Sehr gute Bildbearbeitung unter iOS mit Photoforge2
Lange war ich auf der Suche nach einer App, mit der ich meine Fotos und Bilder auf dem iPad bearbeiten kann. Also nicht nur Farbfilter anwenden, das können viele, ich rede von Kurvenkorrektur, Größe ändern, schneiden, arbeiten mit Ebenen, Farbkorrekturen, eben das, was für ein gutes Bildbearbeitungstool am Computer normal ist. Um so überraschter war ich, dass ich mit Photoforge2 diese App gefunden habe. Überrascht war ich nicht nur über die riesige Funktionsvielfalt, sondern vielmehr über den Preis von 0,79 Eur und die Tatsache, dass eine gekaufte Version auf dem iPhone und dem iPad zugleich läuft. Eindeutig ein must have in meinem mobilen Büro!
UPDATE: Anscheinend waren die 79ct ein Aktionsangebot, im Moment kostet die App wieder reguläre 2,39 EUR. Aber auch das ist sie auf jeden Fall wert.
Unendliche grüne Weiten
"Shoot Cultureel Centrum" von eelke dekker auf flickr.com (CC BY)
Dass die Wetterkarte im Fernsehen und mittlerweile auch ganze (Nachrichten)sendungen mit Greenscreen produziert sind, weiß inzwischen jedes Kind. Doch auch in der Filmproduktion spielt der digitale Trick mit dem grünen Hintergrund eine große Rolle – wo früher aufwändige Hintergründe gemalt wurden, werden heute Bilder und Filme eingeblendet.
Dank immer einfacherer bzw. umfangreicherer Videoschnittprogramme ist das auch in der Medienpädagogik fast alltäglich geworden und da kann es angesagt sein, als Input für Projekte Beispiele zu zeigen, was denn mit der Technik so möglich ist. Ein Geschenk ist hier das Video „Visual effects in movies„, das eindrucksvolle Beispiele für Greenscreen-Tricks zeigt. Die im Detail nachzumachen ist sicher nicht trivial – aber eine Herausforderung.
Skype-Telefonate aufnehmen
Erst kürzlich bin ich gefragt worden, mit welchem Tool es möglich sei, ein Skype-Interview aufzunehmen. Da mein Gegenüber ein Windows-User war, konnte ich ihm ganz getrost die Freeware MP3 Skype Recorder nahelegen. Mit diesem kostenlosen Tool ist es möglich, laufende oder neue Skype Gespräche mit 128 Kbit/s mono oder stereo aufzunehmen. Wer doch lieber höhere Bitraten und das wav-Format schätzt, kann sich gerne die kostenlose Alternative Callgraph Recorder ansehen.
Auf dem Mac sieht das alles ein wenig komplizierter aus. Ich selber kannte da kein Tool und habe mich erst auf die Suche begeben müssen. Als einzig wirklich gute Alternative habe ich Callrecorder for Skype gefunden. Dieses Programm ist mit 19$ leider nicht so wirklich kostenlos, dafür aber auch in der Lage, Skype-Video aufzunehmen.
Wie Sie das Medienpädagogik Praxis-Blog unterstützen können
Im letzten Jahr hat unser und Ihr Medienpädagogik Praxis-Blog eine sehr große Entwicklung durchgemacht. Die Zugriffszahlen gingen immens in die Höhe, ein bester Monat aller Zeiten folgte auf den Nächsten. Gleichzeitig wuchs unser Netzwerk auf Facebookh und Twitter, so dass wir uns mit jeder Rückmeldung und mit jedem Leserbeitrag mehr motiviert sahen, das Blog weiterzuentwickeln. Die Videopodcasts bekamen alle eine persönliche Anmoderation und gewannen stark an Qualität und das Themenspektrum unserer statischen Seiten wurde um mobile Apps für Android und iOS erweitert. Im Spätsommer wurde die Beta-Phase unseres Etherpads unter www.medienpad.de ausgerufen, worauf im November als Höhepunkt des Jahres das Blog mit einer besonderen Anerkennung beim Dieter-Baacke Preis ausgezeichnet wurde.
Allerdings entstehen bei einem solchen Angebot, und das ist auch mit der Sinn dieses Artikel, einige Kosten, die bislang von den Autoren aus eigener Tasche bezahlt wurden. Wir sahen uns immer in der Lage, unseren Grundsätzen nachzukommen, keine Werbeartikel zu schreiben und keine Werbung einzubinden. Dennoch haben wir pro Jahr etwa 300 EUR Server und Domaingebühren, zuzüglich Unkosten für Apps, Ausrüstung für die Podcasts, Ausgaben für Tagungen sowie diverse Unkosten durch unseren Webdesigner, der das Blog immer auf einem aktuellen Stand der Technik hält und dafür sorgt, dass auch alles gut funktioniert.
Da uns bereits mehrere LeserInnen angesprochen haben, wie sie das Blog finanziell unterstützen können, haben wir uns dafür entschlossen, eine Spendenseite einzurichten und hoffen, dass ein Teil der fixen Ausgaben so beglichen werden kann. Ich möchte an dieser Stelle alle Leser herzlich einladen, die Funktionalität ihres Paypal Accounts zu testen und wünsche Euch und Ihnen eine schöne vorweihnachtliche Zeit.
Musik mobil Teil 2: Everyday Looper
Ich bin immer froh wenn wir, gerade was mobile Apps angeht, von den Lesern Tipps und Hinweise bekommen. Als ich vor einiger Zeit die App Loopy vorgestellt habe, eine mobile Loopstation für iOS, hat sich Leser Ulrich Tausend gemeldet und auf Everyday Looper hingewiesen. Anfangs hat mich der relativ hohe Preis von 4,99 EUR etwas zögern lassen, die intuitive Bedienung und die Tatsache, dass eine Version sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPad läuft zu einem kleinen Beitrag, oder wohl eher zu der Präsentation eines coolen Videos veranlasst. Viel Spass.
Kinder und Jugendliche zu einem kompetenten Aufwachsen mit dem Netz befähigen
Eine Forderung von Jürgen Ertelt in der Diskussion um den Jugendmedienschutz
"Internet Open" von balleyne auf flickr.com (CC BY)
In der Auseinandersetzung um die Novellierung des Jugendmedienschutzstaatsvertrages (JMStV) wurden bereits viele kritische Beiträge (siehe u.a. hier) veröffentlicht. Diese grundsätzliche Kritik ist auch nach einem Jahr der gescheiterten Neuauflage des JMStV aktuell und soll an dieser Stelle keine Wiederholung finden. Vielmehr möchte ich weitere Überlegungen für einen akzeptablen Jugendmedienschutz im Zeitalter digitaler Medien und Internet zur fortzuführenden Diskussion stellen.
Diese Wege sollten wir im Interesse der jungen Generation (an)gehen: Den ganzen Beitrag lesen
let´s talk about: digitale Kommunikation vs. Datenschutz
(c) Michael Grabscheit / pixelio.de
Ach, was machen sie uns das Leben und die Kommunikation einfacher. Die Rede ist von Apps, die langsam aber sicher die klassische und teure SMS ablösen. Mit der weiteren Verbreitung von immer günstiger werdenden Smartphones entstehen natürlich auch neue Kommunikationskanäle. Damit meine ich nicht nur soziale Netzwerke, die mittlerweile auch ihren Platz auf vielen Smartphones gefunden haben, sondern vor allem Apps wie Whatsapp, Forfone oder Yuilop.
Bei Whatsapp handelt es sich um einen plattformübergreifenden Messenger für iOS, Android, Blackberry und Symbian, der es erlaubt, Texte, Videos, Audio-Dateien, Fotos und GPS Koordinaten über die Datenverbindung des Smartphones zu verschicken. Die Registrierung erfolgt über die eigene Handynummer, so erkennt die App automatisch, wer alles von den Kontakten im Adressbuch Whatsapp nutzt. Und das sind einige, immerhin werden laut einem Whatsapp Blogeintrag derzeit über 11.500 Nachrichten pro Sekunde versendet. Dieser Service ist klasse, wird allerdings nur dadurch ermöglicht, dass die App kompletten Zugriff auf sämtliche Kontakte im Adressbuch bekommt.
Einen ähnlichen Komfort bietet die App Yuilop. Diese ermöglicht es iOS, Android und Blackberry Besitzern zudem, kostenlose SMS Nachrichten weltweit in alle Netze zu versenden. Hierzu wird dem User eine separate Mobilfunknummer zugewiesen, für die er sich jedoch mit all seinen persönlichen Daten anmelden muss, also Name, Wohnort, Straße, Telefon, Email.
Bei allen Vorzügen, die diese Dienste anbieten (kostenlose SMS, Nachrichten, Vernetzung), bleibt also immer irgendwie ein fader Nebengeschmack – für einige vielleicht sogar mehr. Einerseits entfallen die wirklich sehr hohen SMS Kosten – auf der anderen Seite gebe ich wieder viel von mir und meinen Kontakten preis. Also, was meinen Sie, ist der Datenschutz der Bremsklotz der digitalen Kommunikation oder rechtfertigen die Vorteile solcher Apps eine so umfassende Datenfreigabe? Let´s talk about…
„Zuerst denken, dann klicken“
"Facebook" von MoneyBlogNewz auf flickr.com (cc by)
Facebook kann schon tricky sein: Manche Features sind nicht auf den ersten Blick sichtbar, von einigen Privatsphäre-Einstellungen ganz zu schweigen, immer mal wieder geistern Wurm-Postings durch die Community oder Anwendungen tun nicht das, was sie zu tun vorgeben.
Die Seite „mimikama“ ist da eine große Hilfe für die Medienpädagogik: Teilweise mehrmals täglich erscheinen hier Tipps rund um Facebook – von der Smilie-Liste (cool!) über Hintergründe zur Impressumspflicht bis zu aktuellen Trojanerwarnungen. Und das alles „von Facebooknutzern für Facebooknutzer“. Gefällt mir!
[thx Maren Risch]
Dieter Baacke Preis – besondere Anerkennung für das Medienpädagogik-Praxis Blog
Mensch, was für ein Highlight in unserer Blog-Geschichte. „… wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Ihr Projekt Medienpädagogik Praxisblog eine besondere Anerkennung beim Dieter Baacke Preis 2011 erhält…“
Samstag Abend wurde unser und Euer Medienpädagogik-Praxis Blog im Rahmen der Dieter Baacke Preisverleihung im Presseclub Nürnberg mit einer besonderen Anerkennung ausgezeichnet. Ja, da fehlen erstmal die Worte. Ich habe lange überlegt, was ich dazu jetzt schreiben kann, so mit Rückblick und allem drum und dran, habe mich aber zu etwas ganz Kurzem entschlossen:
DANKE! Ein riesiges Danke an alle treuen LeserInnen, die uns hier, bei Twitter und Facebook die ganze Zeit begleitet und durch ihre Rückmeldungen und Kommentare angespornt und motiviert haben. DANKE!

Viele haben sie bestimmt schon einmal irgendwo gesehen, diese viereckigen Symbole – und waren dann verwundert, wenn irgendwelche Leute ihr Smartphone darauf gerichtet haben. Die Rede ist von einem Quick Response Code, kurz QR-Code. Ursprünglich von einer japanischen Automobilfirma für die Markierung von Baugruppen konstruiert, findet diese Technik ihren Einzug in die Medienarbeit. Wie bei einem Barcode, den wir alle vom Einkaufen her kennen, können nämlich bestimmte Informationen in so einem QR-Code hinterlegt werden, z.B. ein Link, eine Telefonnummer, eine komplette Visitenkarte etc., die dann über eine Scanner-App eingelesen wird.