch wir vom Praxisblog haben nach einer langen Videotutorial-Pause mit unserem Kooperationsprojekt medienbier.tv den aktiven Schritt in das neue Leitmedium gewagt.
Dennoch sind es gefühlt wenige Pädagoginnen und Pädagogen, die YouTube wirklich als Bildungsmedium verwenden. Ich schreibe bewusst „gefühlt“, denn bestimmt gibt es sie, nur kenne ich sie nicht. Ich bin also auf der Suche nach allen, die YouTube aktiv für ihre Arbeit verwenden, egal ob für Jugendliche oder Erwachsene. In einem Etherpad möchte ich gerne für uns alle eine kleine Übersicht aktiver PädoYouTuber erstellen, mit dem Ziel der Vernetzung und des gegenseitigen Kennenlernens. Also, los gehts: https://medienpad.de/p/youtube_medienbildung
Computerkunst selbst machen
GlitchArt ist faszinierend: Die Kunstwerke, die aus Software-, Technik- oder Rechenfehlern entstehen oder mit ihnen gemacht werden, sind ein herrlich unperfekter Gegenpol zur Überästhetisierung, die oft rund um digitale Produkte anzutreffen ist. Gleichzeitig eignet sich GlitchArt-Verfremdung auch generell, um etwa scheinbar perfekten Fotografien, Filmen oder Motiven (aber auch allen anderen digitalen Produkten) ihren Heile-Welt-Charakter zu nehmen. Und obendrein erlaubt oder erfordert der Produktionsprozess tiefe Einblicke in Technik, Software, Dateiformate – und spätestens da sind wir dann auch bei der Medienpädagogik.
Nun sind mir Anleitungen über den Mauszeiger gelaufen, die konkrete Anknüpfungspunkte für die aktive Medienarbeit wie auch für andere (medien)künstlerische Projekte mit Jugendlichen liefern: Jamie Boulton beschreibt in einem Blogartikel ausführlich, wie sich Bilddateien mit Hilfe der Audio(!)software Audacity verfremden lassen. Allein die zahlreichen Beispiele inspirieren zum Sofort-Loslegen – und die Anleitung liefert die Mittel dazu (gemeinsam mit der von Antonio Roberts). So kann das nächste Fotoprojekt schnell auch eine Computerkunst-Ebene bekommen, in der die eigene Stadt, Selbstportraits oder auch Werbefotografien in abstrakte und perfekt unperfekte Glitch-Kunstwerke verwandelt werden.
Wer übrigens einen Einblick in die Möglichkeiten von GlitchArt bekommen möchte, dem/der sei der sehr inspirierende Vortrag von Rosa Menkman beim Gautinger Internettreffen 2014 ans Herz gelegt. Und wer sich ohne großen Aufwand mit Fotos warmexperimentieren möchte, der/die kann mit dem browserbasierten OpenSource-Tool «jpg-glitch» sofort loslegen. Happy glitching!
Welche Anleitungen, Tools oder Materialien zum Selbermachen von GlitchArt kennen Sie noch? Ergänzen Sie mit einem Kommentar.
Apps in der Schule
«Apps», CC BY Sean MacEntee
Aktuell steht in der Auseinandersetzung um mobiles Lernen mit Tablets in der Schule oft die Diskussion um die besten Apps im Vordergrund. In der «merz – medien und erziehung» 2014/3 habe ich gemeinsam mit Björn Maurer in einem Artikel das Umfeld dieser Diskussion betrachtet und Potenziale bzw. mögliche Fehlentwicklungen aufgezeigt. Wir versuchen gleichzeitig, Orientierungspunkte für den Einsatz von Apps in der Schule zu geben.
Der Artikel steht unter einer CC BY-SA-Lizenz und wir stellen ihn hier gern auch digital zur Verfügung (auch als PDF).
Schule ist immer auch ein Spiegelbild der Gesellschaft, daher wird aktuell in Lehrerzimmern, Schulfluren, Beiräten, Ministerien und nicht zuletzt am Stammtisch viel über Bildungs- und Schulkonzepte für die digitale Gesellschaft diskutiert. Tablets und andere mobile Geräte spielen dabei eine wichtige Rolle und konsequenterweise werden damit auch Apps zu einem zentralen pädagogischen Instrument in Lehr-Lernprozessen.
Vordergründig konzentrieren sich viele Diskussionen unter Lehrpersonen rund um die pädagogische Arbeit mit Tablets auf Apps: Was ist die beste App für dieses Fach? Welche App lässt sich in jenem Szenario einsetzen? Wer weiß eine App für diesunddas?
In den meisten Fällen sind an dieser Stelle schon zahlreiche andere Fragen beantwortet: Jene nach dem Konzept, der zugrundeliegenden Didaktik, nach dem Sinn von Tablets und Apps in der Schule.
Darüber hinaus sind jedoch bei der Auswahl von Apps für pädagogische Settings auch weitere Dinge zu klären. Dazu gehört beispielsweise, ob spezialisierten one-click-Apps oder dem steinigeren Weg mit Standard-Bordmitteln der Vorzug gegeben wird – oder ob etwa eine Lösung auf Papier nicht größeren Lernerfolg verspricht. Welche Implikationen sind damit verbunden? Ist es für Lehrpersonen überhaupt möglich, im immer größeren Meer von Apps den Überblick zu behalten?
In diesem Artikel möchten wir beleuchten, welche Voraussetzungen, Implikationen, Zwänge, Gefahren, Verlockungen, Erwartungen und Erfahrungen bei der Auswahl von Apps für die Schule eine Rolle spielen. Wir möchten versuchen, die notwendigen Fragen für diesen Prozess zu systematisieren – und an der einen oder anderen Stelle auch Antworten zu geben. Den ganzen Beitrag lesen
Apps zum Thema Jugendschutz und Medienerziehung
Foto: Honza Soukup , Znovuobjevený tablet, https://flic.kr/p/izxZ9N, CC BY 2.0
Smartphones und Tablets sind nicht nur Themen in den Schulen, auch in der Familie spielen die Geräte eine große Rolle. Während bis vor einigen Jahren noch Computer und Fernseher die medialen Zentren kindlicher Lebenswelten darstellten, sammeln heute die Kleinen bereits im Vorschulalter ihre ersten medialen Erfahrungen über die Touch-Displays verschiedener Hersteller. Dies stellt Eltern vor neue medienerzieherische Herausforderungen!
Die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Landesstelle Nordrhein-Westfalen e.V. (AJS-NRW) hat in diesem Sinne ein Merkblatt mit Jugendschutz-Apps erstellt, welches regelmässig aktualisiert werden soll. Die Empfehlungen hier reichen von kindgerechten Angeboten bis hin zu technischen Schutzfunktionen, wobei den Erziehenden jedoch immer bewusst sein sollte, dass technische Lösungen bestenfalls Ergänzungen zur Begleitung und Förderung des Kindes darstellen.
Aber wie sieht es bei Euch und Ihnen aus? Was empfehlen die geneigten Medienpädagogen auf ihren Vorträgen und Elternabenden den Ratsuchenden, wenn es um Medienerziehung und mobile Apps geht? Ich bin gespannt…
Urheberrecht für Lernende
Bild: CC BY-SA Meredith Atwater/opensource.com
Wer lernt, produziert meist auch, insbesondere in der Medienpädagogik. Und in solchen Produktionsprozessen sind (zumindest in Deutschland) Fragen nach dem Urheberrecht nicht weit – egal ob es um Zitate, Präsentationen, Vorlesungsaufzeichnungen oder anderes geht.
Viele dieser Fragen haben nun ein Ende, denn irights.info hat jüngst einen Artikel veröffentlicht, der sich speziell mit häufigen Urheberrechtsfragen rund ums Lernen beschäftigt und (bezogen auf die deutsche Rechtslage) wertvolle Orientierungspunkte liefert.
Thomas Krüger zur JMStV-Novellierung
Im Zusammenhang mit der anstehenden Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (unsere Zusammenfassung hier) hat Swenja Wütscher in der «merz – medien und erziehung» Thomas Krüger befragt. Krüger ist Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung und außerdem stellvertretender Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM). Mit freundlicher Genehmigung der merz-Redaktion dokumentieren wir das Interview hier.
merz Jugendmedienschutz ist ein Mittel für … ?
Krüger Jugendmedienschutz ist ein weites Feld, würde Fontane sagen. Ich argumentiere mal von den zu Schützenden her, also dass vor allem bei Kindern der Schutzgedanke im Vordergrund stehen muss, und bei Jugendlichen der Gedanke der Eigenverantwortung. Sprich, wir brauchen differenzierte Lösungen, die den Schutzbedürfnissen Rechnung tragen, die auf der anderen Seite aber auch begreifen, dass es nicht nur um Ordnungspolitik geht, sondern auch um Medienkompetenz. Die medienpädagogische Herausforderung, die Aufgabe, die es zu bewältigen gilt, ist die Stärkung der Eigenverantwortung der Jugendlichen.
merz Welche Wirkung entfaltet die – im Jahr 2010 gescheiterte, im März erneut gestartete – Novellierung des JMStV bei Ihnen?
Krüger Zunächst geht es natürlich darum, viele offene Fragen zu diskutieren, die mit der Medienkonvergenz aufgetreten sind, aber auch die Frage, wie es mit dem technischen Jugendmedienschutz weitergehen soll. Ich bin der Meinung, dass die Wirtschaft derzeit nicht in der Lage ist, eine vernünftige Weiterentwicklung der Jugendschutzprogramme alleine zu finanzieren und plädiere vehement für ein stärkeres Engagement der öffentlichen Hände von Bund und Ländern.
merz Brauchen medienkompetente Heranwachsende überhaupt noch einen Jugendmedienschutz?
Krüger Kinder brauchen in jedem Fall Vorkehrungen des Jugendmedienschutzes, bei Jugendlichen sieht das schon anders aus. Ich glaube, dass Jugendliche mit zunehmendem Alter selber für sich Verantwortung übernehmen müssen, weil Schutzvorkehrungen nur relative sein können. Deshalb muss der Jugendmedienschutz der Zukunft – also einer, der seinen Namen verdient – begreifen, dass es neben dem Standbein der technischen und ordnungspolitischen Vorkehrungen ein Spielbein der Unterstützung von Medienkompetenz-Projekten für Jugendliche braucht, die sie ermächtigen, eigenverantwortlich mit Medien umzugehen.
merz Was könnte oder sollte ‚die Medienpädagogik‘ selbst zur Verbesserung des Jugendmedienschutzes beitragen?
Krüger Medienpädagogik dient zunächst dazu, wozu Pädagogik überhaupt dienen soll, nämlich der Stärkung einer eigenverantwortlichen Persönlichkeit, die den Qualitätskriterien demokratischer, offener Gesellschaften Rechnung trägt. Insofern müssen medienpädagogische Projekte von Sozialverhalten bis hin zu technischen Kompetenzfragen und der Beurteilung und Bewertung von Medieninhalten ein großes Spektrum abdecken, letztendlich aber darauf hinauslaufen, dass die eigenverantwortliche Persönlichkeit im Mittelpunkt stehen sollte. Bisher wird hier viel zu viel klein-klein gefahren. Es gibt hervorragende dezentrale Initiativen, aber weder eine systematische Förderpolitik noch eine erkennbare Verzahnung mit den schulischen Curricula – vor allem für den Bereich der weiterführenden Schulen.
merz Welche Aspekte sollten damit einen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag anführen?
Krüger Die Diskussion um einen JMStV muss berücksichtigen, dass es auch korrespondierende Lösungen für den medienpädagogischen bzw. für den Medienkompetenz-Bereich geben muss. Der JMStV muss Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass tatsächlich übergeordnete Förderpolitik gestartet wird, die dadurch denkbar ist, dass man entsprechende Institutionen aktiviert, diese Aufgabe wahrzunehmen, oder – wie es immer als große Lösung vorgeschlagen wurde – eine Bund-Länder-Stiftung Medienpädagogik auf die Schiene setzt, die ihren Namen aber auch wirklich verdient.
merz Wer sollte mit wem ein solches Konzept gestalten?
Krüger Ich finde, die Verantwortlichen in Bund und Ländern müssen genauso an den Start wie die Fachleute, die sich über Jahrzehnte um dieses Themenfeld verdient gemacht haben. Die Medienpädagogik hat einen sehr starken sozialwissenschaftlichen Background in die Waagschale zu werfen, der sehr hilfreich ist, was die Adoleszenz-Phase von Jugendlichen betrifft, und damit sozusagen die Projekte der Medienpädagogik und Medienkompetenz einpasst in die Persönlichkeitsentwicklung. Gleichzeitig kann man auch nicht vorbeigehen an der Expertise starker Anbieter von medienpädagogischen Projekten. Also es gibt im Feld eine Reihe von Experten, die angesprochen und einbezogen werden müssen. Es gibt aber vor allem auch die politisch Verantwortlichen in Bund und Ländern, die endlich begreifen müssen, dass der Jugendmedienschutz auf zwei Beinen zu stehen kommen muss, wenn es um Jugendliche geht: neben den technischen und ordnungspolitischen Vorkehrungen nämlich auch die Stärkung der Eigenverantwortung der Jugendlichen. Das A und O sind die Jugendlichen, die nicht nur Patienten sind, die erzogen oder pädagogisiert werden müssen, sondern wenn wir von Medienpädagogik- und Medienkompetenz-Projekten ausgehen, denken wir eine teilhabeorientierte Bildung – also die Einbeziehung der Jugendlichen selber – immer mit. Ohne Partizipation in diesen Projekten, ohne Mitbestimmung über die Lernszenarien und -settings wird keine Akzeptanz in diesem Bereich herzustellen sein.
merz Jugendmedienschutz darf nicht nur Regulierung heißen. Jugendliche sind gleichzeitig Regisseure und Darsteller ihrer Lebenswelt – und sollen das auch sein. Ihr Wunsch nach sozialer Zugehörigkeit verlangt dabei auch Webpräsenz: Welche Alternativen sollte es daher für Jugendliche neben sicheren Surfräumen und Filterlösungen geben?
Krüger Eine Lösung ist vielleicht, ins Kloster zu gehen, aber die gehört eher anderen Jahrhunderten an. Ich glaube, man muss berücksichtigen, dass Jugendliche heute neben der Einbeziehung in den formellen und non-formellen Bildungssektor auch Selbstlernende sind: Sie organisieren sich selbst, auch ihre Lernprozesse – in der pädagogischen Wissenschaft wird das informelle Bildung genannt –, sie vernetzen sich mit Gleichaltrigen, tauschen sich aus und werden quasi durch das Interagieren mit Gleichaltrigen Experten ihres Alltags – auch ihres Medienalltags. Das gilt es in entsprechenden Szenarien und Förderprogrammenzu berücksichtigen. Denn die Akzeptanz bei Jugendlichen wird nur herzustellen sein, wenn sie als eigenverantwortliche Persönlichkeiten von Anfang an mitgestaltend ins Spiel kommen und dieses Terrain mitbestimmen können.
Kreatives digitales Gestalten mit Scratch
Editiertes Scratchlogo - CC BY-SA Scratch, "heute schon gescratcht?" von Sandra Schön | Scratch wird von der Lifelong-Kindergarten-Group am MIT-Media-Lab entwickelt. Siehe http://scratch.mit.edu
Die webbasierte Entwicklungsumgebung für Kinder „Scratch“ gibt es nun schon fünf Jahre. Was man mit ihr machen kann und was es Neues gibt, darum dreht sich dieser Beitrag.
„Scratch“ heißt auf Deutsch „Gekritzel“ und ist eine kostenfreie webbasierte Entwicklungsumgebung für interaktive Geschichten und Spiele für Kinder und Jugendliche zwischen etwa 8 und 16 Jahren. Nach einfacher Registrierung (ohne E-Mail-Adresse) können in eigenen Projekte einfache Programmierbefehle dazu verwendet werden, Zeichnungen zu bewegen, Musik abzuspielen und andere Effekte auzulösen. Ohne Einführung und Unterstützung durch Erwachsene entstanden so beispielsweise innerhalb von nur 2 Stunden das interaktive Buch für die jüngste Schwester einer fast Dreizehnjährigen oder das Bananen-Sammeln-Spiel einer Elfjährigen. Wie dann das Programm bzw. der Editor hinter dem Bananen-Sammel-Spiel aussieht, zeigt folgender Screenshot und Link: Den ganzen Beitrag lesen
«Medienbildung entlang der Bildungskette»
So wie Medien immer bedeutsamer in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen werden, so werden auch die Bemühungen immer zahlreicher, medienpädagogische Inhalte und Angebote in der Bildung zu verankern. Nun hat die Telekom-Stiftung mit der Publikation «Medienbildung entlang der Bildungskette» einen weiteren Diskussionsbeitrag zur Debatte über die notwendigen Maßnahmen geleistet.
Eine illustre Expert_innenrunde hat die Situation in Deutschland für verschiedene Altersgruppen analysiert und daraus Handlungsempfehlungen formuliert, wie Medienbildung effektiver und nachhaltiger gestaltet werden kann. Der Fokus liegt dabei auf dem Zusammenspiel der verschiedenen Institutionen und Angebote. Leider wird unter Bildung vor allem formale Bildung verstanden und werden nonformale Bildungsorte und -prozesse weitgehend ausgeklammert. Dennoch lohnt sich ein Blick in die Ergebnisbroschüre, die kostenlos zum Download verfügbar ist.
