LibreOffice Präsentationen mit einem Android Smartphone bedienen

remoteViele von Ihnen kennen bestimmt LibreOffice. Dieses kostenlose Office-Paket ist in einigen Einrichtungen eine gern gesehene Alternative zu Microsoft Office. Texte schreiben, Tabellen entwickeln und natürlich Präsentationen vorführen, alles gar kein Problem, auch mit Dateien der Microsoft Programme. Besonders toll finde ich es ja, wenn ich Präsentationen fernsteuern kann, sei es über eine Fernbedienung oder über eine App für mein Smartphone. In diesem Sinne möchte ich Sie gerne auf die kostenlose Android-App LibreOffice Impress Remote aufmerksam machen, mit der man seine Präsentationen steuern kann –  eine W-Lan Verbindung natürlich vorausgesetzt.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.
Verfasst am 14.02.2013

Ein online-meta-Tool für die Bildbearbeitung…

imgopsWas für ein komplizierter Titel, aber genau das ist ImgOps – eine Meta-Bildbearbeitungs-Maschine. In einen Suchschlitz geben Sie die URL eines Bildes ein und können dann zwischen den vielfältigen Bearbeitungs- und Konvertierungsmöglichkeiten von über 50 Web2.0 Tools wählen, sei es z.B. das Auslesen der EXIF Daten über regex.info, Bildbearbeitung über pixlr.com, OCR Konvertierung über i2OCR oder was auch immer. Beim Testen der Anwendung war ich total fasziniert, vor allem, weil ich sehr viele mir unbekannte Web2.0 Bearbeitungstools für Bilder gefunden habe. Viel Spaß beim Ausprobieren…

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.
Verfasst am 12.02.2013

Lernvideo-Erstellung mit iPads

Lernvideos selber produzieren in der MedienpädagogikVideoarbeit gehört zum Kern medienpädagogischer Arbeit. Wo bislang jedoch häufig teure Video-Ausrüstungen und Schnittprogramme notwendig waren, ermöglichen Smartphones und Tablet-Computer heute vergleichsweise günstig und simpel die Videoproduktion.

Das Filmen, der Schnitt und die Veröffentlichung von kurzen (Lern-)Videos ist mit Tablet-Computern keine ganz große Kunst mehr. Für EinsteigerInnen gibt es aber dennoch viel zu lernen. Für das medienpädagogische Praxisprojekt „Ich zeig es Dir – HOCH 2“ (kurz IZED2), bei dem 9- bis 12-Jährige Lernvideos mit iPads produzieren, haben wir daher nach einem allerersten simplen Einstieg in die Videoproduktion mit dem iPad gesucht, wobei uns befriedigende Ergebnisse wichtig waren. Wir verwenden das iPad, weil da vieles möglich ist und es ein großes Display hat – ähnliche Apps gibt es aber auch (zukünftig) an Android Tablets oder Smartphones. Uns geht es auch nicht darum, Kinder auf ein bestimmtes Gerät oder eine bestimmte App hin zu trainieren sondern zu zeigen, wie es geht. Auch weil wir davon ausgehen, dass fast jedes Kind in einigen Jahren ein eigenes Smartphone haben wird oder zumindest eines verwenden kann.

Alle die selbst erste Versuche mit der Videoerstellung an Tablet-Computer machen oder die dies gemeinsam mit Kindern ausprobieren wollen, empfehlen wir es mit einer Screencast-App zu starten. Aufbau und Funktionen sind leicht erklärt und die Ergebnisse befriedigend – sie machen Lust auf mehr! Den ganzen Beitrag lesen

Make a remake!

Musikvideos in der Medienpädagogik

Still aus dem Video

Nachmachen ist meiner Meinung nach in der medienpädagogischen Arbeit ein legitimes Mittel um zu lernen und in einen Schaffensprozess zu kommen. Und gerade wenn es um Orientierung an den Produkten von Stars und Idolen geht, ist die Motivation obendrein am größten.

Insofern ist das Musikvideo einer Gruppe der Hauptschule am Dahlbusch ein schönes Beispielvideo zum Wochenende: Die Jugendlichen haben diese Video sehr gelungen nachgestellt und obendrein noch mit AfterEffects bearbeitet. Eine ebenso einfache wie gute Idee. Nachmachens-, äh, nachahmenswert!

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

HTML5-Präsentationen reloaded

HTML5-Präsentationen in der MedienpädagogikHTML5 gehört in mehr und mehr Bereichen die Zukunft. Auch in dem der webbasierten Präsentationen. Jüngst habe ich über impress.js und seine Webeditoren geschrieben, nun ist mir mit reveal.js ein weiteres kostenloses Angebot über den Mauszeiger gelaufen.

reveal.js ist sehr an dem klassischen Diakonzept orientiert und wirkt daher etwas statischer als impress.js oder Prezi. Dafür sind Präsentationen im eigenen Webeditor schneller und angenehmer erstellt. Das Angebot wirkt sehr ausgereift und bietet damit eine neue Möglichkeit für die Medienpädagogik, Präsentationen via Browser zu erstellen. Eine detaillierte Besprechung von reveal.js findet sich bei t3n.

[via Matthias Andrasch]

Eike Rösch Kurzbio
ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und war zuvor mehrere Jahre als Medienpädagoge in der Jugendarbeit tätig. Er arbeitet an seiner Promotion an der Universität Leipzig zu Jugendarbeit in der digitalen Gesellschaft und hatte und hat Lehraufträge verschiedener Hochschulen.

Neu im Medienpädagogik-Praxis Blog: Projekte für die Praxis

20121120medienpaedagogikhandbuchNach dem erfolgreichen Start unseres Medienpädagogik-Praxis Handbuches haben wir beschlossen, sämtliche Praxis-Projekte, die in diesem Zusammenhang erschienen sind und zukünftig noch erscheinen werden, auf einer statischen Seite „Praxis-Projekte“ zu sammeln.

Auf dieser Seite haben Sie die Möglichkeit, sich die Projekte entweder nach der entsprechenden Kategorie, oder auch nach Zielgruppe oder Art der eingesetzten Medien sortiert, anzeigen zu lassen. Wir wünschen viel Spass beim Stöbern und ausprobieren

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.

Welcher Facebook-Typ bist Du?

fbtypUnser Video-Tipp zum Wochenende diesmal schon am Donnerstag: Haben Sie sich schonmal gefragt, welcher Facebook-Typ Sie sind? Der Liker, der Hater, der Spion oder eher doch die Dramaqueen?

In unserem heutigen Video-Tipp werden verschiedene Facebook-Typen sehr amüsant vorgestellt. Vielleicht auch ein guter Input für Facebook-fremde Personen oder Gruppen, welche Kommunikations-Originalitäten im Netz zu finden sind…

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.
Verfasst am 31.01.2013

Material: „Computerspiele in der Grundschule“

Computerspiele in der Grundschule

Aus dem Unterrichtsmaterial @ Medienpass NRW

Im Rahmen der Initiative „Medienpass NRW“ haben sich die Autoren Fileccia / Fromme / Kohring / Lüpke / Wiemken dem Thema „Computerspiel“ für die 3. und 4. Klasse gewidmet. Hierbei haben sie ein 76 Seiten starkes Unterrichtsmaterial zusammengetragen, welches sich im ersten Teil der Vermittlung von aktuellem Hintergrundwissen widmet. Vor allem Lehrerinnen und Lehrer sollen so auf den neusten Stand in Sachen Computerspiel und dessen Stellenwert in unserer Gesellschaft gebracht werden. Dabei gibt es zu den verschiedenen Aspekten kurze Informationstexte, die um weiterführende Links ergänzt sind.

Im zweiten Teil des Materials werden konkrete Unterrichtseinheiten in Form umfassender Curricula zu folgenden Themen angeboten:

  1. Computerspiele – ein Medium wie jedes andere?
  2. Werbung und Computerspiele – Strategien erkennen, Mechanismen durchschauen.
  3. “Nur noch 5 Minuten!” – Regeln für den Umgang mit Computerspielen.
  4.  ”Das sind meine Lieblingsspiele!” – Vorlieben erkennen und begründen.
  5. Vom Rollen- bis zum Sportspiel – Unterschiedliche Computerspielgenres und ihre Merkmale.
  6. Lara, Mario & Co – Darstellung und Wirkung von Helden in Computerspielen.

In der medienpädagogischen Projektarbeit mit Computerspielen ist es wichtig über entsprechendes Basiswissen zu verfügen. Das vorliegende Material bietet einen sehr guten Einstieg in das Thema und ermöglicht durch die detailliert aufbereiteten  Unterrichtseinheiten auch medienpädagogisch unerfahrenen Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit dieses spannende Medium zu bearbeiten.

Gerrit Neundorf Kurzbio
studierte in Leipzig und in Darmstadt Sozialpädagogik, wo er u.a. durch Prof. Dr. Franz-Josef Röll von der Medienpädagogik infiziert wurde. Von 2002 bis Mai 2009 war er als Medienpädagoge beim Landesfilmdienst Thüringen e.V. angestellt und betreute dort mehrere landesweite Projekte. Seit 2007 ist er einer der Leiter von Spawnpoint - Instituts für Spiel- und Medienkultur e.V. Für das Land Thüringen ist er seit 2011 als Jugendschutzsachverständige bei der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) tätig.

Musik selber machen mit Android-Apps

Musikapps in der MedienpädagogikMit Smartphones und Tablets kann man recht professionell Musik machen oder mit einfach zu bedienenden Apps kreativ werden. Und die hohe Verbreitung der Geräte ermöglicht nachhaltiges arbeiten in der Medienpädagogik. Denn oft haben die Teilnehmer das „mobile Studio“ auch nach dem Workshop immer verfügbar in der Hosentasche dabei. iOS Apps für iPhone/iPod/iPad haben wir im ersten Artikel zu dem Thema behandelt. In diesem Teil zwei geht es um Apps für die Android Plattform. Und hier läuft einiges schlechter und anderes besser als auf den Apple Produkten.

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Spielen statt Klicken – das Facebook Offline-Spiel

fbspielWie kann man Menschen, für die Facebook ein unbeschriebenes Blatt ist, das soziale Netzwerk, den Reiz, den Mehrwert und die soziale Dynamik am Besten nahebringen? Demo-Accounts sind eine Möglichkeit, wobei die Personen dann dem Referenten relativ passiv zuschauen und sich erklären lassen, wie viel Spass sie selbst hätten haben können, wenn…

Genau diese Frage hat sich das DGB Bildungswerk gestellt und in Zusammenarbeit mit einem studentischen Medienprojekt ein Offline-Spiel entwickelt, in dem die Teilnehmenden die soziale Dynamik und die Interaktion á la social network kennenlernen, ohne dabei online tätig zu sein. Im Blog von PB21 | Web2.0 in der politischen Bildung gibt es einen ausführlichen Artikel zu diesem Spiel, inkl. einer Aufzeichnung von einem Webtalk mit den beiden Erfindern.

Meiner Meinung nach liegen die Stärken des Spiels einerseits in dem Baukastensystem, d.h. es kann gut variieren und an verschiedene Themen und Gruppen angepasst werden. Andererseits ist ein analoges Spiel wahrscheinlich eine entgegenkommende Methode für Menschen, die so ihre Berührungsängste mit sozialen Netzwerken haben.

Tobias Albers-Heinemann Kurzbio
Hat 2006 mit Eike Rösch das Praxis-Blog gegründet und 10 Jahre lang als Herausgeber gearbeitet. Pressereferent und Medienpädagoge mit den Schwerpunkten: Eltern- und Lehrerbildung, Jugendbeteiligung, Erwachsenenbildung, digitale Kommunikation, Webvideo, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.
Verfasst am 24.01.2013

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