Das Blog als E-Book exportieren

E-Books sind eine feine Sache. Vor allem bei längeren Fahrten, abends auf der Couch oder auch im Urlaub hat mensch immer seine Lieblingslektüre dabei und muss nicht immer halbe Bibliotheken mit sich herumtragen. Auf „pb21 | Web2.0 in der politischen Bildung“ gab es ja auch vor kurzem zwei sehr interessante Artikel [Teil 1, Teil 2] zum Thema E-Books, wie sie erstellt werden und wie man sie veröffentlichen kann.
Was ich ergänzend aber noch ziemlich cool finde, ist das Angebot von Bloxp. Auf dieser Website kann ich mir über den RSS Feed ein E-Book von einem Blog erstellen lassen. Direkt auf der Startseite einfach ohne Anmeldung die Feed-Adresse in das Eingabefeld eingegeben und Bloxp sucht sich dann die letzten 250 Einträge heraus. Daraus erstellt der Dienst dann eine .epub Datei, die per Mail verschickt werden oder heruntergeladen werden kann. Eine coole Sache: „Einmal das Medienpädagogik-Praxis Blog zum Mitnehmen bitte…“
Accountkiller – Konto löschen leicht gemacht
Im Laufe der Jahre habe ich mich bei sehr vielen Diensten im Netz angemeldet, sei es, um ein bestimmtes Angebot zu testen oder um es wirklich ausgiebig zu nutzen. Skype, Google, Facebook sind nur drei von vielen, ein Account ist in der Regel sehr schnell und mit wenigen Klicks erstellt. Was aber, wenn ich ein Konto löschen möchte? Nicht immer ist das so einfach, oft sind die entsprechenden Buttons und Funktionen gut versteckt – schliesslich wollen die Anbieter ja, dass man mit seinen Daten bei Ihnen bleibt.
Wer es sich hier etwas einfacher machen möchte, sollte einen Blick auf den Accountkiller werfen. Auf dieser Website finden Sie Anleitungen, um Ihr Konto bei über 700 Anbietern zu löschen, wie z.B. Facebook, Skype, MSN, Twitter, Windows Live, etc.
Inspirationen finden
Screenshot
Bestehendes auf besondere Weise zusammenbringen – das kann eine schöne Quelle für Inspirationen sein. Wieso also nicht das Internet nach Inhalten zu einem bestimmten Thema durchsuchen und diese remixen? Die „Meta-Inspiration Engine“ oamos.com macht genau das: Sie mixt Suchergebnisse aus dem Netz und bastelt daraus eine interessante Installation.
Für die Medienpädagogik bietet oamos damit gleich mehrere Anwendungsmöglichkeiten: Bei Tagungen und ähnlichen Veranstaltungen kann das Veranstaltungsthema unterhaltsam visualisiert werden (so geschehen beim Gautinger Internettreffen) oder bei einem Medienprojekt mit Jugendlichen über die Installation der Einstieg in eine inhaltliche Diskussion stattfinden – oder schlicht ein Inspirationsprozess angeregt werden. Anregend ist es in jedem Fall.
Der Film im Film
Still aus dem Video
Digitale Effekte im Film machen Kindern und Jugendlichen in Videoprojekten immens viel Spaß. Ganz vorne dabei sind dabei der Greenscreen und das Bild im Bild. Doppelt so viel Spaß macht der Einsatz solcher Effekte natürlich, wenn sie auch wirklich Sinn ergeben.
Eine schöne Inspiration in diesem Zusammenhang ist „Fake Photoset in Real Life„: Der Film erzählt seine Geschichte mit Bildern, die in Wirklichkeit Videos sind, und spielt sehr virtuos mit dem Bild im Bild. Das macht nicht nur Spaß beim Anschauen, sondern das Werk auch zu meinem medienpädagogischen Beispielfilm der Woche.
Datensammler im Griff
Ausschnitt der Website
Ich bin ehrlich gesagt nicht der passionierteste Datenschützer, wenn es um meine Aktivitäten im Netz geht, aber wenn ich auf anschauliche und einfache Weise auf Datentracker und Spyware hingewiesen werde, dann lasse ich mich schnell dafür begeistern.
Ghostery hat das geschafft und gehört seit einigen Wochen fest zu meiner Ausstattung: Das kostenlose Tool lässt sich leicht in alle gängigen Browser integrieren und weist ab diesem Moment auf alle Technologien hin, die Nutzungsdaten an DatensammlerInnen übermitteln. Aber es wird noch besser: Zu allen Datentrackern (denn von den meisten habe zumindest ich noch nichts vorher gehört) gibt es ausführliche Informationen – UND vor allem lässt sich jeder Dienst einzeln blockieren.
Meiner Meinung nach sollte Ghostery zur Standardausstattung von Computern in der Medienpädagogik, Schule und Jugendarbeit gehören. Die Browsererweiterung zeigt nämlich ohne groß erhobenen Zeigefinger sehr anschaulich auf, wo durch wen Daten gesammelt werden – und bietet gleichzeitig eine einfache Möglichkeit sich zu schützen.
Referentenkarte – Portal für freiberufliche MedienpädagoInnen in Deutschland
Sehr viele von unseren Leserinnen und Lesern sind als Medienpädagogin oder Medienpädagoge freiberuflich tätig, entweder komplett selbstständig oder neben einer Festanstellung. Jeder hat so sein Spezialgebiet, sei es Jugendmedienschutz, Social Media, aktive Medienarbeit, usw. Doch so unterschiedlich die Referenten und ihre Spezialgebiete sind, eins haben alle gemeinsam – jeder von uns muss für sich und seine Tätigkeit Werbung machen.
Aus diesem Grund hat Michael Weis mit ein paar Kollegen aus Baden Württemberg unter http://www.referentenkarte.de ein kostenloses Portal ins Leben gerufen, wo jede Medienpädagogin und jeder Medienpädagoge sich und seine Schwerpunkte, aber auch sein Wirkungsumfeld eintragen kann.
Dies bringt vor allem für den Leser und somit für den potentiellen Auftraggeber den Vorteil, dass er in einem bestimmten Postleitzahlenbereich den Referenten der Wahl suchen und finden kann. Mit jedem neuen Eintrag, mit jedem neuen Referenten gewinnt das Portal somit an Bedeutung und bietet auch für die anderen Pädagoginnen und Pädagogen einen Mehrwert. Daher können wir an dieser Stelle nur motivieren, sich als Referentin oder Referent einzutragen – so können Sie u.a. auch sehen, welche Kolleginnen und Kollegen Sie so alles in Ihrem Umfeld haben.
Videos online schneiden und nachbearbeiten
Eigentlich alle Medienprodukte lassen sich mittlerweile online bzw. im Browser herstellen, was für Projekte der Medienpädagogik ein immenses Potenzial bedeutet. Für Videoprojekte gilt das meiner Meinung nach sehr eingeschränkt, weil hier die größten Datenmengen bewegt werden müssen, die Bandbreite an vielen Projektlocations eher eingeschränkt ist – und weil mit fast allen Betriebssystemen ein kostenloses Videoschnittprogramm mitgeliefert wird.
Dennoch kann es Momente geben (und sei es nur zum Selbstzweck), wo Online-Videoschnitt mit Jugendlichen angesagt ist. Mit diesem Artikel möchte ich einen Überblick über die derzeitigen Angebote geben inkl. eines Kurztests. Kennen Sie weitere Dienste? Ergänzen Sie gerne mit einem Kommentar. Den ganzen Beitrag lesen

Twitter, YouTube, Google+, Flickr, Vimeo, Pinterest – das sind lediglich ein paar der bekannten Social Media Dienste die es gibt und die von einer Menge Menschen genutzt werden. Viele von uns haben in der Tat mehrere Konten und unterschiedliche Profile – Profile, die alle eigene Vorgaben in der Gestaltung der grafischen Elemente haben und die in mühvoller Kleinarbeit erstellt und gepflegt werden. Was wäre es denn ein Hauch angenehmer Web-Kultur, eine Möglichkeit zu haben, an einer zentralen Stelle die Profilfotos und Banner für alle sozialen Dienste Gestalten zu können?